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Felix Durach
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Jens Kiffmeier
Sonja Thomaser
Franziska Schwarz
Felix Busjaeger
Die erste Runde der Präsidentschaftswahl in Rumänien wurde vom Verfassungsgericht als korrekt eingestuft. Der Weg für die Stichwahl ist frei. Der News-Ticker.
Update vom 2. Dezember, 18.53 Uhr: Das Verfassungsgericht in Rumänien hat die erste Runde der Präsidentschaftswahl offiziell anerkannt und damit den Weg für die Stichwahl am 8. Dezember freigemacht. Der Gerichtsvorsitzende Marian Enache teilte am Montag mit, die von dem Gericht angeordnete Neuauszählung der Stimmen habe die Korrektheit des zuvor bekanntgegebenen Ergebnisses bestätigt.
Die erste Wahlrunde hatte völlig überraschend der rechtsradikale und russlandfreundliche Kandidat Calin Georgescu gewonnen, der nun am kommenden Sonntag in einer Stichwahl gegen die zweitplatzierte Mitte-Rechts-Politikerin Elena Lasconi antreten wird.
Parlamentswahl in Rumänien: Sozialdemokraten bleiben stärkste Kraft
Update vom 2. Dezember, 14.42 Uhr: Laut Prognose bleibt die sozialdemokratische PSD bei der Wahl in Rumänien stärkste Kraft. Wie der Deutschlandfunk unter Berufung auf die zentrale Wahlbehörde des Landes berichtete, kommt die Partei von Ministerpräsident Ciolacu auf 23 Prozent. Die rechtsextreme AUR erreicht mit 18 Prozent voraussichtlich den zweiten Platz.
Update vom 2. Dezember, 6.31 Uhr: Ein Zwischenstand zur Parlamentswahl in Rumänien: Die Ultrarechten gewinnen nach Auszählung der meisten Wahllokale deutlich hinzu – die Sozialdemokraten (PSD) bleiben aber stärkste Kraft. Die PSD kommt demnach auf rund 23 Prozent (2020: 29 Prozent), wie die zentrale Wahlbehörde in Bukarest bekanntgab. Die extrem rechte Partei AUR hingegen erreicht rund 18 Prozent (rund 9 Prozent). Fünf weitere Parteien haben dem Zwischenergebnis zufolge den Einzug ins Parlament geschafft.
Parlamentswahl in Rumänien: Linke vorn – Ultrarechte stark
Update vom 1. Dezember, 20.40 Uhr: Bei der Parlamentswahl in Rumänien könnten die Sozialdemokraten nach ersten Prognosen stärkste Partei bleiben. Sie bekommen etwa 26 Prozent, während die extrem rechte Partei AUR mit rund 19 Prozent ihre Stärke gegenüber der vergangenen Wahl vor vier Jahren mehr als verdoppeln dürfte, wie aus einer Nachwahlbefragung des unabhängigen Instituts Curs am Wahltag hervorgeht. Eine Wählerbefragung des Instituts Sociopol geht in dieselbe Richtung.
Rumänien-Wahl: Extrem rechte Parteien ziehen wohl erstmals ins Parlament ein
Die konservativ-liberale Reformpartei USR und die bürgerliche Partei PNL erreichen der Prognose von Curs zufolge jeweils 15,5 Prozent und liegen damit gleichauf auf Platz drei. Zwei neue extrem rechte Parteien, S.O.S. Romania und POT, kämen jeweils auf 5,5 Prozent und würden damit erstmals den Einzug ins Parlament schaffen.
Beobachter gehen davon aus, dass die Aussicht, dass der parteilose, rechtsextreme und kremlfreundliche Kandidat Calin Georgescu die Präsidentenwahl gewinnt, die Beliebtheit von AUR gesteigert hat. AUR unterstützt Georgescu, der bei der ersten Runde der Präsidentenwahl am 24. November auf Platz eins gekommen war.
