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Ukraine-Krieg aktuell: Kiew meldet Pokrowsk-Erfolg

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  • Paula Völkner
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Die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg im News-Ticker: Kiew fordert Hilfe für ihr Energienetz. Russland verstärkt seine Einheiten an der Dnipro-Front.

Dieser Ticker ist beendet. Neue Informationen zum Ukraine-Krieg finden Sie im neuen News-Ticker.

Update, 8:45 Uhr: Die Ukraine hat russischen Angaben zufolge die im Süden gelegene Stadt Wolgograd mit Drohnen angegriffen. Mindestens ein Mensch sei dabei ums Leben gekommen, teilte Bürgermeister Andrej Botscharow mit. Im Industriegebiet der Stadt sei ein Feuer ausgebrochen. Mindestens 75 Drohnen habe die Ukraine in der Nacht auf Russland gerichtet, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Davon hätten 49 die Oblast Wolgograd zum Ziel gehabt.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Update, 6:20 Uhr: Wladimir Putin hat vor Versuchen einer angeblichen „Dekolonisierung“ Russlands gewarnt. Die sei ein Teil des Informationskrieges gegen Russland, sagte er in Moskau. „Immer öfter ist von einer gewissen ‚Dekolonisierung‘ Russlands die Rede, die eigentlich eine Zerschlagung der Russischen Föderation ist“, sagte er. „Man hat sogar den besonderen Begriff ‚Post-Russland‘ erdacht, also ein Territorium ohne Souveränität, aufgeteilt in kleine, dem Westen unterworfene Splitter.“ Putin sprach weiter von einer „Ideologie der aggressiven Russophobie“, die sich gegen alle Völker des Landes richte, „denn ohne die Russen als Volk, die russische Ethnie, ohne diesen Faktor gibt es kein Russland“.

Ukraine-Krieg aktuell: EU-Einigung – Kiew kann bei Verteidigungsfonds mitmachen

Update, 6. November, 5:15 Uhr: Unternehmen aus der Ukraine können sich künftig an von der EU geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Verteidigungsbereich beteiligen. Wie die derzeitige dänische EU-Ratspräsidentschaft mitteilte, erzielten Vertreter der Regierungen der EU-Staaten und des Europäischen Parlaments in der Nacht eine entsprechende Einigung. Sie sieht die Anbindung der Ukraine an den sogenannten Europäischen Verteidigungsfonds vor. 

Update, 22:33 Uhr: Die Ukraine braucht nach Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj mehr internationale Hilfe zum Schutz ihrer Energieversorgung. Dies und mehr Flugabwehr seien „die wichtigsten Prioritäten angesichts der russischen Angriffe“, sagte Selenskyj in Kiew in einer Videobotschaft.

„Tatsächlich sind unsere Energieversorger, Reparaturteams und der Zivilschutz täglich mit der Wiederherstellung vor Ort nach den Angriffen beschäftigt“, sagte er. Ständig gebe es Treffer in den Frontgebieten Tschernihiw, Sumy, Charkiw, Donezk, Saporischschja, Cherson und Mykolayiw. So schnell wie die örtlichen ukrainischen Behörden handelten, sollte seiner Meinung auch die internationale Unterstützung organisiert werden.

