Swing States

US-Wahl 2024: Neue Umfrage zeigt Ergebnis zwischen Trump und Harris zielt auf zwei Staaten ab

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Kamala Harris und Donald Trump liefern sich ein historisch knappes Rennen bei der US-Wahl 2024. Auch eine neue Umfrage lässt da kaum Spielraum.
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Gute und schlechte Nachrichten für Harris und Trump: Eine neue Umfrage der New York Times äußert sich zu den Ergebnissen der US-Wahl in den Swing States.

Washington D.C. – Die Schicksalswahl in den USA zwischen Donald Trump und Kamala Harris läuft offenbar auf ein Foto-Finish hinaus. Eine Prognose für ein Ergebnis der US-Wahl lässt sich trotz Versuchen von Fachleuten und Umfrage-Experten kaum vorhersagen. So eng gestaltet sich das Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Kandidaten im US-Wahlkampf um das Weiße Haus. Besonders in den Swing States, die für den Ausgang der US-Wahl 2024 von entscheidender Bedeutung sind, könnte es laut der Umfragen zur US-Wahl kaum knapper zu gehen.

Ergebnis der US-Wahl 2024: Neue Umfrage der New York Times zeichnet positives Bild für Trump und Harris

Auch die letzten Umfragen und Prognosen zur US-Wahl 2024 der New York Times und des Siena College geben keinen vorzeitigen Aufschluss über ein Ergebnis der US-Wahl. Allerdings zeigt die aktuelle Umfrage, dass Vizepräsidentin Kamala Harris in North Carolina und Georgia neues Oberwasser gewinnt. Derweil holt der ehemalige Präsident Donald Trump seinen Rückstand offenbar in Pennsylvania auf und bleibt der Favorit in Arizona.

Den aktuellen Umfragen zum Ergebnis der US-Wahl 2024 zufolge liegt Harris in Nevada, North Carolina und Wisconsin jetzt knapp in Führung, während Trump, der nach einem Harris-Auftritt komplett die Fassung verlor, in Arizona vorne liegt. Die Umfragen zeigen aber auch, dass das Ergebnis der US-Wahl in den Swing States Michigan, Georgia, wo Harris zuletzt noch ein Debakel drohte, und Pennsylvania höchst ungewiss bleibt. Die Umfrage-Ergebnisse in allen sieben Staaten liegen jedoch weiterhin innerhalb der Fehlermarge, was bedeutet, dass keiner der beiden Kandidaten in einem dieser Staaten definitiv in Front liegt oder gar über einen möglichen Sieg freuen kann. Die US-Wahl befindet sich laut den Umfragen also weiterhin auf Messers-Schneide.

Sieger der US-Wahl 2024: Trump und Harris selbstsicher oder optimistisch beim Ergebnis der Swing States

Dennoch zeige sich das Trump-Lager vor den Ergebnissen der US-Wahl 2024 selbstischer, dass der „republikanische Kandidat alle Swing States locker“ gewinnt. Das berichtete zumindest Anthony Scaramucci, der ehemalige Kommunikationsdirektor während Trumps erster Amtszeit, in seinem Podcast „The Rest ist Politics US“. Auf der anderen Seite sagte Scaramucci, der nach nur sieben Tagen in der Trump-Administration bereits wieder seinen Hut nehmen musste, auch, dass das Harris-Lager aufgrund ihrer Berechnungen bei den Ergebnissen der „Wahlbeteiligung der Frühwählenden sehr optimistisch“ sei.

Beide Kandidaten haben mehrere Möglichkeiten, die für den Sieg erforderlichen 270 Stimmen im Wahlmännerkollegium zu erhalten, vorausgesetzt, die Umfragen für die US-Wahl unterschätzen die Unterstützung für den einen oder anderen Kandidaten nicht dramatisch. In einem so knappen Rennen könnte selbst ein kleiner systematischer Fehler in den Umfragen den Wettbewerb entscheidend in die eine oder andere Richtung kippen.

