Im Falle eines mehrtägigen Stromausfalls

Umfrage: 59 Prozent der Krankenhäuser würden in Notstromversorgung nur wenige Tage durchhalten

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Sollte es im Zuge der Energiekrise zu mehrtägigen Stromausfällen kommen, sind nur 59 Prozent der befragten Krankenhäuser in Deutschland dazu fähig, den Betrieb am Laufen zu halten

Sollte der Fall einer Notstromversorgung eintreten, würden mehr als die Hälfte aller Krankenhäuser einer Umfrage den Betreib nur für wenige Tage am Laufen halten können.

Berlin - Das ist das Ergebnis einer Erhebung des Deutschen Krankenhaus-Instituts (DKI), die der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag vorlag. 21 Prozent der Kliniken könnten demnach bei einem Stromausfall nur wenige Stunden durchhalten. Jedes Krankenhaus sei aber in der Lage, zwischenzeitlich zu überbrücken. Zunächst hatte das «Handelsblatt» darüber berichtet.

Sollte es zu einem mehrtägigen Stromausfalls kommen, könnten laut Umfrage bloß 14 Prozent der befragten Krankenhäuser hinsichtlich ihrer Patientenversorgung normal agieren - rund 40 Prozent der Kliniken nur mit deutlichen Einschränkungen oder nur mit der Notfallversorgung. Bei 7 Prozent der Krankenhäuser müsste die Versorgung demnach sogar eingestellt werden.

An der Umfrage nahmen im Oktober 288 Einrichtungen aus dem Krankenhaus-Pool des Deutschen-Krankenhaus-Instituts mit über 50 Betten teil. (dpa)

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