Panzer, Drohnen, Luftabwehr: Waffen für die Ukraine

Die Bundeswehr nutzt den Kampfpanzer Leopard in verschiedenen Varianten seit 1979. Bewaffnet mit einer 120-Millimeter-Kanone lassen sich in den jüngeren Modellen von vier Soldaten an Bord Ziele in einer Entfernung bis zu 5000 Metern bekämpfen. Die Ukraine erhält Panzer des Typs Leopard 2 A6. Das 62,5 Tonnen-Gefährt war bei seiner Einführung im Jahr 2001 als verbesserte Variante des A5 etwa mit neuer Hauptwaffe versehen worden. Das Modell A6M verfügt zudem über einen erhöhten Minenschutz.
Die Bundeswehr nutzt den Kampfpanzer Leopard in verschiedenen Varianten seit 1979. Bewaffnet mit einer 120-Millimeter-Kanone lassen sich in den jüngeren Modellen von vier Soldaten an Bord Ziele in einer Entfernung bis zu 5000 Metern bekämpfen. Die Ukraine erhält Panzer des Typs Leopard 2 A6. Das 62,5 Tonnen-Gefährt war bei seiner Einführung im Jahr 2001 als verbesserte Variante des A5 etwa mit neuer Hauptwaffe versehen worden. Das Modell A6M verfügt zudem über einen erhöhten Minenschutz. © Philipp Schulze/dpa
Der US-Kampfpanzer M1 Abrams gleicht dem Leopard 2 in weiten Teilen. Den M1 Abrams gibt es seit 1980 in mittlerweile drei Hauptvarianten. Seit dem Modell M1A1 ist eine 120-Millimeter-Kanone an Bord. Die vier Insassen werden von einer Stahl-Panzerung vor Angriffen geschützt. Mit 1500 PS kommt der je nach Modell bis zu 74 Tonnen schwere Abrams auf eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 68 Kilometern pro Stunde. Anders als der Leopard 2 wird der M1 Abrams über eine Gasturbine mit Kerosin angetrieben.
Der US-Kampfpanzer M1 Abrams gleicht dem Leopard 2 in weiten Teilen. Den M1 Abrams gibt es seit 1980 in mittlerweile drei Hauptvarianten. Seit dem Modell M1A1 ist eine 120-Millimeter-Kanone an Bord. Die vier Insassen werden von einer Stahl-Panzerung vor Angriffen geschützt. Mit 1500 PS kommt der je nach Modell bis zu 74 Tonnen schwere Abrams auf eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 68 Kilometern pro Stunde. Anders als der Leopard 2 wird der M1 Abrams über eine Gasturbine mit Kerosin angetrieben. © JONATHAN NACKSTRAND/afp
Die Hauptwaffe der US-amerikanischen Bradley-Schützenpanzer besteht aus einer 25-Millimeter-Maschinenkanone M242 Bushmaster, die zwischen 100 und 200 Schuss pro Minute verschießen kann. Zudem sind die gepanzerten Kettenfahrzeuge, die nach General Omar N. Bardley benannt sind, mit Maschinengewehren des Typs M240 sowie panzerbrechende Raketen ausgestattet. Die Besatzung umfasst bis zu zehn Soldaten: Fahrer, Kommandant, Richtschütze sowie bis zu sieben Soldaten als Infanterietrupp. Der Panzer wurde dafür konzipiert, im Verbund mit Panzerartillerie und Kampfhelikoptern zu operieren.
Die Hauptwaffe der US-amerikanischen Bradley-Schützenpanzer besteht aus einer 25-Millimeter-Maschinenkanone M242 Bushmaster, die zwischen 100 und 200 Schuss pro Minute verschießen kann. Zudem sind die gepanzerten Kettenfahrzeuge, die nach General Omar N. Bradley benannt sind, mit Maschinengewehren des Typs M240 sowie panzerbrechenden Raketen ausgestattet. Die Besatzung umfasst bis zu zehn Soldaten: Fahrer, Kommandant, Richtschütze sowie bis zu sieben Soldaten als Infanterietrupp. Der Panzer wurde dafür konzipiert, im Verbund mit Panzerartillerie und Kampfhelikoptern zu operieren. © U.S. Army/dpa
Beim AMX-10 RC aus Frankreich handelt es sich um einen amphibischen Spähpanzer. Der Panzer wird aufgrund seiner schwereren Panzerung und Bewaffnung hauptsächlich bei der Aufklärung eingesetzt. Ausgestattet ist er mit einer 105-Millimeter-Kanone, wodurch er auch als Panzerjäger verwendet werden kann. Die Besatzung besteht aus mindestens vier Soldaten. Bei einer Gefechtsmasse von 14,2 Tonnen ist der Panzer mit 85 km/h extrem mobil.
Beim AMX-10 RC aus Frankreich handelt es sich um einen amphibischen Spähpanzer. Der Panzer wird aufgrund seiner schwereren Panzerung und Bewaffnung hauptsächlich bei der Aufklärung eingesetzt. Ausgestattet ist er mit einer 105-Millimeter-Kanone, wodurch er auch als Panzerjäger verwendet werden kann. Die Besatzung besteht aus mindestens vier Soldaten. Bei einer Gefechtsmasse von 14,2 Tonnen ist der Panzer mit 85 km/h extrem mobil. © Björn Trotzki/Imago
Aus Großbritannien stammt der Kampfpanzer vom Typ Challenger 2. Dabei handelt es sich um einen der modernsten Panzer weltweit. Im Gegensatz zu den meisten anderen modernen Kampfpanzern ist der Challenger 2 mit einer 120-Millimeter-Kanone mit gezogenem Lauf ausgerüstet. Auch auf lange Entfernung sind zuverlässige Treffer zu erwarten. So soll ein Challenger 2 im Golfkrieg von 1991 einen irakischen Panzer auf fast fünf Kilometer Entfernung ausgeschaltet haben. Die Chobham-Panzerung sorgt für einen enorm guten Schutz. Als Nachteile gelten das hohe Gewicht, die komplizierte Logistik und die eingeschränkte Mobilität.
Aus Großbritannien stammt der Kampfpanzer vom Typ Challenger 2. Dabei handelt es sich um einen der modernsten Panzer weltweit. Im Gegensatz zu den meisten anderen modernen Kampfpanzern ist der Challenger 2 mit einer 120-Millimeter-Kanone mit gezogenem Lauf ausgerüstet. Auch auf lange Entfernung sind zuverlässige Treffer zu erwarten. So soll ein Challenger 2 im Golfkrieg von 1991 einen irakischen Panzer auf fast fünf Kilometer Entfernung ausgeschaltet haben. Die Chobham-Panzerung sorgt für einen enorm guten Schutz. Als Nachteile gelten das hohe Gewicht, die komplizierte Logistik und die eingeschränkte Mobilität. © Spc. Nicko Bryant Jr./Imago
