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Ukraine-News: Selenskyj vor Schicksalstreffen mit Trump – Putin setzt ein deutliches Zeichen

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  • Bedrettin Bölükbasi
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Aktuelle News zum Ukraine-Krieg im Ticker: Trump bestätigt Treffen mit Selenskyj am Sonntag. Russland wirft Kiew vor, Friedenspläne zu „torpedieren“.

Dieser News-Ticker ist beendet. Die weiteren Entwicklungen in unserem neuen News-Ticker zum Ukraine-Krieg.

Update, 28. Dezember, 7:29 Uhr: Das heutige Treffen zwischen Trump und Selenskyj über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs wird um etwa zwei Stunden vorgezogen. Das bilaterale Gespräch ist nun für 13 Uhr Ortszeit (19 Uhr unserer) Zeit angesetzt, wie das Weiße Haus laut n-tv mitteilte.

Update, 28. Dezember, 6:39 Uhr: Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich in Uniform von seinem Generalstab über angebliche neue Eroberungen in der Ukraine informieren lassen. Putins Auftritt in Uniform kurz vor einem am heutigen Sonntag in Florida geplanten Treffen des ukrainischen Staatschefs Wolodymyr Selenskyj mit US-Präsident Donald Trump dürfte kein Zufall sein.

Der Kremlchef fordert Selenskyj seit längerem zum Rückzug ukrainischer Truppen im Donbass auf als einen Weg zu einem Waffenstillstand. Putin sagte, dass sich Russland den Donbass – dazu gehören die Gebiete Donezk und Luhansk – auch militärisch einverleiben könne. Er warf Selenskyj in einem vom Kreml am Samstagabend veröffentlichen Clip vor, kein Interesse an einem Friedensabkommen zu haben. 

Vor dem neuen Treffen Selenskyjs mit Trump ließ sich Kremlchef Wladimir Putin demonstrativ von seinem Generalstab über angebliche neue Eroberungen in der Ukraine informieren. (Archivbild)

„Und wenn der Machtapparat in Kiew nicht bereit ist, die Angelegenheit friedlich zu regeln, dann werden wir alle vor uns liegenden Aufgaben im Rahmen der speziellen Militäroperation mit Waffengewalt lösen“, sagte Putin. Spezielle Militäroperation ist die offizielle Bezeichnung in Russland für den 2022 begonnenen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Update, 21:30 Uhr: Der ukrainische Generalstab dementiert die Behauptungen Russlands über die Einnahme der Städte Huljajpole und Myrnohrad. Demnach sei die Lage in beiden Städten „komplex“ und „schwierig“, allerdings würden ukrainische Einheiten Operationen gegen die angreifenden russischen Soldaten fortsetzen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Unian unter Berufung auf den Generalstab. Bislang sei den Russen eine Einnahme nicht gelungen.

Update, 19:35 Uhr: Das russische Verteidigungsministerium behauptet die Einnahme der Stadt Huljajpole in Saporischschja. Die staatliche Nachrichtenagentur Tass veröffentlichte Aufnahmen der Zusammenstöße. Demnach wurde Kreml-Chef Wladimir Putin über die Kontrolle der Stadt informiert. Putin selbst sagte laut der Agentur, Huljajpole sei die zweitgrößte Stadt von Saporischschja und die Einnahme ebne den Weg für weitere Angriffe. Weiter hieß es, die Ukraine scheine den Krieg nicht mit friedlichen Mitteln beenden zu wollen. Daher sei man bereit, die Probleme mit militärischen Mitteln zu lösen. Moskau behauptet zudem die Einnahme von Stepnogorsk, ebenfalls in Saporischschja, und Rodinskoye, Artemowka sowie Myrnohrad in Donezk.

