sachsen-Anhalt

Todesopfer bei Anschlag auf Weihnachtsmarkt in Magdeburg

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In einem Zelt im Zentrum von Magdeburg werden Verletzte behandelt.

Ein Attentäter lenkt ein Auto in eine Menschenmenge. MIndestens ein Mensch kommt ums Leben, Dutzende werden verletzt - der Fahrer wird festgenommen.

Bei einem mutmaßlichen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg ist am Freitagabend ein Autofahrer in eine Menschengruppe gefahren. Schon in ersten Meldungen war von vielen Opfern die Rede: Es gebe „60 bis 80 Verletzte“, teilte die Leitstelle des Rettungsdienstes in Magdeburg mit. Mindestens ein Mensch wurde laut Polizei getötet. Der Fahrer des Wagens wurde festgenommen.

Der Sprecher der Landesregierung von Sachsen-Anhalt, Matthias Schuppe, erklärte, man gehe von einem Anschlag aus. Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) sei auf dem Weg nach Magdeburg. Angaben zum möglichen Motiv für die Tat gab es zunächst nicht.

Sirenen überall, Blaulicht, Feuerwehr: Es wimmele auf dem Weihnachtsmarkt von Rettungswagen und Sanitätern, sagte eine dpa-Reporterin. An einer großen Weihnachtspyramide wurden demnach Verletzte versorgt. Mehrere Verletzte wurden weggetragen. „Der Weihnachtsmarkt in der Innenstadt ist geschlossen“, teilte die Polizei mit. Der Weihnachtsmarkt befindet sich auf dem Alten Markt, direkt am Rathaus in der Nähe der Elbe. In der Nähe liegt ein großes Einkaufszentrum. Auf der Plattform X waren am Abend Videos zu sehen, in denen zahlreiche Einsatzfahrzeuge zu sehen waren.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) reagierte mit Entsetzen auf das Geschehen und sprach von einem, „furchtbaren Ereignis“. Bundesinnenministerin Nancy Faeser hatte zuletzt wiederholt zu Wachsamkeit bei Weihnachtsmarktbesuchen aufgerufen, auch wenn es konkrete Gefährdungshinweise aktuell nicht gebe. dpa/afp/FR

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