Aktuelle Forsa-Umfrage

Ampel leidet weiter: Grüne rutschen in nächster Umfrage hinter AfD - auch SPD verliert

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In einer neuen Forsa-Umfrage verlieren Grüne und SPD erneut an Zustimmung. Die FDP verzeichnet als einzige Regierungspartei einen leichten Zuwachs.

Berlin - Die Ampel-Koalition hat ein Image-Problem. Das zeigen in aller Regelmäßigkeit Umfragen - so auch die neueste Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von RTL Deutschland. In der aktuellen Sonntagsfrage büßen die Grünen im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt ein und liegen damit bei 15 Prozent. Auch die SPD verliert einen Punkt und kommt damit auf 17 Prozent.

Als einziges Mitglied der Ampel-Koalition gewinnt die FDP einen Punkt hinzu und liegt damit bei 8 Prozent, nachdem die Liberalen in anderen Umfragen zuletzt gefährlich nahe an der 5-Prozent-Hürde gelegen hatten. Auf dem ersten Platz liegt nach wie vor die Union. Sie klettert um einen Punkt auf 30 Prozent. Die Linke bleibt unverändert bei 4 Prozent. Bei der letzten Bundestagswahl 2021 hatte sie die 5-Prozent-Hürde knapp verpasst, zog aber trotzdem ins Parlament ein, weil sie drei Direktmandate gewinnen konnte. Mit der Wahlrechtsreform der Ampel-Regierung wäre das zukünftig nicht mehr möglich.

Schlechte Umfragewerte für SPD, Grüne und FDP. Bei den Liberalen geht es immerhin leicht aufwärts.

AfD überholt Grüne nach Wahlschlappe in Bremen

Auf dem dritten Platz landet die Alternative für Deutschland (AfD) mit weiterhin 16 Prozent. Sie liegt damit zwar noch hinter der SPD, aber vor den Grünen. In beide Richtungen ist es jeweils ein Unterschied von nur einem Prozentpunkt. Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, würden sich zudem unverändert 10 Prozent der Befragten für eine der sonstigen Parteien entscheiden. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte für die Erhebung insgesamt 2503 Menschen. Die mögliche Fehlerquote liegt bei 2,5 Prozentpunkten.

Für die Grünen sind die Umfrageergebnisse besonders bitter: Erst am vergangenen Sonntag (14. Mai) hatten sie bei der Wahl zur Bremer Bürgerschaft deutliche Verluste hinnehmen müssen. Weil SPD und Linke in Bremen weiterhin stark sind, ist eine Fortsetzung der bisherigen Rot-Rot-Grünen Koalition aber nach wie vor rechnerisch möglich. Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte will aber mit allen demokratischen Parteien Gespräche führen.

Die beeindruckende Karriere von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD)