Update, 14:25 Uhr: Vor seinem Besuch in den USA spricht der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj heute noch mit seinen europäischen Verbündeten, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtete. Angaben einer Sprecherin der EU-Kommission in Brüssel zufolge findet am Abend ein Telefonat mit Selenskyj, der Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und einigen europäischen Staats- und Regierungschefs statt. 

Update, 13:25 Uhr: Kiew ist in der Nacht von schweren russischen Luftschlägen getroffen worden. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko gab in seinem Telegram-Kanal nun neue Details bekannt. Mehr als zwei Dutzend Menschen sind demnach verletzt worden. Zudem berichtete er von Bränden in zwei Hochhäusern sowie anderen Gebäuden.

Heftiger Angriff auf Kiew: Die Bilder der Zerstörung

Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.  © IMAGO / Anadolu Agency
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.  © IMAGO/Danylo Antoniuk
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.  © IMAGO/State Emergency Service of Ukraine
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.  © IMAGO/State Emergency Service of Ukraine
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.  © IMAGO/EVGEN_KOTENKO
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.  © dpa/AP/Evgeniy Maloletka
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.  © IMAGO/Danylo Antoniuk
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.  © IMAGO/State Emergency Service of Ukraine
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.  © IMAGO/State Emergency Service of Ukraine
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.  © IMAGO/Chubotin Kirill/Ukrinform/ABACA
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.  © dpa/ZUMA Press Wire | Cedar Barnes
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.  © IMAGO / ABACAPRESS
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.  © dpa/AP/Evgeniy Maloletka
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.  ©  IMAGO / Anadolu Agency
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.  © IMAGO / Anadolu Agency
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.  © IMAGO/Chubotin Kirill/Ukrinform/ABACA
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.  © IMAGO/Cedar Barnes
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.  © IMAGO/Kirill Chubotin
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.  © IMAGO/State Emergency Service of Ukraine / Handout
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.  © IMAGO/State Emergency Service of Ukraine
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.  ©  IMAGO / Ukrinform
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.  ©  IMAGO / ZUMA Press Wire
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.  ©  IMAGO / Ukrinform
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.  © dpa/AP/Evgeniy Maloletka
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.
Russland startet kurz nach Weihnachten einen massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es gibt zahlreiche Opfer, Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung.  © dpa/AP/Evgeniy Maloletka

An mehreren Stellen in Kiew seien auch Autos in Brand geraten, teilte Klitschko weiter mit. In mehr als 4000 Wohnhäusern sei die zentrale Wärmeversorgung ausgefallen. Auch 187 Kindergärten, 138 Schulen und 22 soziale Einrichtungen seien ohne Heizung, teilte Klitschko mit. „Energieversorger und Kommunalbetriebe arbeiten daran, die Energie- und Wärmeversorgung wiederherzustellen.“

Ukraine-News: Russland attackiert Kiew – Tausende Wohngebäude ohne Heizung

Update, 12:20 Uhr: Russland übt vor dem Treffen des ukrainischen Staatschefs Selenskyj mit US-Präsident Trump weiter massiv militärischen Druck aus. Nach einem Nachtangriff ist in ‌einem Drittel der ukrainischen Hauptstadt Kiew die Heizung ausgefallen. Dies teilte der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha auf X mit. Die Temperatur in der ⁠Hauptstadt liegt bei etwa null Grad Celsius. Nach Angaben von Selenskyj hat Russland bei seinen Attacken fast 500 Drohnen und 40 Raketen eingesetzt. Wenn Russland selbst die Weihnachts- und Neujahrszeit in eine Zeit zerstörter Häuser und Kraftwerke verwandle, könne auf dieses „krankhafte Vorgehen“ nur mit „wirklich starken Schritten“ geantwortet werden, schrieb er auf X.

