Ukraine zerstört 40 russische Bomber: neue Details zu Operation „Spinnennetz“ - massiver Schaden für Putin
VonFelix Busjaeger
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Die Ukraine zerstört etwa 40 russische Bomber bei Operation „Spinnennetz“. Der Angriff auf Stützpunkte verursacht massive Verluste für Putin.
Update, 8.55 Uhr: Der durch die Angriffe der Operation „Spinnennetz“ in Russland verursachte Schaden wird inzwischen auf sieben Milliarden Dollar geschätzt. 34 Prozent der strategischen Marschflugkörper-Träger auf den wichtigsten Flugplätzen der Russischen Föderation seien getroffen worden.
Operation „Spinnennetz“: 4300 Kilometer entfernt – Ukraine greift russische Bomber in Sibirien an
Update vom 2. Juni, 5.40 Uhr: Der Ukraine gelang am Sonntag ein spektakulärer Schlag gegen russische Langstreckenbomber in Sibirien – mehr als 4300 Kilometer von der Front entfernt. In Kiew sagte ein Mitarbeiter des Geheimdienstes SBU, man habe mehr als 40 russische Flugzeuge mit Drohnen angegriffen. Russland nutze diese strategische Bomber vom Typ Tu-95 und Tu-22, um Langstreckenraketen auf die Ukraine abzufeuern. Aus dem Umfeld des SBU hieß es, man habe mit Sprengstoff beladene Drohnen in Dächern von Holzschuppen versteckt, die an den Rand der Luftwaffenstützpunkte gebracht worden seien. Die Dachplatten der Schuppen sein ferngesteuert abgehoben worden, sodass die Drohnen herausfliegen und angreifen konnten. Der durch die Angriffe verursachte Schaden werde auf sieben Milliarden Dollar geschätzt.
Update, 21.34 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Drohnenangriffe auf russische Militärflugplätze als „absolut brillantes Ergebnis“ bezeichnet. „Ein Jahr, sechs Monate und neun Tage von der Planung bis zur tatsächlichen Durchführung. Unsere weitreichendste Operation. Unsere an der Vorbereitung beteiligten Leute wurden rechtzeitig aus Russland abgezogen“, lobte Selenskyj die Operation in einem Beitrag auf X. Der ukrainische Staatschef ließ sich persönlich von SBU-Chef Vasyl Malyuk über die Ausführung der Operation informieren.
„Die Ukraine verteidigt sich, und das zu Recht. Wir tun alles, um Russland klarzumachen, dass dieser Krieg beendet werden muss“, schloss Selenskyj seinen Post.
Peinliche Pleite für Putin: Operation „Spinnennetz“ verursacht sechs Milliarden Euro Schaden
Update, 20.41 Uhr: Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU hat den durch die Drohnenangriffe auf vier russische Flugplätze entstandenen Schaden auf umgerechnet mehr als sechs Milliarden Euro beziffert. Das teilte der SBU am Sonntagabend mit. Das meldet die Nachrichtenagentur AFP. Bei der „Spezialoperation ‚Spinnennetz‘“ seien „34 Prozent der Flugzeuge, die strategische Marschflugkörper transportierten“ getroffen worden. Diese Angaben konnten jedoch nicht unabhängig geprüft werden.
Ziel der Angriffe auf russische Luftwaffenstützpunkte sei „die Zerstörung feindlicher Kampfbomber“ gewesen, hieß es aus dem SBU. Die Angriffe seien von langer Hand vorbereitet worden. Demnach richteten sich die Angriffe auch gegen die Stützpunkte in Djagilewo und Iwanowo östlich von Moskau und die Basis Olenia in der Region Murmansk in der russischen Arktis. Diese Region liegt rund 1900 Kilometer von der Ukraine entfernt.
Ukraine attackiert Militärflugplätze mit Drohnen – Russland spricht von „terroristischem Angriff“
Update, 19.02 Uhr: Die Ukraine hat russische Militärflugplätze in fünf Regionen angegriffen und dabei zahlreiche Flugzeuge beschädigt oder zerstört. Das russische Verteidigungsministerium bezeichnete die Attacken laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax als „terroristischen Angriff“. Bei den Angriffen gerieten Flugplätze in den Regionen Murmansk, Irkutsk, Iwanowo, Rjasan und Amur ins Visier.
Moskau behauptet weiter, alle Angriffe in den Regionen Iwanowo, Rjasan und Amur abgewehrt zu haben, bestätigte jedoch, dass in Murmansk und Irkutsk mehrere Flugzeuge in Brand gerieten. Die Brände seien jedoch mittlerweile gelöscht worden. Opfer gäbe es dem Verteidigungsministerium zufolge weder unter Zivilisten, noch unter Angehörigen des Militärs.
