Videos zeigen Großbrand

Öldepot in Russland in Flammen – es soll ein Logistik-Stützpunkt sein

  • schließen

Unweit der ukrainischen Grenze brennt ein russisches Treibstofflager. Bei einem ähnlichen Vorfall im April hatte Moskau daran Kiew die Schuld gegeben.

Bryansk (Brjansk) - In der Nacht zu diesem Montag (25. April) ist ein schweres Feuer in einem russischen Öllager ausgebrochen. Es gehört der staatlichen Firma Transneft und befindet sich in Bryansk (Brjansk). Das teilte der russische Katastrophenschutz laut Nachrichtenagenturen am Morgen mit.

Das Treibstofflager brennt demnach seit etwa 2 Uhr. Rettungskräfte und Feuerwehrleute seien vor Ort. Ersten Informationen zufolge gebe es keine Opfer.

Brand in Logistik-Stützpunkt für Putin-Truppen in Ukraine-Krieg

Zunächst gab es weder Informationen zur möglichen Ursache, noch dazu, ob es einen Zusammenhang zum eskalierten Ukraine-Konflikt gibt. Brjansk liegt 150 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt und dient laut AFP als Logistik-Stützpunkt für Russlands Invasion in der Ukraine.

Das Feuer habe Lagertanks erfasst, zitiert die Nachrichtenagentur Tass den Katastrophenschutz. Laut der Nachrichtenagentur Interfax stand ein zweites Treibstofflager in der Region ebenfalls in Flammen. Dieser Bericht konnte zunächst jedoch nicht bestätigt werden.

Auf im Internet veröffentlichten Videos waren aus der Entfernung hohe Flammen zu sehen:

Brand in Öldepot in Belgorod: Moskau machte Kiew verantwortlich

Bereits Anfang April hatte im Ukraine-Konflikt ein russisches Öllager gebrannt, damals in der Stadt Belgorod, die weniger als 50 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt liegt. Die Regierung in Moskau unter Präsident Wladimir Putin hatte die Ukraine mit Präsident Wolodymyr Selenskyj dafür verantwortlich gemacht.

Nach russischer Darstellung feuerten zwei ukrainische Hubschrauber Raketen auf die Anlage ab. Kiew wies das zurück. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig prüfen. (frs/dpa/AFP)

Rubriklistenbild: © Stringer/ITAR-TASS/Imago

Kommentare