Ukraine-News: Polen reagiert auf russische Luftangriffe

Update, 11:05 Uhr: Wegen der russischen Luftangriffe auf die Ukraine vor dem Trump-Selenskyj-Treffen in den USA hat Polen in der Nacht vorübergehend zwei Flughäfen geschlossen. Das teilte die nationale Flugsicherungsagentur Pansa auf der Plattform X mit. Betroffen waren demnach die Flughäfen in Rzeszow und Lublin, die beide nahe an der Grenze zur Ukraine liegen. Das Oberkommando der polnischen Streitkräfte hatte schon zuvor bekanntgegeben, dass Kampfjets aufgestiegen seien, um den Luftraum Polens zu schützen. Das gilt als Routinemaßnahme. Gewöhnlich werden deshalb aber nicht zugleich polnische Flughäfen geschlossen.

Trump und Putin: Die Geschichte ihrer Beziehung in Bildern

Wandbild Putin Trump Litauen
Einen besseren US-Präsidenten als Donald Trump kann sich Kremlchef Wladimir Putin gar nicht wünschen: So könnte dieses Wandbild in der litauischen Hauptstadt Vilnius interpretiert werden. Bemerkenswert: Es ist eine Aufnahme aus dem Mai 2016, als Trump nicht gar nicht im Amt war. Offenbar schwante den Menschen in Litauen schon damals Böses. © Petras Malukas/AFP
Trump telefoniert mit Putin
Trump hat seit Jahren einen guten Draht zu Putin. Am 28. Januar 2017 telefonierte er im Oval Office des Weißen Hauses zum ersten Mal mit dem russischen Präsidenten. © Mandel Ngan/AFP
Wachsfiguren von Trump und Putin
Schon damals standen sie sich auch in Wachsfigurenkabinetten nahe, so auch in Sofia (Bulgarien). © Valentina Petrova/dpa
G20-Gipfel - Trump trifft Putin
Das erste persönliche und extrem heikle Treffen mit Putin wickelte Trump beim G20-Gipfel in Hamburg im Juli 2017 unfallfrei ab. Im Kreml wie im Weißen Haus herrschten anschließend Optimismus und Zufriedenheit.  © Evan Vucci/dpa
G20 Summit - Demonstration
Aktivisten von Oxfam standen dem G20-Gipfel kritisch gegenüber. Mit ihrer Aktion wollten sie auf den Abzweig zwischen mehr sozialer Ungleichheit und weniger Armut hinzuweisen. Sie trugen Masken von Theresa May, Donald Trump, Shinzō Abe, Emmanuel Macron, Angela Merkel, Justin Trudeau, Wladimir Putin, und Jacob Zuma. © Michael Kappeler/dpa
G20-Gipfel - Trump trifft Putin
„Der Fernseh-Trump unterscheidet sich sehr vom realen Menschen,“ sagte Putin nach dem G20-Gipfel in Hamburg vor der Presse über seinen US-Kollegen Donald Trump. © Steffen Kugler/dpa
Apec-Gipfel in Vietnam
Ein zweites Mal trafen sich Trump und Putin am Rande des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) im vietnamesischen Da Nang. © dpa
Putin trifft Trump beim Apec-Gipfel in Vietnam
Beide Präsidenten stimmten damals überein, dass das Verhältnis ihrer Länder nicht gut sei. Putin sah weiter eine tiefe Krise. Russland sei aber bereit, „eine neue Seite aufzuschlagen, vorwärtszugehen, in die Zukunft zu schauen“. © Mikhail Klimentyev
Trump Putin Da Nang
„Wenn wir ein Verhältnis zu Russland hätten, das wäre eine gute Sache“, sagte Trump. Sein persönliches Verhältnis zu Putin sei gleichwohl in sehr gutem Zustand, obwohl man sich nicht gut kenne. © Jorge Silva/AFP
Helsinki-Gipfel
Im Juli 2018 kamen Trump und Putin in Helsinki zu ihrem ersten offiziellen Gipfel zusammen.  © Heikki Saukkomaa/dpa
USA Ausstieg aus INF-Abrüstungsvertrag
Sie begrüßten sich mit einem kurzen, doch kräftigen Händedruck. „Es ist an der Zeit, detailliert über unsere bilateralen Beziehungen zu sprechen und über die schmerzhaften Punkte auf der Welt. Davon gibt es sehr viele“, sagte Putin. Trump betonte: „Die Welt möchte, dass wir miteinander auskommen.“ © Alexander Zemlianichenko/dpa
Helsinki