Putins Bomber bei Drohnenangriffen zerstört: „Operation Spinnennetz“ größer als bislang angenommen?
Update, 17.38 Uhr: Die ukrainischen Angriffe im Rahmen der Operation „Spinnennetz“ waren offenbar noch größer angelegt als bislang gedacht. Videos in den sozialen Medien weisen darauf hin, dass ein LKW, von dem aus die Drohnen für den Angriff gestartet sein sollen, bereits zuvor in Brand geraten war. Ukrainische Militärblogger benennen einen Luftwaffenstützpunkt in der Region Amur als mögliches Ziel. Die Angaben können jedoch nicht unabhängig überprüft werden. Die Ukraine führte bei der Operation Spinnennetz erfolgreiche Angriffe auf vier russische Basen durch.
Kiew startet Großangriff auf russische Basen – weitere Explosion gemeldet
Update von 15.09 Uhr: Offenbar hat die Ukraine bei dem Großangriff gegen russische Ziele nicht nur Luftwaffen-Stützpunkte ins Visier genommen. Das Medium Nexta berichtet nun, dass auch heftige Explosion in Seweromorsk, einer der wichtigsten Städte der russischen Marine, gemeldet wurden. Dort sind Teile der russischen Atom-U-Boot-Flotte stationiert. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Update von 15 Uhr: In russischen Telegram-Kanälen wird ebenfalls über den Großangriff im Ukraine-Krieg berichtet. Nachrichtenagenturen Mash und Baza schreiben, dass in den sozialen Medien ein Video kursiert, das Drohnen zeigen soll, die aus einem Lastwagen an einer Tankstelle in der Stadt Olenegorsk in der Oblast Murmansk aufsteigen. Mutmaßlich sollen ebendiese in den Großangriff auf die Stützpunkte in Russland verwickelt sein.
„Das ist ein Wendepunkt“, sagte eine SBU-Quelle laut Kyiv Post zu über die Angriffe. „Unsere Drohnen dringen nun weit in den Rücken des Feindes vor, von wo aus die Flugzeuge starten, die Bomben auf unsere Zivilisten abwerfen. Ihre Straflosigkeit ist vorbei.“
Großangriff auf Russland: Ukraine startet Drohnenattacken gegen Putins Stützpunkte
Erstmeldung: Kiew – Die Ukraine hat im Krieg einen großangelegten Angriff gegen Ziele in Russland gestartet. Im Visier standen ersten Informationen zufolge bis zu vier strategische Stützpunkte der russischen Armee: Belaja, Diaghilewo, Olenja und Iwanowo. Wie es heißt, sollen Dutzende Bomber in Flammen stehen. Bei dem Angriff im Ukraine-Krieg soll es sich um eine Operation des
Panzer, Drohnen, Luftabwehr: Waffen für die Ukraine
Dramatische Verluste im Ukraine-Krieg: Kiew startet Großangriff gegen Putins Bomber
Über den jüngsten Angriff im Ukraine-Krieg berichtet unter anderem Ukrainska Prawda unter Berufung auf eine Quelle beim Geheimdienst. Demnach teilte der Informant ein Video, in dem die Stimme des Geheimdienstchefs, Generalleutnant Vasyl Maliuk, zu hören ist, der einen Angriff kommentiert. Die Quelle erklärte, dass eine groß angelegte Spezialoperation zur Zerstörung von Bombern im Hinterland Russlands durchführt wurde. Wie die Bild berichtet, standen der Olenya-Stützpunkt und Luftwaffen-Stützpunkt Belaya im Zentrum der Angriffe.
Ziel sei es gewesen, die Bomber auszuschalten, die in jüngster Vergangenheit immer wieder Angriffe im Ukraine-Krieg gestartet hatten. Den Angaben nach wurden etwa 40 Flugzeuge zerstört. Die Spezialoperation wurde unter dem Namen Pavutyna (Spinnennetz) durchgeführt. Bei X und anderen Sozialen Netzwerken verbreiten sich derzeit die Videos des Vorfalls. Ukrainska Pravda schätzt, dass sich die finanziellen Verluste für Russland auf über zwei Milliarden US-Dollar belaufen könnten.
Großangriff im Ukraine-Krieg: Kiew nimmt Putins Bomber ins Visier
Auch die Presseagenturen AFP und Reuters berichten über den Angriff. Zu den getroffenen Maschinen gehörten auch strategische Bomber wie die Tu-95 oder Tu-22, mit denen Russland Langstreckenraketen auf die Ukraine abfeuere, sagt ein SBU-Vertreter, der anonym bleiben wollte. Nach dem Angriff auf die rund 4200 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt gelegene Belaja-Luftwaffen-Basis in der Region Irkutsk sei auf dem Stützpunkt ein Feuer ausgebrochen. (fbu/afp)