Der Marder hat schon mehr als 50 Jahre auf dem Buckel, ist aber noch immer bei der Bundeswehr im Einsatz. Gebaut wurde der Marder mitten im Kalten Krieg. Er dient den Panzergrenadieren als Gefechtsfahrzeug und Führungspanzer. Durch seine Geschwindigkeit sollen die Infanteristen den Kampfpanzern folgen können. Mit 600 PS bei 35 Tonnen ist er gut motorisiert. Bewaffnet ist der Marder mit einer 20-Millimeter-Kanone. Die Besatzung besteht aus Kommandant, Richtschütze, Fahrer und sechs Grenadieren.
Der Marder hat schon mehr als 50 Jahre auf dem Buckel, ist aber noch immer bei der Bundeswehr im Einsatz. Gebaut wurde er mitten im Kalten Krieg. Der Marder dient den Panzergrenadieren als Gefechtsfahrzeug und Führungspanzer. Durch seine Geschwindigkeit sollen die Infanteristen den Kampfpanzern folgen können. Mit 600 PS bei 35 Tonnen ist er gut motorisiert. Bewaffnet ist der Marder mit einer 20-Millimeter-Kanone. Die Besatzung besteht aus Kommandant, Richtschütze, Fahrer und sechs Grenadieren. © Philipp Schulze/dpa
Die NLAW ist eine Panzerabwehrlenkwaffe aus schwedischer Produktion. Sie dient zur Bekämpfung von gepanzerten Fahrzeugen sowie Gebäuden. Sie kann von einem einzelnen Menschen transportiert und eingesetzt werden. Der Start mit der geschulterten Waffe kann liegend, kniend oder stehend erfolgen. Ihre Reichweite liegt bei bis zu 600 Metern. Verfehlt die Rakete das Ziel, so zerstört sie sich nach einer Flugzeit von 5,6 Sekunden selbst. Die NLAW ist ein Wegwerfartikel und kann nur einmal abgefeuert werden.
Die NLAW ist eine Panzerabwehrlenkwaffe aus schwedischer Produktion. Sie dient zur Bekämpfung von gepanzerten Fahrzeugen sowie Gebäuden. Sie kann von einem einzelnen Menschen transportiert und eingesetzt werden. Der Start mit der geschulterten Waffe kann liegend, kniend oder stehend erfolgen. Ihre Reichweite liegt bei bis zu 600 Metern. Verfehlt die Rakete das Ziel, so zerstört sie sich nach einer Flugzeit von 5,6 Sekunden selbst. Die NLAW ist ein Wegwerfartikel und kann nur einmal abgefeuert werden. © Sergei Supinsky/afp
Das Patriot-System dient zur Abwehr von Flugzeugen, Marschflugkörpern, Drohnen und Raketen kürzerer Reichweite. Es besteht aus mehreren Komponenten: Das Bodenradar erkennt Flugobjekte, der Leitstand berechnet deren Flugbahn, programmiert die eigenen Raketen und koordiniert deren Abschuss, das Startgerät verfügt über bis zu acht Raketenwerfer, der erforderliche Strom kommt von einem Fahrzeug mit Generatoren. Das Patriot-System kann gleichzeitig bis zu 50 Ziele beobachten und fünf bekämpfen. Die maximale Kampfentfernung liegt bei etwa 68 Kilometern. Die Entwicklung des Boden-Luft-Lenkwaffensystems reicht in die späten 1960er-Jahre zurück, eingeführt wurde es in den frühen 1980er-Jahren, seitdem wurde es immer wieder modernisiert.
Das Patriot-System dient zur Abwehr von Flugzeugen, Marschflugkörpern, Drohnen und Raketen kürzerer Reichweite. Es besteht aus mehreren Komponenten: Das Bodenradar erkennt Flugobjekte, der Leitstand berechnet deren Flugbahn, programmiert die eigenen Raketen und koordiniert deren Abschuss, das Startgerät verfügt über bis zu acht Raketenwerfer, der erforderliche Strom kommt von einem Fahrzeug mit Generatoren. Das Patriot-System kann gleichzeitig bis zu 50 Ziele beobachten und fünf bekämpfen. Die maximale Kampfentfernung liegt bei etwa 68 Kilometern.  © Kevin Schrief/dpa
Beim Multiple Launch Rocket System (MLRS) handelt es sich um ein Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesystem auf Kettenfahrgestell. Die Typenbezeichnung des US-amerikanischen Militärs lautet M270. Bei der Bundeswehr wird es unter dem Namen MARS (Mittleres Artillerieraketensystem) geführt. Das System trägt zwölf Raketen, die Ziele in bis zu 40 Kilometer Entfernung treffen.
Beim Multiple Launch Rocket System (MLRS) handelt es sich um ein Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesystem auf Kettenfahrgestell. Die Typenbezeichnung des US-amerikanischen Militärs lautet M270. Bei der Bundeswehr wird es unter dem Namen MARS (Mittleres Artillerieraketensystem) geführt. Das System trägt zwölf Raketen, die Ziele in bis zu 40 Kilometer Entfernung treffen. © Jeon Heon-Kyun/dpa
Die türkische Kampf- und Aufklärungsdrohne Bayraktar TB2 ist seit 2016 im Einsatz. Der Name geht auf ihren Erfinder Selçuk Bayraktar zurück, den Schwiegersohn des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Die Drohne erreicht eine Flughöhe von 7300 Metern. Sie ist 6,5 Meter lang, besitzt eine Spannweite von zwölf Metern und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 222 Kilometern pro Stunde. Beim ukrainischen Angriff auf das russische Flaggschiff „Moskwa“ soll die Drohne einen Angriff vorgetäuscht haben, bevor zwei Neptun-Raketen das Schiff trafen.
Die türkische Kampf- und Aufklärungsdrohne Bayraktar TB2 ist seit 2016 im Einsatz. Der Name geht auf ihren Erfinder Selçuk Bayraktar zurück, den Schwiegersohn des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Die Drohne erreicht eine Flughöhe von 7300 Metern. Sie ist 6,5 Meter lang, besitzt eine Spannweite von zwölf Metern und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 222 Kilometern pro Stunde. Beim ukrainischen Angriff auf das russische Flaggschiff „Moskwa“ soll die Drohne einen Angriff vorgetäuscht haben, bevor zwei Neptun-Raketen das Schiff trafen. © Birol Bebek/afp
Im Ukraine-Krieg kommen auch zahlreiche unbemannte Kamikaze-Drohnen zum Einsatz. Die Switchblade 300 ist zusammengeklappt so handlich, dass sie in jeden Rucksack passt. Sie wird mithilfe von Druckluft aus einem Rohr abgeschossen und verfügt über vier schwenkbare Flügel, die im Flug wie Springmesser herausspringen. Sie hat eine Reichweite von knapp zehn Kilometern und kann einige Zeit über ihrem Einsatzgebiet verweilen, ehe sie im Sturzflug angreift. Der Gefechtskopf der Switchblade 300 hat eine Sprengladung, die einer 40-Millimeter-Granate entspricht.
