Für viele aus der Ukraine geflohene Menschen mit Behinderung suchen Hilfsorganisationen dringend passende Unterkünfte in Deutschland.
Berlin - Für viele aus der Ukraine geflohene Menschen mit Behinderung suchen Hilfsorganisationen dringend passende Unterkünfte in Deutschland. Die «unfassbar große Not» der Betroffenen brauche viel mehr Beachtung, forderte die Vorsitzende der Lebenshilfe, Ulla Schmidt, am Mittwoch in Berlin. Sie könnten sich meist weder allein versorgen noch selbst in Sicherheit bringen und seien dem Krieg besonders schutzlos ausgeliefert.
Örtliche Lebenshilfe-Vereine leisteten Unterstützung. So seien behinderte Kinder mit ihren Müttern aus der Ukraine nach Kaufbeuren gebracht worden. Auch andere Organisationen unterstützen Betroffene. So teilte der Verein «Die Sputniks» von rund 2000 russischsprachigen Familien mit beeinträchtigten Kindern in Deutschland mit, dass er betroffenen ukrainischen Eltern bei der Flucht helfe und sie in Empfang nehme. Auch für gehörlose Flüchtlinge gibt es Anlaufstellen. (dpa)