Gute Nachrichten für Harris bei der US-Wahl 2024: Anzeichen der späten Wähler tendieren gegen Trump

Es gibt aber auch Anzeichen dafür, dass die späten Entscheider sich für Harris anstatt für Trump bei der US-Wahl 2024 entscheiden könnten: Unter den 8 Prozent der Wähler, die angaben, sich erst kürzlich für ihre Stimme entschieden zu haben, gewinnt sie diese Gruppe mit 55 Prozent zu 44 Prozent für die Ergebnisse der US-Wahl. Kurz vor dem Wahltag waren noch 11 Prozent der Wähler unentschlossen oder nicht zu überzeugen, während es vor einem Monat noch 16 Prozent waren, schreibt die New York Times in ihrem Artikel zu der letzten Umfrage vor der US-Wahl.

Nach Angaben des University of Florida Election Lab haben bereits mehr als 70 Millionen Amerikaner ihre Stimme für die Ergebnisse der US-Wahl abgegeben. Etwa 40 Prozent der von der Times/Siena-Umfrage in den sieben Bundesstaaten befragten Personen gaben an, dass sie bereits für die US-Wahl abgestimmt haben. Laut der Umfrage gewinne Harris dabei mit einem Vorsprung von acht Prozentpunkten. Allerdings habe Trump offenbar einen Vorsprung bei den Wählern, die offenbart haben, dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit wählen werden, aber noch nicht gewählt haben.

Neue Umfrage vor der US-Wahl 2024: Trump holt gegen Harris in wichtigem Swing State auf

Auch im wichtigen Swing State Pennsylvania war Trump offenbar in der Lage vor den Ergebnissen der US-Wahl 2024, deutlich aufzuholen. Das Rennen soll nach der aktuellen Umfrage der New York Times und des Siena College nun ausgeglichen sein, was eine Prognose über den Sieg in jenem Bundesstaat gänzlich unmöglich macht, der womöglich die US-Wahl für Harris oder Trump entscheidenden könnte. Seit ihrer Nominierung wies Harris in allen bisherigen Umfragen des US-Mediums einen Vorsprung von vier Prozentpunkten auf.

Ergebnis der US-Wahl: Umfragen in North Carolina und Arizona freuen Harris und Trump

Besonders hoch ist die Wahlbeteiligung in North Carolina, wo mehr als die Hälfte der Wähler angaben, bereits ihre Stimme für die US-Wahl abgegeben zu haben. Harris gewinnt bei den Frühwählern in diesem Bundesstaat um 8 Prozentpunkte, was womöglich zu ihrem Drei-Prozent-Punkte-Vorsprung in der Umfrage zu den Ergebnissen der US-Wahl in dem Bundesstaat beiträgt. Trotz der jüngsten Verwüstungen durch den Hurrikan Helene gaben mehr als neun von zehn Wählern in North Carolina an, dass der Sturm und seine Folgen keinerlei Auswirkungen auf ihre Wahlbeteiligung hatten.

Der einzige Bundesstaat, in dem die Umfrage vor der US-Wahl ergab, dass Trump bei Personen, die angaben, bereits gewählt zu haben, gewann, war Arizona. Sechsundvierzig Prozent der Wähler dort gaben an, bereits gewählt zu haben. Offenbar gewinnt Trump bei dieser Gruppe mit 50 Prozent zu 46 Prozent vor den Ergebnissen der US-Wahl 2024.

Ergebnisse der US-Wahl: Umfrage zeigt erfreuliche Nachrichten für Trump in Arizona und Michigen

Die Umfrage zur US-Wahl zeigt darüber hinaus, dass Trump den Kern der Koalition, die ihn bei seinen letzten beiden Präsidentschaftskandidaturen unterstützt hat – weiße Wähler, die kein College besucht haben, und Männer – beibehalten konnte. Gleichzeitig konnte er vor den Ergebnissen der US-Wahl 2024 seine Unterstützung bei jüngeren, nicht-weißen und neueren Wählern ausbauen. In Arizona und Michigan, beides Staaten, die er vor vier Jahren nicht gewinnen konnte, übertrifft er seinen Stimmenanteil von 2020.