Endspurt bei Rumänien-Wahl – erste Ergebnisse noch am Abend
Update vom 1. Dezember, 19.00 Uhr: Die Wahllokale bei der Parlamentswahl in Rumänien sind noch bis 21 Uhr Ortszeit (20 Uhr MEZ) geöffnet. Kurz darauf werden die ersten Nachwahlbefragungen veröffentlicht, die einen ersten Hinweis auf die Ergebnisse der Rumänien-Wahl geben dürften. Beobachter sagten im Vorfeld der Wahl eine schwierige Regierungsbildung voraus. In den letzten Umfragen vor der Abstimmung kamen ultrarechte Parteien, die sich gegen eine Unterstützung der Ukraine aussprechen, auf mehr als 30 Prozent Zustimmung.
Die Parlamentswahl wird von der Präsidentschaftswahl der vergangenen Woche überschattet. Am vergangenen Sonntag hatte der rechtsradikale und russlandfreundliche Kandidat Calin Georgescu überraschend die erste Runde gewonnen. Das Oberste Gericht ordnete eine Neuauszählung der Stimmen an.
Befürchtet wird, dass die Parlamentswahl und die zweite Runde der Präsidentschaftswahl auch zu einem Kurswechsel in der Außenpolitik insbesondere mit Blick auf die Ukraine und Russland führen könnten. Das EU- und Nato-Land Rumänien hat angesichts des russischen Angriffskriegs eine große strategische Bedeutung, 5000 Nato-Soldaten sind in Rumänien stationiert.
Wahllokale für Rumänien-Wahl geöffnet: Nato-Land wählt neues Parlament
Update vom 1. Dezember, 7.07 Uhr: Die Parlamentswahl in Rumänien hat begonnen. Die Wahllokale sind heute von 7.00 Uhr (Ortszeit, 6.00 MEZ) bis 21.00 Uhr geöffnet. Erste offizielle Ergebnisse werden am Abend erwartet. Beobachter sagten im Vorfeld der Wahl eine schwierige Regierungsbildung voraus. In den letzten Umfragen vor der Abstimmung kam die extreme Rechte auf 30 Prozent Zustimmung.
Die Parlamentswahl wird von der Präsidentschaftswahl der vergangenen Woche überschattet. Der Rechtsaußen-Politiker, Putin-Anhänger und Esoterik-Freund Calin Georgescu hat durch seinen überraschenden Erfolg bei der ersten Runde der Präsidentenschaftswahl Rumäniens Politik aufgemischt. Der vorher kaum bekannte 62-Jährige könnte nun auch das Parlament in dem EU- und Nato-Land nach Rechtsaußen rücken.
Nach Sieg des pro-Russland-Kandidaten Georgescu: Gericht ordnet Neuauszählung der Rumänien-Wahl an
Update vom 28. November, 14.10 Uhr: Das Oberste Gericht in Rumänien hat eine Neuauszählung der Stimmen der Präsidentschaftswahl angeordnet. Am Donnerstag teilte das Gericht lauf AFP mit, die „erneute Überprüfung und Neuauszählung aller Wahlstimmen“ verfügt zu haben. Zuvor hatte das Verfassungsgericht die Entscheidung über eine mögliche Annullierung der ersten Runde der Präsidentenwahl verschoben, bei der der prorussische Rechtsradikale Calin Georgescu auf Platz eins kam. Freitag will das Gericht voraussichtlich erneut tagen. Ob es dabei zu einem Urteil kommt, ist unklar, meldete die dpa.
Rumänien-Wahl: Gericht verschiebt Entscheidung nach Anfechtung wegen Georgescu-Wahlkampf
Update vom 28. November, 12.47 Uhr: Rumäniens Verfassungsgericht hat die Entscheidung über eine mögliche Annullierung der ersten Runde der Präsidentenwahl verschoben, bei der der prorussische Rechtsradikale Calin Georgescu auf Platz eins kam. Die Richter wollen Informationen von weiteren Behörden prüfen. Das berichtete die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax.