Im Ukraine-Krieg kommen auch zahlreiche unbemannte Kamikaze-Drohnen zum Einsatz. Die Switchblade 300 ist zusammengeklappt so handlich, dass sie in jeden Rucksack passt. Sie wird mithilfe von Druckluft aus einem Rohr abgeschossen und verfügt über vier schwenkbare Flügel, die im Flug wie Springmesser herauskatapultiert werden. Sie hat eine Reichweite von knapp zehn Kilometern und kann einige Zeit über ihrem Einsatzgebiet verweilen, ehe sie im Sturzflug angreift. Der Gefechtskopf der Switchblade 300 hat eine Sprengladung, die einer 40-Millimeter-Granate entspricht.  © Lcpl. Tyler Forti/Imago
Das norwegische Luftabwehrsystem NASAMS wurde entwickelt, um Flugzeuge, Hubschrauber, Marschflugkörper und unbemannte Luftfahrzeuge zu identifizieren, anzugreifen und zu zerstören. Es ist in der Lage, 72 Ziele gleichzeitig zu treffen. Ihre weitreichendsten Raketen können Ziele bis maximal 50 Kilometer abschießen. Eine Batterie besteht aus zwölf Raketenwerfern, acht Radar-Stationen, einer Feuerleitzentrale, einem Kamera- und einem Kontroll-Fahrzeug. Seit 2005 schützt das System die US-Hauptstadt Washington, D.C.
Das norwegische Luftabwehrsystem NASAMS wurde entwickelt, um Flugzeuge, Hubschrauber, Marschflugkörper und unbemannte Luftfahrzeuge zu identifizieren, anzugreifen und zu zerstören. Es ist in der Lage, 72 Ziele gleichzeitig zu treffen. Ihre weitreichendsten Raketen können Ziele bis maximal 50 Kilometer abschießen. Eine Batterie besteht aus zwölf Raketenwerfern, acht Radar-Stationen, einer Feuerleitzentrale, einem Kamera- und einem Kontroll-Fahrzeug. Seit 2005 schützt das System die US-Hauptstadt Washington, D.C. © Robin Van Lonkhuijsen/dpa
Die Ukraine kann im krieg gegen Russland auch auf Bushmaster-Panzerfahrzeuge aus australischer Produktion zurückgreifen. Sie sind dank ihrer gepanzerten Stahlplatten explosionssicher und für alle Umgebungen geeignet. Auch eine Reifenpanne hindert den Bushmaster nicht an der Weiterfahrt. Das Fahrzeug bietet Platz für insgesamt zehn Soldaten einschließlich ihrer Waffen und Ausrüstung. Übliche Bordwaffen sind 5,56-Millimeter- und 7,62-Millimeter-Maschinengewehre.
Die Ukraine kann im Krieg gegen Russland auch auf Bushmaster-Panzerfahrzeuge aus australischer Produktion zurückgreifen. Sie sind dank ihrer gepanzerten Stahlplatten explosionssicher und für alle Umgebungen geeignet. Auch eine Reifenpanne hindert den Bushmaster nicht an der Weiterfahrt. Das Fahrzeug bietet Platz für zehn Soldaten einschließlich ihrer Waffen und Ausrüstung. Übliche Bordwaffen sind 5,56-Millimeter- und 7,62-Millimeter-Maschinengewehre. © Russell Freeman/Imago
Die Geschichte des M113 ist schon mehr als 60 Jahre alt. Das auch gerne als „Battle Taxi“ bezeichnete Militärfahrzeug war der erste moderne Truppentransportpanzer. Die Möglichkeit, in einem leichten, schnellen, schwimmfähigen und per Flugzeug transportablen gepanzerten Fahrzeug elf Infanteristen durch ein Kampfgebiet zu befördern, kam einer Revolution gleich. Seit der Markteinführung 1960 wurden mehr als 80.000 Fahrzeuge herstellt. In der Standardausführung verfügt der M113 über ein 12,7-Millimeter-Maschinengewehr als Hauptwaffe.
Die Geschichte des M113 ist schon mehr als 60 Jahre alt. Das auch gerne als „Battle Taxi“ bezeichnete Militärfahrzeug war der erste moderne Truppentransportpanzer. Die Möglichkeit, in einem leichten, schnellen, schwimmfähigen und per Flugzeug transportablen gepanzerten Fahrzeug elf Infanteristen durch ein Kampfgebiet zu befördern, kam einer Revolution gleich. Seit der Markteinführung 1960 wurden mehr als 80.000 Fahrzeuge herstellt. In der Standardausführung verfügt der M113 über ein 12,7-Millimeter-Maschinengewehr als Hauptwaffe. © Björn Trotzki/Imago
Der PT-91 Twardy („Der Harte“) ist eine modernisierte Version des Panzers T-72 aus der Sowjetzeit. Der PT-91 ist seinem Vorbild äußerlich nach wie vor sehr ähnlich, besitzt jedoch gegenüber dem Original einige Verbesserungen. Dazu gehören eine im Vergleich zum Basismodell deutlich präzisere Feuerleitanlage, ein Laserwarnsystem, eine Wärmebildkamera und eine Reaktivpanzerung.
Der polnische PT-91 Twardy („Der Harte“) ist eine modernisierte Version des Panzers T-72 aus der Sowjetzeit. Der PT-91 ist seinem Vorbild äußerlich nach wie vor sehr ähnlich, besitzt jedoch gegenüber dem Original einige Verbesserungen. Dazu gehören eine im Vergleich zum Basismodell deutlich präzisere Feuerleitanlage, ein Laserwarnsystem, eine Wärmebildkamera und eine Reaktivpanzerung.  © Imago
Der Gepard ist ein Flugabwehrpanzer, der Teil der Heeresflugabwehr der Bundeswehr war, bis er 2010 außer Dienst gestellt wurde. In der Zwischenzeit wird er nur noch von anderen Armeen verwendet, so auch von der Ukraine. Der Gepard wurde in erster Linie entwickelt, um die Panzer- und Panzergrenadiertruppe vor angreifenden Flugzeugen und Hubschraubern im niedrigen Höhenbereich zu schützen. In der Ukraine ist vor allem der Suchradar von Vorteil, mit dem feindliche Drohnen schnell erkannt angegriffen werden können. Der Gepard verfügt über 35-Millimeter-Maschinenkanonen.
Der Gepard ist ein Flugabwehrpanzer, der Teil der Heeresflugabwehr der Bundeswehr war, bis er 2010 außer Dienst gestellt wurde. In der Zwischenzeit wird er nur noch von anderen Armeen verwendet, so auch von der Ukraine. Der Gepard wurde in erster Linie entwickelt, um die Panzer- und Panzergrenadiertruppe vor angreifenden Flugzeugen und Hubschraubern im niedrigen Höhenbereich zu schützen. In der Ukraine ist vor allem der Suchradar von Vorteil, mit dem feindliche Drohnen schnell erkannt und angegriffen werden können. Der Gepard verfügt über 35-Millimeter-Maschinenkanonen.  © Michael Mandt/afp
