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Franziska Schwarz
Felix Durach
Christian Stör- Simon Schröder
Nils Thomas Hinsberger
News zum Ukraine-Krieg: Die Kämpfe im Osten dauern unvermindert an. Ukraine erhält weitere Hilfe aus dem Ausland. Der Ticker.
Update vom 3. Februar, 5.15 Uhr: Die Kämpfe in der Ostukraine dauern weiter an. Die Zahl von 52 registrierten Kampfhandlungen an verschiedenen Frontabschnitten ließen aber ein leichtes Abflauen im Vergleich zu den vergangenen Tagen erkennen. Ein Grund dafür wurde im Lagebericht des Generalstabs in Kiew nicht genannt. Die meisten bewaffneten Zusammenstöße gab es demnach in dem seit Monaten schwer umkämpften Gebiet bei Pokrowsk.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von internationalen Medien und Nachrichtenagenturen, aber auch von den Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Krieg in der Ukraine lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Update vom 3. Februar, 5.00 Uhr: Die Ukraine erhielt in den vergangenen Tagen nach Selenskyjs Angaben weitere Unterstützung aus dem Ausland. Er dankte Schweden für ein umgerechnet etwa 1,16 Milliarden Euro schweres Unterstützungspaket, auch Sicherheitshilfen aus Finnland und Kroatien hob Selenskyj hervor.
Ukraine-Krieg: Russische Drohnenangriffe in Cherson
Update vom 2. Februar, 20.55 Uhr: Ein vermutlich von einer russischen Drohne abgeworfener Sprengsatz hat in der südukrainischen Hafenstadt Cherson fünf Menschen verletzt, unter ihnen zwei Kinder. Wie der regionale Militärverwalter Roman Mrotschko auf Telegram mitteilte, hatte dabei eine Drohne den Sprengsatz durch das geöffnete Dach eines Minibusses geworfen. Der Bus geriet nach der Explosion in Brand.
Ukraine-Krieg: Die Ursprünge des Konflikts mit Russland




Mrotschko berichtete von weiteren russischen Drohnenangriffen in Cherson im Tagesverlauf. Unter anderem sei ein mehrstöckiges Wohnhaus getroffen worden. Dabei habe ein 74-Jähriger, der sich gerade auf einem Balkon aufhielt, schwere Verletzungen erlitten. Bei einem Angriff einer Drohne auf einen Krankenwagen sei das Fahrzeug beschädigt worden, die Insassen blieben unverletzt.
Mehr als 20 Tote durch russische Bomben und Raketen
Update vom 2. Februar, 18.52 Uhr: Im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sind durch neue Bomben- und Raketenangriffe mehr als 20 Menschen getötet worden. Nach dem Einschlag einer Rakete in einem Wohnhaus in Poltawa in der Zentralukraine stieg die Zahl der Toten auf mindestens 14. Unter den Toten seien zwei Kinder, teilte der Zivilschutz mit. Dort sei auch eine ganze Familie ausgelöscht worden, sagte der Chef der Präsidialverwaltung in Kiew, Andrij Jermak.
Auch in anderen Teilen des Landes starben Menschen bei russischen Luftschlägen, darunter zwei in Sumy im Nordosten und einer in Charkiw im Osten. Es gab zudem viele Verletzte.
Update vom 2. Februar, 12.48 Uhr: Der ukrainische Generalmajor Mychajlo Drapatyj hat eine wachsende Gewalt gegen Militärangehörige in dem Land beklagt. Deren Tötung „im rückwärtigen Bereich ist eine rote Linie, die nicht überschritten werden darf“, teilte er auf Facebook mit. „Wir haben nicht das Recht, stillschweigend der wachsenden Welle der Missachtung gegenüber den Verteidigern der Ukraine zuzusehen.“ Er reagierte damit auf den gewaltsamen Tod von zwei Militärangehörigen allein gestern und forderte die Behörden zu einer harten Reaktion und zur Bestrafung der Täter auf.
