Update, 15:23 Uhr: Gegenwärtig wird um ein Ende des Ukraine-Kriegs gerungen. Kurz vor seinem Treffen mit Donald Trump hat sich Wolodymyr Selenskyj mit seinen europäischen Partnern abgestimmt. Wie Ukrainska Pravda schreibt, konnte der britische Premierminister Keir Starmer aufgrund eines „vollen Terminkalenders“ nicht an dem Gespräch teilnehmen. Am Samstagabend führte Selenskyj ein Telefongespräch mit den Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Deutschland, Italien und Polen im Vorfeld seines Treffens mit Donald Trump am Sonntag in Mar-a-Lago. Das Vereinigte Königreich wurde während der Telefonkonferenz von Jonathan Powell, dem nationalen Sicherheitsberater von Starmer, vertreten.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Update, 14.19 Uhr: Vor seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump hat der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj die Unterstützer zu mehr Druck auf Russland für eine Lösung im Krieg aufgerufen. Die Ukraine tue alles, um den Krieg zu beenden, „ob es aber zu Entscheidungen kommt, hängt von den Partnern ab“, teilte Selenskyj nach seiner Ankunft in den USA bei Telegram mit.
Putins Öl-Imperium unter Beschuss: Russland kämpft mit weitreichendem Problem
Update, 13.04 Uhr: Die Ukraine hat nach eigenen Angaben eine russische Ölraffinerie in der Region Samara mit Drohnen angegriffen und dabei ein Feuer ausgelöst. Der Generalstab in Kiew teilte mit, dass der Angriff auf die Raffinerie Sysran erfolgreich gewesen sei, wie Reuters berichtet. Die Bewertung der entstandenen Schäden dauere noch an.
Bei einem früheren ukrainischen Angriff auf die Ölraffinerie Wolgograd seien zudem eine Pipeline und Anlagen zur Herstellung von Schmierstoffen beschädigt worden. Die gezielten Attacken auf Russlands Öl-Wirtschaft sind Teil der ukrainischen Strategie, die Energieinfrastruktur des Angreifers zu schwächen.
Heftiger Angriff auf Kiew: Die Bilder der Zerstörung
Ukraine-Krieg aktuell: Kupjansk-Offensive für Militär-Mitglied Beweis für Schlagkraft
Update, 12.26 Uhr: Kurz vor dem Trump-Selenskyj-Treffen heute herrscht in der Ukraine auch vorsichtige Zuversicht. So sagte der Militärjournalist Jurij Butusow der Ukrajinska Prawda, die ukrainische Armee verfüge noch über genügend Ressourcen, um in den Gefechten die Oberhand zu gewinne.
Butusow war als Mitglied der ukrainischen Nationalgarde an der jüngsten Offensive in Kupjansk beteiligt. Butusows Ansicht nach beweise die Befreiung der Stadt, wie entscheidend gute Führung ist. Sie hätte den russischen Vormarsch an anderen Frontabschnitten ebenfalls stoppen können, kritisierte er im Gespräch mit dem Portal.
Ukraine-Krieg aktuell: Drohnenalarm in Moskau – mehr als 300 Flüge betroffen
Update, 11.34 Uhr: Die Ukraine hat mit massiven Drohnenangriffen den Flugverkehr in Moskau lahmgelegt. Mehr als 300 Flüge wurden an den Flughäfen Scheremetjewo und Wnukowo annulliert oder verspäteten sich, etwa 70 Maschinen mussten auf Ersatzflughäfen umgeleitet werden.
Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin berichtete von der Abwehr von rund 30 ukrainischen Drohnen, das russische Verteidigungsministerium meldete landesweit 273 abgeschossene Flugobjekte, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Auch in St. Petersburg und anderen Städten informierten Airlines über Flugplanänderungen zu Beginn der russischen Neujahrsferien.
Update, 10:33 Uhr: Die russische Armee hat seit Beginn der Kampfhandlungen vor gut vier Jahren 1.204.510 Soldaten auf dem Schlachtfeld verloren. Das teilte der ukrainische Generalstab unter anderem auf Facebook mit. Sie wurden entweder getötet oder verwundet. Allein in den vergangenen 24 Stunden seien etwa 1200 Soldaten außer Gefecht gesetzt worden.