Während des Gipfeltreffens gingen in Helsinki mehrere Hundert Menschen aus Protest auf die Straßen. Dabei machten sie auf eine Reihe von Missständen aufmerksam.  © Joonas SaloIlta-Sanomat/Imago
Melania Trump
Auch First Lady Melania Trump war in Helsinki mit von der Partie. © Alexei Nikolsky/AFP
Trump und Putin
Trump äußerte sich hinterher zufrieden über sein Treffen mit Putin: „Der Dialog ist sehr gut verlaufen“, sagte er bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Putin. „Ein produktiver Dialog ist nicht nur gut für die Vereinigten Staaten und Russland, sondern für die Welt.“ © Brendan Smialowski/AFP
Proteste gegen Treffen von Trump und Putin
Derweil protestierten die Menschen auch im fernen Washington, D.C., gegen das Treffen. Unter anderem hielt eine Frau vor dem Weißen Haus ein Schild in die Höhe, auf dem die beiden Präsidenten karikiert waren.  © Andrew Harnik/dpa
100. Jahrestag Waffenstillstand Erster Weltkrieg
Im November 2018 nahmen Trump und Putin an einer Gedenkfeier anlässlich des Endes des Ersten Weltkriegs in Paris teil. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron lud damals zum Spitzentreffen ein. © Ludovic Marin/AFP
Erster Weltkrieg - Waffenstillstand 1918
Auch vor Ort waren First Lady Melania Trump (links), die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel und Brigitte Macron, die Ehefrau des französischen Präsidenten. © Francois Mori/dpa
Beginn des G20-Gipfels
Kurz danach trafen Trump und Putin beim G20-Gipfel in Buenos Aires erneut aufeinander. © Ralf Hirschberger/dpa
G20-Gipfel in Argentinien
Die Gespräche wurden von der Eskalation zwischen Russland und der Ukraine um einen Seezwischenfall vor der Krim überschattet. Deshalb sagte Trump ein direktes Treffen mit Putin am Rande des Gipfels kurzfristig ab.  © dpa
Japan, Osaka
Im Juni 2019 trafen Trump und Putin beim G20-Treffen im japanischen Osaka zusammen. © Imago
Osaka 2019
Trump wurde dabei von einem Reporter angesprochen, ob er Putin bei ihrem gemeinsamen Treffen auch sagen werde, dass sich der Kremlchef nicht in die US-Wahlen einzumischen habe. Trump beugte sich zu Putin und sagte: „Mische Dich nicht in unsere Wahlen ein“ – ein Lächeln glitt dabei über Trumps Gesicht. Die Aktion war allerdings nicht ganz ernst gemeint. © Brendan Smialowski/AFP
Osaka 2019
Trump nannte das Verhältnis zu Putin „sehr, sehr gut“.  © Brendan Smialowski/AFP
Trump Putin
Am Ende seiner ersten Amtszeit musste sich Trump wegen Machtmissbrauchs und Behinderung der Ermittlungen im Senat verantworten. Hintergrund war die sogenannte Ukraine-Affäre. Viele Menschen in den USA sahen Trump als Verräter – und Putin als Feind. © Olivier Douliery/AFP
Ukrainekrieg - Anti-Kriegsprotest in New York
Im Januar 2025 kam Trump zum zweiten Mal an die Macht. Im Ukraine-Krieg stellte er sich auf die Seite von Putin. Das rief Proteste hervor. Auch am Times Square in New York galt: Trump ist ein Verräter. © Adam Gray/dpa
Trump Putin
Trump sucht dennoch weiter die Nähe zu Putin. Nach offiziellen Angaben haben beide im Februar 2025 ein erstes Mal miteinander telefoniert, seit der US-Präsident wieder im Amt ist. Vor dem zweiten Gespräch am 18. März verkündete Trump: „Ich freue mich sehr auf das Gespräch mit Präsident Putin.“ Auch danach telefonierte er noch mehrmals mit seinem russischen Amtskollegen. © Alexander Nemenow/AFP
Trump und Putin
Am 15. Augsut 2025 kam es zum Gipfel zwischen Trump und Putin in Alaska. Es handelte sich um das erste persönliche Treffen der beiden Staatschefs seit Putins Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022. Das Treffen fand in der Stadt Anchorage statt. Am Ende gab es von beiden Staatschefs nichts Konkretes. © Andrew Caballero-Reynolds/AFP