Update vom 2. Februar, 11.01 Uhr: Hinter der Ukraine liegt eine weitere Woche mit Tod und Zerstörung. Dieses Mal gab es laut Wolodymyr Selenskyj mehr als 1400 russischen Luftschläge. Russland habe die Ukraine mit allein rund 50 Raketen, fast 660 Drohnen und mehr als 760 Gleitbomben angegriffen, teilte der ukrainische Präsident laut einer Videomitteilung auf Telegram mit. „Wir brauchen mehr Flugabwehrsysteme“, hieß es am Ende des Videos.
EU-Sanktionen gegen Putin wegen Ukraine-Krieg – Orban-Regierung skeptisch
Update vom 2. Februar, 10.18 Uhr: Ungarn will weiteren EU-Sanktionen gegen Russland nur nach Verständigung mit US-Präsident Donald Trump zustimmen. „Wir sollten sehr vorsichtig sein bei der Verabschiedung“, sagte der ungarische Europaminister Janos Boka der Welt am Sonntag. Vor einem Beschluss sollten sich die EU-Länder mit der neuen US-Administration „absprechen“. Boka stellte auch die Sanktionen gegen Russland generell infrage. Aus seiner Sicht ist die Zeit „reif für eine grundsätzliche Debatte“ darüber.
Ukraine News: Russland meldet einen Toten nach Drohnenangriff auf seinem Gebiet
Update vom 2. Februar, 9.22 Uhr: Bei einem ukrainischen Drohnenangriff soll in der Nacht ein Mann auf russischen Territorium getötet worden sein. Der Vorfall ereignete sich im Ort Malinowka, schrieb laut Reuters der Gouverneur von Belgorod auf Telegram. Dem Verteidigungsministerium in Moskau zufolge zerstörten die Streitkräfte fünf ukrainische Drohnen über Russland. Die ukrainische Luftwaffe wiederum teilte mit, in der Nacht 40 von 55 russischen Drohnen abgeschossen zu haben.
Update vom 2. Februar, 7.12 Uhr: Neue Details zur Notunterkunft in Kursk: 84 Zivilisten konnten lebend aus den Trümmern des Gebäudes in der Stadt Sudscha geborgen werden, erklärte der ukrainische Generalstab bei Telegram. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland vor, seine eigenen Zivilisten zu töten.
Ukraine-Krieg: Gleitbombe soll Notunterkunft in Kursk getroffen haben – „95 Menschen unter den Trümmern“
Update vom 1. Februar, 21.45 Uhr: In der von den ukrainischen Truppen kontrollierten Stadt Sudscha in der russischen Region Kursk wurden bei einem Schlag gegen ein Gebäude offenbar Dutzende Menschen verschüttet. „95 Menschen sind unter den Trümmern“, teilte der Sprecher der ukrainischen Militärkommandantur, Olexij Dmytraschkowskyj, in einem Video bei Facebook mit. Es handele sich um viele ältere Menschen.
Bei dem getroffenen Gebäude soll es sich um ein als Notunterkunft genutztes Internat handeln. Demnach soll eine russische Gleitbombe auf das Gebäude gefallen sein. Es gebe Stönen und Schreie unter den Trümmern, sagte Dmytraschkowskyj. Die ukrainischen Kräfte hätten mit den Such- und Rettungsarbeiten begonnen. Die Meldung lässt sich jedoch nicht unabhängig überprüfen. Eine offizielle Stellungnahme von russischer Seite gab es zunächst nicht.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj veröffentlichte auf der Plattform X ein Video, in dem ein stark beschädigtes Gebäude und Menschen in Notlagen zu sehen sind. Die russische Armee nehme auch auf eigene Zivilisten keine Rücksicht, sagte er.„Das ist ein Staat, der jeden Anstand verloren hat“, sagte Selenskyj.
