Zum Auftakt des Sondergipfels in Brüssel hat Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg Russland ausdrücklich vor dem Einsatz von Chemiewaffen in der Ukraine gewarnt.
Brüssel - Die chemischen Kampfstoffe könnten sich dann auch auf Nato-Territorium ausbreiten, sagte der Norweger. Es gebe immer das Risiko der Kontamination, der Ausbreitung über größere Gebiete.
Wie die Nato auf einen solchen Fall reagieren würde, sagte Stoltenberg nicht. Zugleich machte er deutlich, dass Russland eine entschiedene Reaktion fürchten müsste. «Die Nato ist immer bereit (...), auf jegliche Art von Angriff zu reagieren», sagte er. Jeder Einsatz chemischer Waffen würde die Art des Konflikts grundlegend verändern. Er wäre eine «eklatante Verletzung des Völkerrechts» und würde «weitreichende und schwerwiegende Folgen» haben, sagte er. (dpa)