Bundespräsident Steinmeier winkt Gästen des Bürgerfests im Garten von Schloss Bellevue zu
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier winkt in Berlin den Gästen des Bürgerfests im Garten von Schloss Bellevue zu. (2017) © Soeren Stache/dpa
Bundespräsident Horst Köhler (r, CDU) überreicht Frank-Walter Steinmeier (SPD) die Ernennungsurkunde zum Außenminister.
Bundespräsident Horst Köhler (r, CDU) überreicht Frank-Walter Steinmeier (SPD) die Ernennungsurkunde zum Außenminister. (2005) © Michael Hanschke/dpa
Außenminister Frank-Walter Steinmeier (l, SPD) empfängt den Präsidentschaftskandidaten Barack Obama (Demokraten) vor dem Auswärtigen Amt in Berlin
Außenminister Frank-Walter Steinmeier (l, SPD) empfängt den Präsidentschaftskandidaten Barack Obama (Demokraten) vor dem Auswärtigen Amt in Berlin. (2008) © Christian Thiel/imago
Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) liest aus seinem Buch „Mein Deutschland“ in Berlin
Außenminister und Buchautor Frank-Walter Steinmeier (SPD) liest aus seinem Buch „Mein Deutschland“ in Berlin. Steinmeier hat bereits mehrere Bücher geschrieben und veröffentlicht. (2009) © Metodi Popow/imago
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (r, SPD) und Alt-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) umarmen sich auf dem Sonderparteitag der SPD in Berlin
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (r, SPD) und Alt-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) umarmen sich auf dem Sonderparteitag der SPD in Berlin. Steinmeier diente dem früheren Bundeskanzler lange Jahre als Kanzleramtsminister. (2009) © Wolfgang Kumm/dpa
Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier bekommt einen Blumenstrauß von Franz Müntefering beim Sonderparteitag der SPD
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (l) bekommt am Samstag in Berlin auf dem Sonderparteitag der SPD einen Blumenstrauß vom designierten Parteivorsitzenden Franz Müntefering, nachdem er von den Delegierten zum Kanzlerkandidaten gewählt wurde. (2008) © Rainer Jensen/dpa
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) unterhalten sich in einem Flugzeug
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) unterhalten sich auf dem Rückflug von Paris nach einem Besuch beim französischen Präsidenten. Die beiden verstehen sich trotz unterschiedlicher Parteien sehr gut. (2013) © Guido Bergmann/dpa
Frank-Walter Steinmeier (SPD) erhält die Ernennungsurkunde zum Außenminister von Bundespräsident Joachim Gauck
Im Beisein von Angela Merkel (2.v.r., CDU) und Sigmar Gabriel (r, SPD) erhält Frank-Walter Steinmeier (l, SPD) die Ernennungsurkunde zum Außenminister von Bundespräsident Joachim Gauck (2.v.l). (2013) © Bernd Von Jutrczenka/dpa
Frank-Walter Steinmeier im Bundestag, nachdem er die Wahl zum Bundespräsidenten gewonnen hat
Der ehemalige Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) gewinnt die Wahl zum Bundespräsidenten. (2017) © Sven Simon/imago
Der frisch gewählte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) am Flughafen in Paris
Der frisch gewählte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) kommt am Flughafen in Paris an. (2017) © Bernd von Jutrczenka/dpa
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (m, SPD) übergibt den DFB-Pokal an Kapitän Marcel Schmelzer von Borussia Dortmund
Bundespräsident und Fußballfan Frank-Walter Steinmeier (SPD) übergibt den DFB-Pokal an Kapitän Marcel Schmelzer von Borussia Dortmund. (2017) © Bernd Thissen/dpa
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) und seine Frau Elke Büdenbender bei einer Kaffeetafel mit Bürgerinnen und Bürgern
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) und seine Frau Elke Büdenbender im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern während einer türkisch-deutschen Kaffeetafel im Garten vom Schloss Bellevue. (2018) © Guido Bergmann/dpa
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (m, SPD) und und Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (2.v.l., CDU) wandern durch das Dorf Völkershausen
Volksnah: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (m, SPD) und und Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (2.v.l., CDU) wandern durch das Dorf Völkershausen im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis. (2021) © Martin Schutt/dpa
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (v, SPD) und Roger Lewentz (SPD) stehen am Ufer der Ahr nach der Flutkatastrophe
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (v, SPD) und der Innenminister von Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz (SPD), stehen am Ufer der Ahr, um sich persönlich einen Eindruck von den Schäden der Flutkatastrophe und dem Wiederaufbau zu machen. (2021) © Michael Probst/dpa
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) bei seiner ersten „Bürgerlage“ per Video-Livestream in der Corona-Pandemie
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) tauscht sich bei seiner ersten „Bürgerlage“ per Video-Livestream mit sieben Bürgerinnen und Bürgern über ihre aktuelle Lage in der Corona-Pandemie aus. (2020) © Bernd von Jutrczenka/dpa
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender empfangen Sternsinger in Berlin
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) und seine Frau Elke Büdenbender empfangen Sternsinger vor dem Schloss Bellevue. Die beiden sind seit dem Jahr 1995 glücklich verheiratet. (2022) © Bernd von Jutrczenka/dpa

Ampel schwächelt auch in anderen Umfragen

Seit Monaten schneiden die Regierungsparteien SPD, Grüne und FDP eher mäßig in Umfragen ab. Die Union, die sich bei der letzten Bundestagswahl noch der SPD geschlagen geben musste, liegt inzwischen in der Wählergunst in der Regel deutlich vor den Sozialdemokraten von Bundeskanzler Olaf Scholz. Im aktuellen ARD-Deutschlandtrend von Infratest Dimap (11. Mai) beispielsweise erreichte die Union 28 Prozent.

Das waren zwar zwei Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche, aber auch satte 10 Punkte mehr als die SPD (18 Prozent) verzeichnen konnte. Grüne und AfD kamen unverändert auf je 16 Prozent. Die FDP legte einen Punkt zu auf acht Prozent, die Linke blieb bei fünf Prozent. Die Grünen büßen unterdessen auch in der neuesten Bayern-Umfrage ein. (Gregor-José Moser)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Jochen Eckel

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