Putin-Freund bei Rumänien-Wahl vorn: Gericht prüft Rechtmäßigkeit der Präsidentschaftswahl
Update vom 28. November, 10.19 Uhr: Um 10 Uhr hat in Rumänien die Sitzung des Verfassungsgerichts begonnen, bei der das Gericht die Rechtmäßigkeit der Präsidentenwahl prüft. Rumäniens Verfassungsgericht entscheidet heute, ob die erste Runde der Präsidentenwahl annulliert wird, bei der der prorussische Rechtsradikale Calin Georgescu auf Platz eins kam. Zwei der unterlegenen Präsidentenkandidaten haben die Wahl vor allem mit der Begründung angefochten, dass Georgescu die Finanzierung seines Wahlkampfs nicht offengelegt habe. Zahlreiche Kommentatoren in Rumänien vermuten, dass Russland hinter Georgescus Wahlerfolg stecke.
Zudem tagt der oberste Verteidigungsrat des Landes unter Führung von Staatspräsident Klaus Iohannis. In einer Sondersitzung soll geprüft werden, ob der Abstimmungsprozess bei der Präsidentenwahl durch Cyberattacken beeinflusst wurde.
Anfechtung der Rumänien-Wahl: Verfassungsgericht könnte ersten Wahl-Gang annullieren
Update vom 28. November, 6.45 Uhr: Rumäniens Verfassungsgericht könnte die erste Runde der Präsidentenwahl annullieren, bei der der prorussische Rechtsradikale Calin Georgescu auf Platz eins gekommen ist. Zwei der unterlegenen Präsidentenkandidaten haben die Wahl angefochten – laut Medienberichten vor allem mit der Begründung, dass Georgescu die Finanzierung seines Wahlkampfs nicht offengelegt habe. Das Gericht will laut veröffentlichter Tagesordnung noch heute darüber urteilen.
Update vom 25. November, 5.00 Uhr: Der prorussische Rechtsextremist Calin Georgescu ist überraschend in die Stichwahl um das Amt des Staatsoberhaupts im Nato-Land Rumänien eingezogen. Im ersten Wahlgang erhielt der parteilose Populist nach Angaben des Zentralen Wahlbüros rund 22 Prozent der Stimmen und landete damit vor Marcel Ciolacu von der Sozialdemokratischen Partei. Der Ministerpräsident holte nur etwa 20 Prozent. Georgescu war mit antiwestlichen Positionen und Kult für die rumänischen Faschisten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs aufgefallen. Die Entscheidung zwischen beiden fällt nun am 8. Dezember.
Update vom 24. November, 23.04 Uhr: Das Ergebnis hat sich gedreht: Bei der Präsidentenwahl in Rumänien kommt jetzt überraschend der extrem rechte Parteilose Calin Georgescu auf Platz eins. Ministerpräsident Marcel Ciolacu von der Sozialdemokratischen Partei (PSD) liegt nur noch auf Platz zwei. Die Entscheidung zwischen den beiden fällt bei der Stichwahl am 8. Dezember.
Demnach kommt Georgescu auf 22,09 Prozent der Stimmen und Ciolacu auf 21,99 Prozent. Das teilte das Zentrale Wahlbüro nach Auszählung der Stimmzettel in 83,07 Prozent der Wahllokale mit. Nicht berücksichtigt sind dabei die Stimmen der im Ausland lebenden Rumänen. Zuvor hatte lange der Amtsinhaber wie der sichere Sieger bei der Rumänien-Wahl ausgesehen.
Ciolacu gegen Georgescu: Erste Ergebnisse bei der Rumänien-Wahl
Update vom 24. November, 21.34 Uhr: Erste Ergebnisse bei der Wahl in Rumänien: Laut einer neuen Hochrechnung liegt der amtierende Ministerpräsident Marcel Ciolacu von der Sozialdemokratischen Partei (PSD) bei der Präsidentenwahl weiter vorn. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Demnach verfehlt er jedoch bisher die absolute Mehrheit. Es gilt als wahrscheinlich, dass er am 8. Dezember in einer Stichwahl gegen den überraschend zweitplatzierten extrem rechten Kandidaten Calin Georgescu antreten muss.
