Weitere Verletzte

Russische Luftangriffe in Syrien: Mindestens sieben Menschen sterben

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Russische Luftangriffe haben mindestens sieben Menschen in Syrien in den Tod gerissen

Mindestens sieben Menschen sind bei russischen Luftangriffen im Norden Syriens ums Leben gekommen.

Damaskus - Bei den Angriffen am Donnerstag sollen auch Streubomben eingesetzt worden sein, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte sowie die Rettungsorganisation Weißhelme übereinstimmendend meldeten. Russische Kampfflugzeuge bombardierten demnach zivile Gebiete in der Region um Idlib. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte sprach von mindestens 15 Verletzten, die Weißhelme meldeten 12.

Die Region um Idlib ist nach mehr als zehn Jahren Bürgerkrieg das letzte große Rebellengebiet des Landes. Russland und die Türkei haben sich als Schutzmächte der syrischen Regierung beziehungsweise der Opposition auf eine Waffenruhe für das lange umkämpfte Gebiet geeinigt. Seitdem geht die Gewalt zwar zurück. Dennoch kommt es immer wieder zu Angriffen, bei denen häufig auch Zivilisten getötet werden.

Die bei den Angriffen zum Einsatz gekommenen Streubomben sind international geächtet. Russland soll Experten zufolge große Mengen davon auch in der Ukraine im Zuge seines dortigen Angriffskrieges abgeschossen haben.

Als Streubomben werden viele kleinere Sprengsätze bezeichnet, die in Behältern aus Flugzeugen und Raketenwerfern abgeschossen werden. Sie werden wahllos und großflächig verteilt und explodieren. Viele landen auch als Blindgänger in Böden und töten oder verletzen Menschen noch Jahre später. Die allermeisten Opfer sind Zivilisten. (dpa)

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