Die USA weiten ihre Unterstützung für die Ukraine im Krieg mit Russland aus. Nun wurde eine neue Drohne namens „Phoenix Ghost“ entwickelt.
Washington - „Putin wird die Ukraine nicht besetzen“! Mit diesen markigen Worten erhöhte US-Präsident Joe Biden am Donnerstag den Druck auf Wladimir Putins Russland. Er verkündete weitere Geld- und Waffenlieferungen sowie Sanktionen im Ukraine-Krieg. Zudem wurde am Donnerstag bekannt, dass die USA der Ukraine eine eigens neu entwickelte Kampfdrohne liefern werden.
Ukraine-Krieg - USA liefern neue Drohne
Der Name des Militärgeräts: „Phoenix Ghost“. Die Entwicklung der Drohne habe bereits vor Ausbruch des Ukraine-Kriegs begonnen, wurde am Donnerstagabend nach anfänglich anderen Angaben klargestellt. Man wolle diese nun weiter so vorantreiben, dass sie noch besser zu den ukrainischen Anforderungen passe. Mehr als 120 der Drohnen mit dem Namen „Phoenix Ghost“ sollen im Rahmen des neuen 800 Millionen schweren Militärhilfepaktes der US-Regierung in die Ukraine geliefert werden. Für die Bedienung der Drohne sei minimales Training notwendig, so Kirby weiter. „Wir werden diese Ausbildungsanforderungen direkt mit den ukrainischen Streitkräften klären.“
Neue US-Drohne im Ukraine-Krieg: „Phoenix Ghost“
Die neue Drohne ähnele den sogenannten Switchblade-Drohnen. Die Switchblades sind Mini-Drohnen und starten zunächst ohne Ziel. Sie können dann längere Zeit über dem Boden kreisen, um dort auf ein Ziel zu lauern, um gezielt anzugreifen. Dabei zerstören sie sich dann selbst. Die US-Regierung um Joe Biden hatte der Ukraine auch Switchblades zur Verfügung gestellt. Die „Phoenix Ghost“-Drohnen hätten ähnliche Fähigkeiten, seien aber nicht genau gleich, so Kirby.
Der Pentagon-Sprecher machte keine weiteren Angaben zur Produktion der neuen Drohnen. Die Luftwaffe habe sie gemeinsam mit dem Luft- und Raumfahrtunternehmen Aevex Aerospace entwickelt, hieß es lediglich. Wie die neue Drohne zu ihrem Namen kam, konnte ein hoher Pentagon-Vertreter nicht sagen. Sie sei aber ein gutes Beispiel dafür, wie man sich in Echtzeit an die Bedürfnisse der Ukraine anpasse. (rjs/dpa)