Selenskyj will Sanktionsverstöße als Kriegsbeteiligung werten lassen
Update vom 1. Februar, 20.17 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Umgehung von Sanktionen als eine Ursache für den anhaltenden Terror Russlands beschrieben. „All diese Iskander, Kalibrs und anderen Tötungsmaschinen bestehen aus Hunderten, ja Tausenden von Bauteilen aus anderen Ländern. Ohne diese wichtigen Komponenten wäre Russland nicht in der Lage, das Leben anderer Menschen zu zerstören“, schrieb Selenskyj in einem Beitrag auf X.
Selenskyj forderte, dass es bei den Sanktionen gegen Russland „keine Schlupflöcher für die Belieferung Russlands mit wichtigen Komponenten für seine Verteidigungsindustrie“ geben dürfe. „Verstöße gegen Sanktionen müssen als Komplizenschaft im Krieg behandelt werden - wer Russland hilft, Leben zu zerstören, muss zur Rechenschaft gezogen werden.“
US-Beauftragter fordert Kiew zu Wahlen mitten im Ukraine-Krieg auf
Update vom 1. Februar, 19.25 Uhr: Die USA drängen die Ukraine, trotz des anhaltenden Ukraine-Kriegs Wahlen abzuhalten. Trumps Sondergesandter für die Ukraine und Russland, Keith Kellogg, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass die meisten demokratischen Länder auch während eines Krieges Präsidentschafts- und Parlamentswahlen durchführen würden.
Update vom 1. Februar, 18.00 Uhr: Die Zahl der Toten nach einem russischen Angriff auf ein Wohngebäude in der ukrainischen Stadt Poltawa wurden vom staatlichen Notdienst nach oben korrigiert. Demnach seien bei dem Luftangriff nach aktuellem Kenntnisstand acht Personen getötet, berichtete Ukrainska Pravda. Unter den Getöteten soll sich auch ein Kind befinden.
Ukraine wehrt über 100 Drohnen aus Russland ab – Putins „Energieterror“ im Ukraine-Krieg
Update vom 1. Februar, 16.21 Uhr: Aufgrund des russischen Luftangriffes auf die Ukraine kam es laut der ukrainischen Netzbetreiber in sieben Oblasten zu Notstromschaltungen. Das sei als Vorsichtsmaßnahme zur Verhinderung eines Zusammenbruches des Stromnetzes entschieden worden. „Der Feind setzt seinen Energieterror fort“, zitiert der Kyiv Independent den ukrainischen Energieminister Herman Halushenko.
Update vom 1. Februar, 15.25 Uhr: Russland soll bei einem massiven Luftangriff auf die Ukraine insgesamt 165 Drohnen und Raketen eingesetzt haben. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die ukrainische Luftwaffe. 117 Drohnen und eine ungenannte Zahl an Raketen seien durch die Luftverteidigung abgefangen worden.
Russland nimmt weiteres Dorf in Donezk ein
Update vom 1. Februar, 14.52 Uhr: Laut ZDF heute haben russische Truppen die Ortschaft Krymske in der ukrainischen Region Donezk eingenommen. Wie staatliche russische Nachrichtenagenturen berichtet haben sollen, habe Russland die ukrainische Gas- und Energieinfrastruktur angegriffen.
Update vom 1. Februar, 13.32 Uhr: In Kiew hat der ukrainische Geheimdienst (SBU) eigenen Angaben zufolge eine russische Agentin festgenommen. Diese habe geplant, einen Sprengstoffanschlag in der Nähe eines SBU-Gebäudes in der ukrainischen Hauptstadt durchzuführen. „Den Ermittlungen zufolge kontaktierte die Verdächtige im Dezember 2024 über eine Gruppe in einem Messenger einen Vertreter des russischen Geheimdienstes. Sie erklärte sich bereit, mit dem Feind zusammenzuarbeiten. Ihre Aufgabe war es, einen Terroranschlag zu verüben, der zu Opfern unter den SBU-Mitarbeitern führen sollte“, zitierte Ukrainska Pravda aus einem Bericht des SBU. Bei der Frau seien sieben Kilogramm TNT und ein Zünder sichergestellt worden.