Italienische Panzerhaubitzen M109L werden über Udine und Österreich in die Ukraine geliefert.
Ende April 2023 lieferte Italien klammheimlich über die nordöstliche Region Friaul-Julisch Venetien und Österreich 30 schwere Panzerhaubitzen M109L in die Ukraine. Das Foto vom Transport ist am Bahnhof Udine entstanden. Laut italienischer Tageszeitung „La Repubblica“ erhält Kiew vom Nato-Mitglied insgesamt 60 Stück der Standard-Haubitze des Verteidigungsbündnisses. Die M109L zeichnet vor allem ihre schwere 155mm-Kanone aus. © Twitter@Topolin28714725
Ein gepanzerter MaxxPro-Truppentransporter der US-Streitkräfte. (Symbolfoto)
Zu Beginn ihrer Gegenoffensive hatten die ukrainischen Streitkräfte mit Hilfe der Vereinigten Staaten laut „Magazin für Europäische Sicherheit & Technik“ einen Bestand von 580 sogenannter MRAPs (Mine Resistant Ambush Protected Vehicle) aufgebaut. Dabei handelt es sich um Truppentransporter mit hohem Minenschutz. Etliche davon gingen im Frühsommer 2023 verloren, vor allem gepanzerte MaxxPro (Beispiel-Foto), was Videos brennender Exemplare bei Twitter beweisen sollten.  © IMAGO / ZUMA Wire
Ein Radpanzer Stryker der US-Streitkräfte.
Die USA haben der Ukraine im Verlauf des ersten Halbjahres 2023 bis zu 90 Radpanzer vom Typ Stryker geliefert. Der hochmobile Schützenpanzer mit einer Länge von knapp sieben Metern und einer Breite von 2,72 Metern soll Truppenverlegungen binnen kurzer Zeit ermöglichen, weil er mit bis zu 100 km/h deutlich schneller ist als viele Kettenpanzer. Mit bis zu 39 Millimetern Außenhülle ist er jedoch vergleichsweise schwach gepanzert. © IMAGO / ABACAPRESS
Ukrainische Soldaten werden an schwedischen Schützenpanzern CV 90 ausgebildet.
Das Combat Vehicle 90 (CV 90) gilt als einer der modernsten Schützenpanzer der Welt. Entwickelt wurde der Panzer in den 1990er Jahren vom britischen Rüstungskonzerns BAE Systems AB für die Streitkräfte Schwedens. Das skandinavische Land stellte der Ukraine im Frühjahr 2023 nach und nach 50 der Schützenpanzer bereit, die die 40-mm-Ma­schi­nen­ka­no­ne 40/70B auszeichnet. Bis zu acht Infanterie-Soldaten können mit dem CV 90 mitten in die Schlacht gefahren werden. © IMAGO / TT
Aus Frankreich soll die Ukraine bereits im März 2025 drei Modelle des Kampfjets „Mirage 2000“ erhalten
Aus Frankreich soll die Ukraine bereits im März 2025 drei Modelle des Kampfjets „Mirage 2000“ erhalten. Bei den Maschinen soll es sich laut Medienberichten um Modelle der Variante „Mirage 2000-5“ handeln. Eine offizielle Bestätigung der Lieferung steht noch aus. Frankreich verfügt selbst über 26 modernisierte Kampfjets des Typs „Mirage 2000-5“. © KHALED DESOUKI/AFP
Ein Leopard-1-A5 der belgischen Armee, der in Deutschland produziert wurde. (Archivfoto)
Der Leopard 1A5 ist eine kampfwertgesteigerte Variante des „Leos“ 1 aus deutscher Produktion und Vorgänger des Leopard-2-Kampfpanzers der Bundeswehr. Zwischen 1986 und 1992 wurde im A5 eine neue Feuerleitanlage sowie erstmals ein Laserentfernungsmesser eingebaut. Anfang 2023 hatte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) der Ukraine 178 Exemplare in Aussicht gestellt. Beim Nato-Gipfel im Juli erfüllte Deutschland die zwischenzeitlich genannte Zielgröße von 25 gelieferten Leopard-1-A5 im Sommer 2023. © IMAGO / StockTrek Images
Die F-16 wurde in den 1970er Jahren als wendiger, vergleichsweise kostengünstiger und vielfältig einsetzbarer Kampfjet.
Die F-16 wurde in den 1970er Jahren als wendiger, vergleichsweise kostengünstiger und vielfältig einsetzbarer Kampfjet entwickelt. Sie trägt den offiziellen Spitznamen „Fighting Falcon“ (Kämpfender Falke), ist aber auch als „Viper“ bekannt. Der einstrahlige Kampfjet ist mit einer 20-Millimeter-Kanone mit mehreren Läufen bewaffnet und kann mit Luft-Luft-Raketen und Bomben ausgestattet werden. Nach Angaben der US-Luftwaffe erreicht die F-16 Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 2400 Kilometern pro Stunde und kann mehr als 860 Kilometer entfernt liegende Ziele anfliegen, ihre Raketen abfeuern und zum Startpunkt zurückkehren.  © PETRAS MALUKAS/afp
Die USA haben Atacms-Raketen an die Ukraine geliefert.
Die USA haben Atacms-Raketen an die Ukraine geliefert. Nach Abschuss vom Boden fliegen sie eine ballistische Kurve und sollen wieder am Boden detonieren. Obwohl sie als schwer abzufangen gelten, sind sie im Vergleich zu Marschflugkörpern nicht annähernd so präzise. Das liegt vor allem an der Geschwindigkeit. In der Spitze erreichen sie mehr als dreifache Schallgeschwindigkeit (Mach 3). Dieses hohe Tempo von rund 3700 km/h macht es auch deutlich schwerer, die Rakete zu kontrollieren. Bisher haben die USA Atacms mit einer gedrosselten Reichweite von 165 Kilometern geliefert. Die Ukraine wünscht sich aber Atacms mit einer Reichweite von 300 Kilometern. © U.S. Army/Imago
Kampfflugzeug des Typs „Gripen“ aus Schweden
Eigentlich sollte die Ukraine bereits im März 2024 die erste Lieferung von Kampfflugzeugen des Typs „Gripen“ aus Schweden erhalten. Bislang sind aber keine Modelle des von der Firma Saab hergestellten Kampfjets im Kampf gegen Russland. Das wiederum liegt an der Lieferung der F16-Kampfjets an die Ukraine. Um die Luftwaffe des Landes und ihre Piloten nicht zu überfordern, wurde die Lieferung und Ausbildung des Personals an den schwedischen Flugzeugen zunächst ausgesetzt. Geplant sind die Lieferungen nun für 2025. © Sandor Ujvari/dpa