US-Wahl 2024: Trump oder Harris – diese Promis beziehen Stellung

Taylor Swift kündigt ihre Unterstützung für Kamala Harris bei der US-Wahl 2024 an
Wie groß der Einfluss von Prominenten auf die US-Wahl sein kann, zeigte zuletzt Taylor Swift. Der Popstar teilte ihre Unterstützung für die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, Kamala Harris, in einem Instagram-Beitrag mit ihren 283 Millionen Followern. In einem separaten Beitrag teilte Swift auch einen Link zur Wahlregistrierung. Wie die US-Nachrichtenseite NPR berichtete, habe ein Mitarbeiter der U.S. General Services Administration (GSA) mitgeteilt, dass sicher über den geteilten Link der Sängerin in den ersten 24 Stunden bereits 405.999 Menschen für die US-Wahl 2024 registriert haben sollen. Unterzeichnet war Swifts Post außerdem mit den Worten: „Mit Liebe und Hoffnung. Taylor Swift. Kinderlose Katzenlady.“ Wohl eine Anspielung darauf, dass Trumps Vize JD Vance mehrere Demokratinnen als „kinderlose Katzenladys“ bezeichnete. © Lennart Preiss/dpa
Rapper Eminem stellt sich vor der US-Wahl auf die Seite von Kamala Harris
Auch US-Rapper Eminem schlägt sich im US-Wahlkampf auf die Seite von Kamala Harris. Bei einem Wahlkampfauftritt in seiner Heimatstadt Detroit sprach der Rapper zu Anhängerinnen und Anhängern der Demokratin. Dort sprach er auch davon, dass Harris als US-Präsidentin die „Freiheit schützen“ werde. Was er von Trump hält, hat Eminem bereits mehrfach deutlich gemacht. Im Jahr 2017 widmete er dem damaligen Präsidenten sogar ein „Freestyle“, in dem er die Politik Trumps massiv kritisierte. © Ryan Garza/IMAGO
Kid Rock heizt die Menge vor Trumps Auftritt auf dem republikanischen Parteitag vor der US-Wahl 2024 an
Doch auch der Republikaner Donald Trump erhält in seinem Wahlkampf musikalische Unterstützung. Der Sänger Kid Rock hat seine Unterstützung für den Präsidentschaftskandidaten bereits mehrfach unmissverständlich klargemacht. Am 13. Juli teilte er beispielsweise ein Video auf Facebook, in dem er oberkörperfrei in die Kamera sagt: „Wenn du dich mit Trump anlegst, legst du dich mit mir an!“ Beim diesjährigen Parteitag der Republikaner gab Kid Rock sogar den Anheizer für den Ex-Präsidenten. Am letzten Abend gab er das Lied „American Badass“ zum Besten, in dem er die Menge unter anderem mit den Worten „kämpft, kämpft, kämpft“ anstachelte. © Ron Sachs/IMAGO
Country Star Jason Aldean widmet Trump nach einem missglückten Attentat ein umstrittenes Lied.
Ebenfalls auf dem Parteitag der Republikaner war der Country-Sänger Jason Aldean. Er durfte sogar in dem für den Ex-Präsidenten abgesperrten Bereich Platz nehmen – direkt neben Trump. Dieses Privileg kommt jedoch nicht von Ungefähr. Der Sänger widmete Trump nach dem missglückten Attentat auf ihn ein eigenes Lied. „Präsident Trump ist ein Freund von mir, deshalb möchte ich ihm dieses nächste Lied widmen“, so Aldean bei einer Kundgebung am 13. Juli. Das Lied „try that in a small town“ gilt als umstritten. Kritiker werden dem Country-Sänger vor, in dem Lied Schusswaffen zu verherrlichen. Zudem habe das Musikvideo einen rassistischen Unterton. © Mike De Sisti/IMAGO