Tote und Verletzte bei russischem Luftangriff auf die Ukraine
Update vom 1. Februar, 12.41 Uhr: Die Zahl der bei massiven russischen Luftangriffen auf die Ukraine getöteten Zivilisten hat sich mittlerweile auf neun erhöht. Laut den regionalen Behörden wurden zudem mindestens 36 Menschen verletzt, wie der Kyiv Independent berichtete. „Jeder derartige Terroranschlag beweist, dass wir mehr Unterstützung bei der Verteidigung gegen den russischen Terror benötigen. Jedes Luftabwehrsystem, jede Anti-Rakete ist ein Lebensretter“, schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj als Reaktion auf die Angriffe auf Telegram.
Update vom 1. Februar, 11.00 Uhr: Russland hat die Ukraine erneut mit Raketen, Drohnen und Gleitbomben angegriffen. Mindestens sechs Zivilisten sind dabei gestorben. In Poltawa meldeten die Behörden drei Tote und zehn Verletzte, unter ihnen Kinder, nach dem Einschlag einer Rakete in einem Wohnhaus. In Sumy seien zwei Menschen getötet worden, teilten die Behörden mit. Auch in Charkiw sei ein Mensch gestorben – bei einem Drohnenangriff, teilte die Stadt mit. Schwere Schäden gab es auch in Saporischschja und Odessa. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einem „weiteren terroristischen Verbrechen“.
Ukraine-Krieg: Drei Tote durch russische Luftangriffe in Poltawa
Update vom 1. Februar, 10.15 Uhr: Nach ukrainischen Angaben sind bei russischen Luftangriffen drei Menschen gestorben. Eine Rakete sei in einem Wohnhaus in der Stadt Poltawa eingeschlagen und habe mindestens zwei Menschen getötet und sieben verletzt, teilte das ukrainische Innenministerium mit. Eine Person ist nach Angaben des dortigen Bürgermeisters in der Stadt Charkiw bei einem Angriff gestorben.
Update vom 1. Februar, 8.40 Uhr: Die Zahl der getöteten und verletzten russischen Soldaten steigt weiter. In den vergangenen 24 Stunden soll Russland laut der ukrainischen Armeeführung 1430 Soldaten verloren haben. Insgesamt sollen seit Kriegsbeginn 839.040 russische Soldaten getötet oder verwundet worden sein. Die Zahlen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Weitere Verluste im Überblick:
- Drohnen: 23.694
- Artilleriesysteme: 22.493
- Panzer: 9902
- Flugzeuge: 369
- Kriegsschiffe und Boote: 28
Russischer Raketenangriff beschädigt historisches Zentrum von Odessa schwer.
Update vom 1. Februar, 6.00 Uhr: Bei einem russischen Raketenschlag sind in der südukrainischen Hafenstadt Odessa mindestens drei Menschen verletzt worden. Zwei Frauen und ein Junge seien ins Krankenhaus gebracht worden, teilte Gebietsgouverneur Oleh Kiper bei Telegram mit. Die Schwarzmeer-Stadt ist immer wieder Ziel russischer Luftschläge im Ukraine-Krieg.
Update vom 31. Januar, 20.58 Uhr: Russland hat seine Vorwürfe gegen ukrainische Soldaten wegen der angeblichen Tötung von Zivilisten in der westrussischen Region Kursk verschärft. Das russische Ermittlungskomitee teilte am Freitag mit, es ermittle inzwischen wegen der Tötung von „22 Bewohnern“ des Dorfes Russkoje Poretschnoje zwischen September und November 2024. Die Opfer seien in mehreren Kellern gefunden worden, unter ihnen seien acht Frauen, die vor ihrer Ermordung vergewaltigt worden seien. Kiew wies die Vorwürfe unterdessen zurück. Derweil ermittelt die ukrainische Staatsanwaltschaft selbst gegen Russland für Kriegsverbrechen.