Laut der Hochrechnung kommt Ciolacu auf 22,65 Prozent der Stimmen, dicht gefolgt von Georgescu mit 22,16 Prozent. Am späten Sonntagabend waren aber erst 65 Prozent der Wahllokale ausgezählt. Mit einem amtlichen Endergebnis bei der Rumänien-Wahl wird erst spät in der Nacht gerechnet.
Der bisher kaum bekannte, parteilose Georgescu war vorher auch mit prorussischen und antiwestlichen Positionen sowie Kult für die rumänischen Faschisten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs aufgefallen. Der 62-jährige Agronom und Tiermediziner hatte vor allem auf der Plattform Tiktok für sich geworben. Georgescu war früher Mitglied der extrem rechten Parlamentspartei AUR, war aber nach Streit ausgetreten.
Update vom 24. November, 20.47 Uhr: In Rumänien liegt der amtierende Ministerpräsident Marcel Ciolacu von der Sozialdemokratischen Partei (PSD) Wählerbefragungen zufolge bei der Präsidentenwahl vorn, verfehlt jedoch bisher die absolute Mehrheit. Er würde demnach am 8. Dezember in einer Stichwahl gegen die zweitplatzierte Kandidatin Elena Lasconi von der konservativ-liberalen Reformpartei USR antreten.
Mehrere Meinungsforschungsinstitute hatten Wähler unmittelbar nach der Stimmabgabe befragt. Nach Angaben der Institute Avangarde und CURS kann Ciolacu mit 25 Prozent rechnen und Lasconi mit 18 Prozent. Aussagekräftige Auszählungsergebnisse werden in der Nacht zum Montag erwartet.
Regierungschef Ciolacu liegt bei Präsidentenwahl in Rumänien vorn
Update vom 24. November, 20.20 Uhr: Laut der Nachwahlbefragung liegt Regierungschef Ciolacu liegt bei Präsidentenwahl in Rumänien vorn.
Update vom 24. November, 17.01 Uhr: In Rumänien hat bis zum Sonntagmittag nur jeder fünfte Wahlberechtigte bei der Präsidentschaftswahl seine Stimme abgegeben. Knapp über 20 Prozent der 3,7 Millionen registrierten Wähler hätten ihr Wahlrecht ausgeübt, teilten Behörden mit. Laut Meinungsumfragen hat der sozialdemokratische Ministerpräsident Marcel Ciolacu (56) die größten Chancen, in die Stichwahl am 8. Dezember einzuziehen. Der rechtsgerichtete Politiker George Simion (38) von der Allianz für die Vereinigung der Rumänen dürfte wahrscheinlich Zweiter werden. Die Wahllokale schließen um 20.00 Uhr.
Wahl in Rumänien: Inflation und Ukraine im Fokus
Update vom 24. November, 12.58 Uhr: Während der heutigen Rumänien-Wahl ist die politische Stimmung im Land angespannt, insbesondere die Inflation in Rekordhöhe sorgt für Unmut. Schon ein gutes Ergebnis des Rechtspopulisten George Simions im ersten Wahlgang könnte einen politischen Schockeffekt weit über Rumänien hinaus auslösen.
Das Nato-Mitgliedsland hat angesichts des Ukraine-Kriegs große strategische Bedeutung: Rumänien teilt eine 650 Kilometer lange Grenze mit der Ukraine, die rumänische Schwarzmeerküste reicht bis 150 Kilometer an die ukrainische Großstadt Odessa heran. 5000 Nato-Soldaten sind in Rumänien stationiert, das Land spielt eine herausragende Rolle für den Export von ukrainischem Getreide. Der Nationalist Simion hatte sich im Wahlkampf gegen jegliche Militärhilfe für die Ukraine ausgesprochen. Die Ukraine wiederum verhängte ein Einreiseverbot gegen ihn wegen „anti-ukrainischer“ Aktivitäten.