Ukraine-News: Russland erhebt Vorwürfe gegen Kiew

Erstmeldung: Moskau – Russland hat der Ukraine vorgeworfen, die Gespräche über ein Ende des Ukraine-Krieges zu „torpedieren“. Vor dem für Sonntag (28. Dezember) in Florida geplanten Treffen zwischen Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump übte Moskau scharfe Kritik am überarbeiteten Friedensplan. Der neue Entwurf sei „radikal anders“ als der Text, über den Moskau mit Washington verhandelt habe, sagte der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow.

Die Ukraine und ihre Unterstützer – allen voran die EU, die „nicht für eine Einigung“ in dem Konflikt sei – hätten ihre „Bemühungen verstärkt, sie zu torpedieren“, sagte Rjabkow im russischen Fernsehen. „Ohne angemessene Lösung der Probleme, die zu dieser Krise geführt haben, wird es ganz einfach unmöglich sein, zu einer abschließenden Einigung zu gelangen“, betonte der russische Vize-Außenminister.

Im Gespräch mit dem US-Portal Axios deutete Selenskyj die Bereitschaft für ein Referendum über den Friedensplan an, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass Russland zu einer mindestens 60 Tage dauernden Feuerpause bereit sei. US-Beamte befürworteten laut Axios einen kürzeren Zeitraum. Selenskyj hat jedoch Zweifel, ob Russland dem Plan Trumps zustimmen wird. „Ich habe einige Informationen, aber ich bin an einem Punkt, an dem ich nur die Worte von Führungspersonen glauben möchte.“

Selenskyj erklärte, bei seinem persönlichen Gespräch mit Trump würden „sensible“ Themen wie der Streit um die Region Donbass oder die Zukunft des Atomkraftwerks Saporischschja zur Sprache kommen. Außerdem werde es um mögliche bilaterale Abkommen zwischen Washington und Kiew etwa zu Sicherheitsgarantien gehen. Trump betonte, es sei nichts beschlossen, solange er kein grünes Licht gebe. Selenskyj „hat nichts, solange ich nicht meine Zustimmung gebe“, sagte er gegenüber Politico. „Wir werden also sehen, was er hat“, fügte Trump hinzu.

In Kiew ereigneten sich indes am frühen Samstagmorgen heftige Angriffe. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten von lauten Explosionen, von denen einige von Blitzen begleitet wurden, die den Nachthimmel erhellten. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko erklärte auf Telegram: „Explosionen in der Hauptstadt. Die Luftabwehr ist im Einsatz. Bleiben Sie in Schutzräumen.“

Die ukrainische Luftwaffe teilte mit, Drohnen und Raketen bewegten sich auf mehrere ukrainische Gebiete zu, darunter Kiew. Die Behörden gaben in den frühen Morgenstunden einen landesweiten Luftalarm heraus. (Quellen: dpa, AFP) (cs)

Rubriklistenbild: © Uncredited/Russian Presidential Press Service/AP/dpa

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