Neue Drohne soll Kiew im Ukraine-Krieg einen Vorteil verschaffen
Update vom 31. Januar, 19.55 Uhr: Im Ukraine-Krieg will Kiew eine neue Drohne mit einer Reichweite von bis zu 2000 Kilometern einsetzten, wie der Kyiv Independent berichtet. Viel ist über die Drohne jedoch noch nicht bekannt, das ukrainische Militär hält sich mit Angaben zu der neuen Waffe bedeckt. In einem Statement des ukrainischen Militärs heißt es: „Die russische Propaganda behauptet ständig, solche Flugzeuge ‚abgeschossen‘ zu haben, doch Explosionen in militärisch-industriellen Komplexen, Raffinerien und Munitionsdepots lassen das Gegenteil vermuten.“
Update vom 31. Januar, 18.19 Uhr: Gegenüber der Nachrichtenagentur AFP bestätigte die ukrainische Militärführung, dass man seit drei Wochen keine Aktivität der nordkoreanischen Armee in Kursk verzeichnet habe. „In den vergangenen drei Wochen haben wir keine Aktivitäten oder bewaffneten Zusammenstöße mit den Nordkoreanern gesehen oder festgestellt.“ Weiter sagte der Sprecher der ukrainischen Spezialeinheiten: „Daher … glauben wir, dass sie sich aufgrund der schweren Verluste … zurückgezogen haben.“
Antrag der FDP zu Militärhilfen für die Ukraine wird im Bundestag beschlossen
Update vom 31. Januar, 17.00 Uhr: Der Bundestag hat im Streit um zusätzliche Militärhilfen für die Ukraine in Höhe von drei Milliarden Euro einen Antrag der FDP gebilligt. Der Antrag soll schnell Klarheit über die Finanzierung der Militärhilfen schaffen. Neben der FDP stimmte auch die Union am Freitag zu. Die Regierungsfraktionen SPD und Grüne enthielten sich nach Absprache, sodass der Antrag gegen die Stimmen von AfD, BSW und Linke angenommen wurde.
Die Bundesregierung wird in dem Antrag aufgefordert, dem Haushaltsausschuss „umgehend“ eine Vorlage für eine „überplanmäßige Ausgabe“ von bis zu drei Milliarden Euro für weitere Hilfsmaßnahmen für die Ukraine vorzulegen. Eine „parlamentarische Befassung und demokratische Abstimmung in dieser wesentlichen Frage“ dürfe nicht länger verzögert werden.
Update vom 31. Januar, 15.25 Uhr: Laut ukrainischen Angaben haben die russischen Streitkräfte den Stützpunkt des ukrainischen Roten Kreuzes in Slawjansk beschossen. Bei dem Angriff soll niemand verletzt worden sein, allerdings wurde das Gebäude schwer beschädigt, wie die ukrainische Nachrichtenagentur Ukrinform berichtet.
Update vom 31. Januar, 14.25 Uhr: Finnland will die Ukraine mit einem Militärpaket in Höhe von 198 Millionen Euro unterstützen. „Dieses Paket im Wert von fast 200 Millionen Euro wurde in enger Zusammenarbeit mit der Ukraine zusammengestellt. Wir leisten genau die Art von Unterstützung, die der Ukraine helfen wird, sich in einer akuten Situation an der Front zu verteidigen“, zitiert Kyiv Independent den finnischen Verteidigungsminister Antti Hakkanen aus einer Pressemitteilung. „Es liegt an uns Europäern, wie sich Europas Sicherheit weiterentwickelt. Die Sicherung der Unabhängigkeit und Verteidigungsfähigkeit der Ukraine ist im Moment das Wichtigste.“
Ukraine zerstört russischen Kommandoposten in Kursk
Update vom 31. Januar, 13.40 Uhr: Die Ukraine hat eigenen Angaben zufolge einen russischen Kommandoposten in der Region Kursk angegriffen. „Durch einen hochpräzisen und koordinierten Angriff wurde der feindliche Kontrollpunkt zerstört“, schrieb der Generalstab der Ukraine in einem Telegram-Beitrag. „Diese Operation ist Teil einer systematischen Anstrengung, feindliche Kommandoposten zu zerstören und ihnen die Fähigkeit zu nehmen, Kampfhandlungen und Logistik wirksam zu koordinieren.“
Update vom 31. Januar, 13.03 Uhr: Ein verdächtiges Schiff mit russischer Besatzung ist in der Ostsee festgesetzt worden. Die „Silver Dania“ steht im Verdacht, an der Beschädigung eines Unterseekabels zwischen Lettland und Schweden beteiligt gewesen zu sein, teilte die Polizei im nordnorwegischen Tromsö mit. Die Polizei durchsuche das Schiff aktuell. Der Frachter soll in Norwegen registriert sein, aber zwischen den russischen Städten St. Petersburg und Murmansk verkehren.