Hulk Hogan zerreist sein T-Shirt als Zeichen der Unterstützung für Trump bei der US-Wahl 2024.
Einer der einprägsamsten Momente des Parteitags war aber sicher der, als der ehemalige Wrestling Star Hulk Hogan bei seiner Rede sein T-Shirt vom Leib riss. Damit scheint er seine Wut über das Attentat auf Donald Trump zum Ausdruck bringen zu wollen, bei dem ein Schütze den EX-Präsidenten am Ohr verletzte. „Sie haben versucht, den nächsten Präsidenten der USA zu töten“, so Hogan. „Genug ist genug“. Unter dem tosenden Applaus der Anwesenden zerriss er sein schwarzes Shirt, unter dem ein rotes, ärmelloses Shirt mit der Aufschrift „Trump Vance 2024“ zum Vorschein kam. Dabei rief der Ex-Wrestler aus: „Lasst Trumpamania wieder regieren!“ © J. Scott Applewhite/dpa
Der Wrestler The Undertaker stellt sich bei der US-Wahl 2024 hinter Trump.
Trump scheint einen guten Draht zur Wrestling-Community zu haben. Kein Wunder, denn der Ex-Präsident trat des Öfteren in der Wrestling-Show WWE auf. Jetzt hat auch Mark William Calaway, besser bekannt als The Undertaker, Partei für den Republikaner ergriffen. Trump besuchte ihn in seinem Podcast “Six Feet Under with Mark Calaway”, wo er über Wrestling und seine Politik sprach. In einem kurzen Video machte Calaway dann noch einmal Werbung für Trump und sagte: „Ihr habt die Wahl. Ihr könnt euch für Präsident Trump, Kane und den Undertaker entscheiden, oder ihr könnt Kamala Harris, Dave Bautista und Tim Walz wählen. Wählt weise - die Nation hängt davon ab“.  © JP YIM/AFP
George Clooney unterstützt Harris bei der US-Wahl 2024.
Auch Harris kann im US-Wahlkampf auf die Unterstützung männlicher Prominenter zurückgreifen. Der „sexiest man alive“ und OScar-Preisträger bot nach ihrer Ernennung zur demokratischen Kandidatin gleich seine Hilfe an. „Präsident Biden hat gezeigt, was wahre Führung bedeutet. Er rettet wieder einmal die Demokratie“, schrieb der Schauspieler in einem Statement, dass der New York Times und CNN vorlag. „Wir freuen uns darauf, Vizepräsidentin Harris bei ihrer historischen Aufgabe nach Kräften zu unterstützen.“ Clooney äußerte zuvor Bedenken wegen des Gesundheitszustandes von Biden. Der langjährige Unterstützer der Demokraten schrieb, dass die Partei „im November mit diesem Präsidenten nicht gewinnen“ könne. Auf die Unterstützungserklärung folgte eine Welle der Kritik, auch von Ex-Präsident Trump. Der nannte Clooney auf seiner Social-Media-Webseite Truth Social eine „Ratte“ und riet ihm, sich nicht einzumischen. © Rolf Vennenbernd/dpa
Mark Hamill, alias Luke Skywalker, macht sich für Harris vor der US-Wahl 2024 stark.
Bei der US-Wahl kann sich Harris außerdem der Hilfe von Luke Skywalker persönlich sicher sein. Denn der Schauspieler Mark Hamill, der in den 70er Jahren den Hauptcharakter der Star Wars Trilogie verkörperte, macht sich für die Demokratin stark. „In den Filmen kämpfte ich gegen scheinbare Bösewichte“, sagte der Schauspieler gegenüber Sky News. Jetzt kämpfe man allerdings gegen das echte Böse. „Deshalb flehe ich euch an, bitte geht nicht auf die orange Seite“.  © Evan Agostini/dpa
