VonLinus Prienschließen
Der Ansicht der Deutschen nach sollte Markus Söder mehr Einfluss in der Politik haben. Zumindest denken das mehr über ihn, als über alle anderen Politiker in Deutschland.
München - Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat in der Weihnachtszeit Grund zu feiern. Einer neuen INSA-Umfrage zufolge ist er der beliebteste Politiker in Deutschland. Das berichtet die Bild. Über den CSU-Chef sagen 39 Prozent der Befragten, dass er im Jahr 2023 „möglichst viel Einfluss in der deutschen Politik“ haben sollte. Bei Unionswählern sind es sogar 70 Prozent.
Hinter Söder folgt dann die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock mit 36 Prozent. Die ehemalige Grünen-Chefin konnte im Gegensatz zum bayerischen Ministerpräsidenten jedoch im Vergleich zum Vorjahr zulegen: Ihr Wert lag vier Punkte über dem vom Vorjahr. Söder wiederum verlor vier Punkte im Vergleich zum vergangenen Jahr.
Wert sollte viel Einfluss in der deutschen Politik haben: Scholz stürzt ab
Der Bundeskanzler Olaf Scholz schafft es in der Umfrage mit 36 Prozent auf Platz drei. Nichtsdestotrotz stürzt der SPD-Politiker um ganze 20 Prozentpunkte ab. Es folgen auf Scholz seine Ampel-Minister unterschiedlicher Couleur, darunter Robert Habeck, Karl Lauterbach und Cem Özdemir. Über 35 Prozent Zustimmung in der Umfrage schafft es jedoch keiner von ihnen.
Auf dem achten Platz ist der Unionschef Friedrich Merz. Er bringt es zu 32 Prozent und verändert sich somit nicht im Vergleich zum Vorjahr. Neu jedoch auf der Liste ist die Linkenpolitikerin Sahra Wagenknecht. Dies dürfte nicht zuletzt mit ihren in Teilen russlandfreundlichen Aussagen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg liegen.
Neue Umfrage: FDP kann leicht gewinnen - Grüne verlieren einen Punkt
In einer weiteren Umfrage vom Meinungsforschungsinstitut INSA zeigt sich zudem, wie gewählt werden würde, wenn dieses Wochenende Bundestagswahlen stattfänden. Die Union bleibt stärkste Kraft und hält unverändert seine 27 Prozentpunkte, wie die Bild berichtet. Ebenso unverändert bleibt die Kanzlerpartei SPD mit 21 Prozentpunkten. Leicht verbessern konnte sich Christian Lindners FDP mit acht Prozent - einen Punkt mehr als noch in der Vorwoche. Die Grünen wiederum verlieren einen Punkt und landen somit bei 17 Prozent, drei Punkte vor der AfD. (lp)