Ukraine-Krieg aktuell: Russland verstärkt offenbar seine Einheiten an der Dnipro-Front

Update, 20:17 Uhr: Russland verstärkt laut Kiew seine Einheiten an der Dnipro-Front im Ukraine-Krieg mit neuen Drohnenpiloten. Das erklärt Vladyslav Voloshyn, Sprecher der südlichen Verteidigungskräfte, gegenüber der ukrainischen Nachrichtenagentur Ukrinform. Die Drohnenpiloten seien zuvor in Einrichtungen auf der russisch besetzten Krim ausgebildet worden.

Voloshyn fügte hinzu, dass an den Fronten von Orichiw und Huliaipole ebenfalls russische Truppen rotieren und Angriffstruppen in vordere Stellungen verlegen würden. „Das ist eine ziemlich schwierige und riskante Operation, denn hinter der Frontlinie befindet sich eine sogenannte ‚Kill Zone‘, in der Bewegungen extrem gefährlich sind“, erklärte der Sprecher: Die ukrainischen Streitkräfte würden alle entdeckten Bewegungen mit Drohnen und Artillerie angreifen.

Ukraine-Krieg aktuell: Spezialeinheit der Ukraine in Pokrowsk erfolgreich?

Update, 19:41 Uhr: Truppen der ukrainischen „Skelia“-Einheit des 425. Angriffsregiments berichten, eine erfolgreiche Aktion in Pokrowsk durchgeführt und die ukrainische Flagge über dem Rathaus gehisst zu haben. Der Pressedienst des Regiments veröffentlichte auf Telegram ein Video, auf dem die Mission zu sehen sein soll. Das ukrainische Militär teilte laut Berichten ukrainischer Medien mit, dass die Operation in mehreren Phasen durchgeführt worden sei: Die beteiligten Truppen sollen nachts aufgebrochen und in die Stadt eingedrungen sein – auf dem Weg zum Rathaus sollen sie russische Soldaten getötet haben.

Die ostukrainische Bergarbeiterstadt Pokrowsk ist seit Monaten schwer umkämpft. (Archivbild)

Das ukrainische Militär weist inzwischen fast täglich russische Darstellungen zu einer Einkreisung von Kiews Truppen in Pokrowsk zurück. Auch der ukrainische Militärgeheimdienst HUR hatte über eine Operation seiner Spezialeinsatzkräfte berichtet, die den Fall von Pokrowsk aufhalten sollen. Die strategisch wichtige Stadt gilt als Symbol für Kiews Widerstand im Ukraine-Krieg.

Ukrainische Militäranalysten über die aktuelle Lage an der Front im Ukraine-Krieg

Update, 18:55 Uhr: Aktuelle Lage an der Front im Ukraine-Krieg: Kiews Truppen soll es gelungen sein, russische Soldaten in der Nähe des Dorfes Shakhove im Gebiet Donezk zurückzudrängen. Das Dorf liegt etwas mehr als 20 Kilometer nordöstlich von der strategisch wichtigen und umkämpften Stadt Pokrowsk. Das berichtet DeepState, eine ukrainische Gruppe von Militäranalysten, auf Telegram. In der Region Charkiw, an anderer Stelle in Donezk und im Gebiet Dnipropetrowsk seien die russischen Truppen jedoch vorgerückt, berichten die Militäranalysten.

Ukraine-Krieg aktuell: Schlag gegen Russlands Wirtschaft – US-Sanktionen zeigen wohl Wirkung

Update, 17:59 Uhr: Die US-Sanktionen treffen wohl Russlands Wirtschaft: Laut Bericht der Nachrichtenagentur Reuters sieht sich der russische Ölriese Lukoil mit erheblichen Störungen seiner Aktivitäten im Ausland konfrontiert – darunter im Irak, in Finnland und in der Schweiz. Lukoil wurde jüngst zusammen mit Rosneft von den USA und Großbritannien mit Sanktionen belegt, um dem Kreml die Finanzierung des Ukraine-Kriegs zu erschweren.