Ukraine-Krieg aktuell: Armee von Putin greift in der Nacht mit fast 50 Drohnen an
Update, 28. Dezember, 9:06 Uhr: Die russische Armee hat die Ukraine In der Nacht mit insgesamt 48 Drohnen angegriffen, darunter etwa 30 vom Typ „Shaheed“. Das meldet laut der Ukrajinska Prawda die ukrainische Luftwaffe. 18 dieser Drohnen seien eingeschlagen, den Rest habe man Abwehr können. Russland tätigte den massiven Drohnenangriff kurz vor dem Treffen von Trump und Selenskyj heute.
Ukraine-Krieg aktuell: Putin zeigt sich in Uniform – Trump zieht Treffen mit Selenskyj vor
Erstmeldung: Kiew – Ein Frieden in der Ukraine ist bisher nicht in Sicht. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj trifft heute erneut US-Präsident Donald Trump, um über den Ukraine-Friedensplan zu sprechen – ohne Russland unter Kremlchef Wladimir Putin.
Ukraine-Krieg aktuell: Merz sichert Kiew „volle Unterstützung“ zu
Selenskyj erhält im Vorfeld Rückendeckung von seinen europäischen Verbündeten erhalten. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sicherte Selenskyj gestern (27. Dezember) nach einer Telefonschalte gemeinsam mit anderen europäischen Entscheidungsträgern „volle Unterstützung“ zu – Trump betonte hingegen, alle Ukraine-Friedenspläne seien ohne seine Unterstützung „bedeutungslos“.
US-Präsident Donald Trump und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kommen am heutigen Sonntag (28. Dezember) zu Gesprächen über Wege für ein Ende des Ukraine-Krieges zusammen. Das Treffen wird um etwa zwei Stunden vorgezogen, wie jetzt bekannt wurde. Das bilaterale Gespräch ist nun für 13 Uhr Ortszeit (19 Uhr unserer Zeit angesetzt), wie das Weiße Haus laut n-tv mitteilte.
Ukraine-Krieg aktuell: Trump-Selenskyj-Treffen in Mar-a-Lago heute – Gespräch über Ukraine-Friedensplan
Das Trump-Selenskyj-Treffen findet auf Trumps Privatanwesen Mar-a-Lago im US-Bundesstaat Florida statt. Selenskyj will dabei über eine von Kiew überarbeitete Version des Ukraine-Friedensplans sprechen.
Die USA hatten im November einen 28-Punkte-Plan vorgelegt. Der als sehr russlandfreundlich kritisierte Text wurde in den vergangenen Wochen auf Drängen Kiews und seiner europäischen Verbündeten überarbeitet. Sowohl Kiew als auch die Europäer fordern unter anderem verlässliche Sicherheitsgarantien für die Ukraine.
Der russische Präsident Wladimir Putin indes hat sich in Uniform von seinem Generalstab über angebliche neue Eroberungen in der Ukraine informieren lassen. Putins Auftritt in Uniform kurz vor dem Trump-Selenskyj-Treffen heute dürfte kein Zufall sein. Der Kremlchef fordert Selenskyj seit längerem zum Rückzug ukrainischer Truppen im Donbass auf als einen Weg zu einem Waffenstillstand. Putin sagte, dass sich Russland den Donbass – dazu gehören die Gebiete Donezk und Luhansk – auch militärisch einverleiben könne.
Putin warf Selenskyj in einem vom Kreml am Samstagabend veröffentlichen Clip vor, kein Interesse an einem Friedensabkommen zu haben. „Und wenn der Machtapparat in Kiew nicht bereit ist, die Angelegenheit friedlich zu regeln, dann werden wir alle vor uns liegenden Aufgaben im Rahmen der speziellen Militäroperation mit Waffengewalt lösen“, sagte Putin.
„Spezielle Militäroperation“ ist die offizielle Bezeichnung in Russland für den 2022 begonnenen Angriffskrieg gegen die Ukraine. (Redaktion mit Nachrichtenagenturen)