Rumänien-Wahl heute: Rechtspopulist gilt als Mitfavorit
Erstmeldung: Bukarest – Fast 19 Millionen Menschen sind aufgerufen, bei der Rumänien-Wahl heute ein neues Staatsoberhaupt zu wählen. Umfragen zufolge gilt Ministerpräsident Marcel Ciolacu von der Sozialdemokratischen Partei (PSD) als Favorit. Allerdings dürfte keiner der 14 Kandidaten in der ersten Runde die absolute Mehrheit erreichen, sodass am 8. Dezember wahrscheinlich eine Stichwahl notwendig ist. Mit besonders viel Spannung wird erwartet, ob der Präsidentschaftskandidat der rechtsradikalen Partei AUR, George Simion, die nächste Runde erreicht.
Rumänien-Wahl heute: Wahllokale bis 20 Uhr geöffnet – Rechtsruck erwartet
Die Wahllokale schließen bei der Rumänien-Wahl heute um 20.00 Uhr (MEZ) und am späten Abend werden erste Prognosen erwartet. Dass Ciolacu in der Stichwahl mit George Simion konkurrieren wird, gilt gegenwärtig als durchaus wahrscheinlich. Einige Umfragen vor der Wahl in Rumänien sahen Simion auf Platz zwei in der ersten Runde, während andere Elena Lasconi von der liberal-konservativen Reformpartei USR oder Nicolae Ciuca von der bürgerlichen Partei PNL auf Platz zwei vermuten.
Simion, der auf ein gutes Ergebnis bei der Rumänien-Wahl hofft, gilt als Nationalist und träumt laut Tagesschau von einem Groß-Rumänien, in dem alle rumänisch sprechenden Menschen vereint leben. Konkret bedeutet das: Der Politiker der rechtsradikalen AUR beansprucht Gebiete in der Ukraine und der Republik Moldau für Rumänien. Wie es weiter heißt, schließt Simion auch Militärhilfe für Kiew im Ukraine-Krieg aus.
Rumänien-Wahl: Rechtspopulist Simion könnte profitieren
„Brüssel ist in unseren Augen zu einer gierigen, korrupten Blase geworden. Und ich bin mit anderen europäischen Staats- und Regierungschefs hier, um diese Blase zum Platzen zu bringen“, begründete Simion von der heutigen Rumänien-Wahl seine politische Haltung und schielt eher auf engere Zusammenarbeit mit Ungarns Premier Viktor Orbán oder Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni. Der Staatschef in Rumänien ist in einer mächtigen Position: Der Inhaber des Amts bestimmt die Außen- und Sicherheitspolitik, ist Oberbefehlshaber der Armee und an der Kontrolle der Geheimdienste beteiligt.
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Vor der heutigen Rumänien-Wahl gab es indes einigen Wirbel: Das PSD-freundliche Verfassungsgericht hat die Präsidentenkandidatur von Diana Sosoaca von der extrem rechten Partei SOS Romania verboten. Bei der Wahl in Rumänien gibt es daher die Befürchtung, dass Sosoacas Anhänger nun für Simion stimmen könnten. Die AUR wurde 2019 gegründet und ist durch Propaganda gegen Corona-Maßnahmen bekannt geworden. Sie ist in Rumäniens Volksvertretung sowie ins EU-Parlament eingezogen.
Rumänien steht bisher fest an der Seite seiner Bündnispartner in der EU und NATO. Die Frage, ob die Nationalisten bei der Rumänien-Wahl heute zulegen werden, ist daher von besonderem Interesse. Simion setzt auf eine populistische Strategie in einer Zeit, in der Rumänien mit wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen konfrontiert ist, und die Unsicherheit durch den Krieg in der Ukraine viele Menschen beunruhigt. Am 1. Dezember ist die Parlamentswahl geplant, und Marcel Ciolacu und seine PSD gelten auch dort als Favoriten. (red mit Agenturen)
Rubriklistenbild: © Andreea Alexandru/dpa