Die Nachrichtenagentur berichtet unter Berufung auf zwei Marktquellen, dass die irakische Staatsölgesellschaft Somo drei Lieferungen von Rohöl aus Lukoils Anteil am Ölfeld West Qurna-2 aufgrund von Bedenken hinsichtlich westlicher Sanktionen storniert haben soll. Lukoils Handelszweig Litasco mit Sitz in Genf soll zudem Schwierigkeiten haben, Tanker zu chartern – britische Schiffsmakler würden die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen verweigern.

Ukraine-Krieg aktuell: Putins Truppen greifen Donezk mit Lenkbomben an

Update, 16:38 Uhr: Russland hat die Region Donezk im Ukraine-Krieg mit Lenkbomben angegriffen – Einrichtungen von Kohleunternehmen sollen durch fünf Luftangriffe getroffen worden sein. Das meldet Kiews Energieministerium laut Ukrainska Pravda. Bei den aktuellen Angriffen wurden demnach ein Heizraum, Verwaltungsgebäude und Lagerräume beschädigt – die Unternehmen sind derzeit nicht betriebsbereit. „Der russische Terror geht weiter. Wir führen Gespräche mit Partnern über die Stärkung der Luftabwehr und die Beschaffung von Ausrüstung für die schnelle Wiederherstellung der Energieinfrastruktur“, sagte Energieministerin Svitlana Hrynchuk.

Update, 15:42 Uhr: Russlands Präsident Wladimir Putin bezeichnet die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, Atomwaffentests wieder aufzunehmen, als „ernste Angelegenheit“. Zugleich kündigte der russische Verteidigungsminister Andrej Beloussow an, es für sinnvoll zu halten, unverzüglich mit den Vorbereitungen für umfassende Atomtests zu beginnen. „Die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte und Ressourcen am zentralen Testgelände auf dem Archipel Nowaja Semlja ermöglicht eine Umsetzung innerhalb kurzer Zeit“, erklärte er laut Bericht der russischen Nachrichtenagentur Tass bei einer Besprechung zwischen Putin und den ständigen Mitgliedern des russischen Sicherheitsrats.

Putin erklärte laut Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, dass Russland Verpflichtungen diesbezüglich einhalten wolle. Jedoch kündigte er an, entsprechend zu antworten, wenn andere Länder solche Tests machten. Führende Militärvertreter weise er daher an, Vorschläge für solche Tests vorzulegen. Trump hatte in der vergangenen Woche den sofortigen Beginn neuer Atomwaffentests angekündigt. Russland und China warf er in den Tagen darauf vor, solche Tests bereits vorzunehmen.

Ukraine-Krieg aktuell: Kiews Spezialeinheiten zerstören Transportfahrzeug für russische Iskander

Update, 15:20 Uhr: Ukrainische Spezialeinheiten melden die Zerstörung eines Transportfahrzeuges für das russische Iskander-Raketensystem: Demnach sei der Angriff am Dienstag gemeinsam mit der russischen Partisanenbewegung „Tschornaja Iskra“ in der Nähe des Dorfes Owsjannikowo erfolgt, wie Kyiv Independent unter Berufung auf einen Bericht ukrainischen Spezialeinsatzkräfte (SSO) schreibt. Das Fahrzeug diente demnach dem Transport, der Beladung und der Vorbereitung von Iskander-Raketen, die im Ukraine-Krieg von Russland abgefeuert werden.

Die Einheiten sollen außerdem eine Radarstation in derselben Region zerstört haben, die Russland Berichten zufolge zur Ortung und Verfolgung von Luftzielen sowie zur Bereitstellung von Zieldaten für die russische Luftverteidigung eingesetzt haben soll. Die ukrainischen Spezialeinheiten kündigten an, den russischen Streitkräften weiterhin „tausendfache Schläge“ zuzufügen, ihre Kampfkraft zu untergraben und Russlands Niederlage im Ukraine-Krieg näherzubringen.

Aktuelle Militärhilfe für Kiew: Norwegen sagt sieben Milliarden Dollar für 2026 zu

Update, 14:17 Uhr: Norwegen hat der Ukraine eine Militärhilfe von sieben Milliarden Dollar für das Jahr 2026 zugesagt. Der ukrainische Verteidigungsminister Denys Schmyhal kündigte die Unterstützung für den Verteidigungssektor während seines Besuchs in Oslo an. Bei Gesprächen mit Verteidigungsminister Tore O. Sandvik unterzeichneten beide Seiten Vereinbarungen über gemeinsame Qualitätsstandards für Rüstungsprodukte und den Aufbau einer gemeinsamen Verteidigungsproduktion in der Ukraine. Erstmals wird die Ukraine auch an Treffen der Verteidigungsminister der „Joint Expeditionary Force“ teilnehmen, wie Schmyhal auf X mitteilte. Die Kooperation soll Luftverteidigung, Langstreckenangriffe und Drohnenabwehr im Ukraine-Krieg stärken.

Ukraine-Krieg aktuell: Russland mit Vorwürfen an die Ukraine – Einkesselung in Pokrowsk

Update, 13:13 Uhr: Russland hat der Ukraine vorgeworfen, die Einkesselung ihrer Truppen in den Städten Pokrowsk und Myrnohrad zu verschweigen. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte gegenüber russischen Agenturen, dass die Ukraine einen russischen Vorschlag abgelehnt habe, westlichen Journalisten die Lage vor Ort zu zeigen. Dabei sei das Interesse groß. Das Außenministerium in Kiew hatte Korrespondenten vor dieser Reise gewarnt. „Was wird in Kiew verheimlicht? Verschwiegen wird die desolate Situation ihrer Streitkräfte“, so Peskow.