Nordkorea-Truppen in Russland verschwunden
Update vom 31. Januar, 12.57 Uhr: Bereits seit drei Wochen sollen keine nordkoreanischen Truppen mehr in der russischen Region Kursk gesichtet worden sein. Das teilte Oberst Alexander Kindratenko, ein Sprecher der ukrainischen Spezialeinsatzkräfte, laut Ukrainska Pravda mit. „Die Spezialeinsatzkräfte sprechen ausschließlich für die Gebiete, in denen unsere Einheiten eingesetzt werden. In diesem Zusammenhang berichten wir, dass seit etwa drei Wochen keine nordkoreanischen Truppen mehr anwesend waren. Wahrscheinlich waren sie aufgrund schwerer Verluste zum Rückzug gezwungen“, so Kindratenko.
Erstmeldung: Kiew/Moskau – Nach einem ukrainischen Drohnenangriff in der russischen Region Wolgograd ist laut Behörden eine Raffinerie in Brand geraten. Das Feuer wurde schnell gelöscht, wie Gouverneur Andrej Botscharow mitteilte. Ein Arbeiter in der Raffinerie habe Verletzungen erlitten.
Auch in anderen Landesteilen Russlands kam es zu Schäden durch ukrainische Drohnen. Über sieben Regionen seien insgesamt 49 der unbemannten Fluggeräte abgewehrt worden. Den genauen Zeitraum der Angriffe nannte das Verteidigungsministerium in Moskau unter Präsident Wladimir Putin dabei nicht. Betroffen waren laut der Behörde neben Wolgorad, die grenznahen Gebiete Woronesch, Kursk, Belgorod, Rostow und Krasnodar, aber auch das nördlich von Moskau gelegene Jaroslawl.
Während die Kämpfe zwischen Russland und der Ukraine weiter anhalten, bemüht sich die Regierung des US-Präsidenten Donald Trump um eine Lösung des Konflikts. US-Außenminister Marco Rubio nannte den Ukraine-Krieg im Podcast „The Megyn Kelly Show“ für alle Seiten unhaltbar. Er forderte die Kriegsparteien zu Verhandlungen auf, mahnte aber auch an, dass „beide Seiten etwas aufgeben“ müssten. Im Falle der Ukraine könnte das eine Aufgabe der von Russland besetzten Gebiete bedeuten. Putin lehnte Gespräche mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zuletzt ab.
„Zumindest haben wir einen Präsidenten, der erkennt, dass unser Ziel darin besteht, diesen Konflikt zu beenden, und zwar auf eine Art und Weise, die von Dauer ist, denn er ist unhaltbar, für alle Seiten“, so Rubio im Gespräch mit Moderatorin Megyn Kelly. Er vermute, dass nun auch Demokraten in den USA einsehen würden, „dass das, was wir finanziert haben, ein Patt ist, ein langwieriger Konflikt“. Russland drohe dir Ukraine mit dem bisherigen Vorgehen schrittweise zu zerstören.
Unsere aktuellen Karten zum Frontverlauf im Ukraine-Krieg zeigen die neuesten Entwicklungen im Krieg Russlands gegen die Ukraine. (nhi mit Agenturen)
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