Das ukrainische Militär dementiert mittlerweile fast täglich die russischen Berichte über eine Einkreisung ihrer Truppen. Auch der ukrainische Militärgeheimdienst HUR hatte von einer Operation seiner Spezialeinsatzkräfte berichtet, die den Fall von Pokrowsk verhindern soll. Die Bergbaustadt, die seit über einem Jahr umkämpft ist, hatte einst etwa 60.000 Einwohner.

Aktuelle Angriffe im Ukraine-Krieg: Kiew legt Russlands Schwarzmeerhafen Tuapse lahm

Update, 12:35 Uhr: Die Ukraine hat mit Drohnenangriffen den russischen Schwarzmeerhafen Tuapse lahmgelegt und damit Russlands Kriegswirtschaft einen empfindlichen Schlag versetzt. Die zur Rosneft gehörende Raffinerie stellte nach den Attacken vom 2. November die Rohölverarbeitung komplett ein. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Wie Industriequellen berichten, wurden bei dem Angriff drei Tanker beschädigt, die Naphtha, Diesel und Schweröl laden sollten. Die Raffinerie mit einer Kapazität von 240.000 Barrel täglich beliefert hauptsächlich China, Malaysia, Singapur und die Türkei.

Update, 10:35 Uhr: Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un hat weitere 5000 Soldaten an die Ukraine-Front in Unterstützung von Wladimir Putin entsandt. Das berichtet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Geheimdienstinformationen. Darüber hinaus sollen 1000 Nordkoreaner zur Minenräumung nach Russland geschickt werden, heißt es weiter. Bisher sollen rund 2000 nordkoreanische Soldaten im Ukraine-Krieg gestorben sein, berichtet Yonhap.

Ukraine-Krieg aktuell: Russland mit Drohnenangriff auf die Ukraine

Update, 10:09 Uhr: Die ukrainische Luftabwehr hat bei russischem Drohnenangriff 61 feindliche Drohnen abgeschossen oder gestört. Der Drohnenangriff richtete sich gegen den Norden, Süden und Osten des Landes. Das berichtet Ukrainska Pravda. Laut frühen Berichten schlugen 18 Drohnen an sieben Orten ein, während Trümmerteile abgeschossener Drohnen in zwei weiteren Gebieten niederfielen. An der Abwehr des Luftangriffs beteiligten sich Kampfflugzeuge, Flugabwehrraketen-Einheiten, elektronische Kampfführung sowie Drohnen-Einheiten der ukrainischen Streitkräfte.

Update, 5. November, 06:20 Uhr: Ein mutmaßlich weiterer Schlag gegen Russlands Wirtschaft: Die Ukraine hat nach eigenen Angaben eine Öl-Raffinerie des russischen Energiekonzerns Lukoil in der Region Nischni Nowgorod attackiert. Der ukrainische Generalstab teilte mit, Ziel des Angriffs sei die Anlage in der Stadt Kstowo gewesen, wie Reuters berichtet. Das Ausmaß der Schäden werden geprüft. 

Der Gouverneur der russischen Region bestätigte einen Drohnenangriff mit 20 Flugkörpern nahe Kstowo, erklärte aber, die Luftabwehr habe die Attacke abgewehrt. Der von den USA mit Sanktionen belegte russische Ölkonzern Lukoil hatte kürzlich erzwungenermaßen seine Aktiva im Ausland verkauft. Die Region Nowgorod liegt Hunderte Kilometer von der Ukraine entfernt.

Ukraine-Krieg aktuell: Generalstab widerspricht Berichten zu Prokowsk

Update, 22:36 Uhr: Am Frontabschnitt Pokrowsk-Myrnohrad im ostukrainischen Gebiet Donezk sind nach Angaben des Generalstabs in Kiew anders als von Russland behauptet keine Soldaten eingekesselt. Es seien keine Einheiten der Streitkräfte der Ukraine eingekreist, sagte der Sprecher des Generalstabs, Andrij Kowaljow, der Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine. Die Situation in Pokrowsk sei schwierig, die ukrainischen Einheiten würden alles für die Aufrechterhaltung der Logistik tun. Zudem laufe gerade eine Operation zur Verdrängung des russischen Gegners aus der Bergarbeiterstadt.

In den vergangenen Tagen hat sich die militärische Lage für die ukrainischen Truppen in Pokrowsk und Umgebung verschärft. Kremlchef Wladimir Putin sprach mehrfach von einer Einkesselung der ukrainischen Einheiten, was Kiew stets bestreitet. 

Ukraine-Krieg aktuell: Russische Drohne tötet wohl gezielt zwei Zivilisten

Erstmeldung: Russische Truppen haben nach ukrainischen Militärangaben bei einem Drohnenangriff im Gebiet Charkiw gezielt zwei unbewaffnete Zivilisten getötet. Eine ukrainische Militäreinheit veröffentlichte ein Video, das zeigt, wie zunächst ein Mann mit weißer Fahne und Hund von einer Drohne getroffen wird, anschließend ein zweiter Mann, der sich bekreuzigte.

„Auf den veröffentlichten Bildern ist ein Kriegsverbrechen der Armee der Russischen Föderation fixiert“, teilte das ukrainische Militär mit. Der Angriff ereignete sich demnach am Montag nahe dem russisch kontrollierten Dorf Kruhljakiwka. Russische Medien hatten zuvor Videos derselben Szene mit gegenteiliger Darstellung veröffentlicht und ukrainische Kräfte beschuldigt. Die Ukraine wirft Russland vor, die Aufnahmen selbst für Propagandazwecke gemacht zu haben.

Rubriklistenbild: © Iryna Rybakova/Ukrainian 93rd Mechanized brigade/AP/dpa

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