Das Model Amber Rose unterstützt Trump wegen seiner Haltung zu Abtreibungen vor der US-Wahl 2024
Nicht nur Männer stellen sich öffentlich an die Seite von Donald Trump. Ein Beispiel dafür ist das Model und Rapperin Amber Rose. „Ich bin heute hier, um euch zu sagen, dass, ganz egal, welchen politischen Hintergrund wir haben, Donald Trump als Präsident zu wählen, die beste Chance ist, um unseren Babys ein besseres Leben zu ermöglichen“, sagte die Abtreibungsaktivistin auf dem republikanischen Parteitag. Die Frage, wie man in den USA mit Abtreibungen umgeht, ist eine der wichtigsten im laufenden Wahlkampf. Trump macht regelmäßig mit absurden Falschbehauptungen zu dem Thema auf sich aufmerksam. So sagte er bei dem TV-Duell gegen Harris, dass Biden behaupten würde, dass eine „Exekution“ von Babys nach der Geburt in Ordnung sei. Die Aussage wurde von der Moderatorin Linsey Davis sogleich als falsch entlarvt. © Paul Buck/dpa
Olivia Rodrigues unterstützt Harris in der Abtreibungsdebatte zur US-Wahl 2024
Das Thema Abtreibungen beschäftigt auch die Sängerin Olivia Rodrigo. Dabei steht sie jedoch auf der Seite von Kamala Harris. Auf der Social-Media-Plattform TikTok teilte die 21-Jährige ein Video von Harris Wahlkampfrede in Wisconsin. Dort sagte die Vize-Präsidentin: „Wir, die wir an die reproduktive Freiheit glauben, werden Donald Trumps extreme Abtreibungsverbote stoppen, weil wir darauf vertrauen, dass Frauen Entscheidungen über ihren eigenen Körper treffen und sich nicht von ihrer Regierung vorschreiben lassen, was sie zu tun haben.“ Rodrigos Stellungnahme erreicht dabei vor allem junge Menschen, die ihr auf der Plattform folgen. Und das könnte einen massiven Einfluss nehmen, denn insgesamt kann die Sängerin eine Followerzahl von 21,9 Millionen vorweisen. © Dave Bedrosian/IMAGO
Logan Paul bietet Trump vor der US-Wahl 2024 eine Bühne in seinem Podcast.
Doch nicht nur Harris kann jüngere Unterstützer für sich gewinnen. So trat Trump im Podcast des Influencers Logan Paul „Impaulsive“ auf. Bei dem Gespräch, das am 13. Juni veröffentlicht wurde, durfte Trump die YouTube-Reichweite von Paul (4,73 Millionen Abonnenten) für seinen Wahlkampf nutzen. Dass sich Paul und Trump so gut verstehen, könnte daran liegen, dass der YouTube-Star auch im Boxsport auftritt. Im Podcast unterhalten sich Trump und die Gastgeber beinahe freundschaftlich über die Boxkarriere von Paul. © MediaPunch/IMAGO
Comedian Tony Hinchcliffe sorgt mit rassistischen Äußerungen für Aufsehen auf Trumps Veranstaltung.
Trump wird auch von Comedian Tony Hinchcliffe unterstützt. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in New York sprach sich der Host der Show „Kill Tony“ für den Ex-Präsidenten aus und machte mit teils rassistischen Bemerkungen auf sich aufmerksam. So sagte er: „Ich weiß nicht, ob Sie das wussten, aber da gibt es tatsächlich eine schwimmende Müllinsel mitten im Meer. Ich glaube, man nennt sie Puerto Rico“. Die Äußerung traf auf viel Kritik – auch unter Republikanern.  © Evan Vucci/dpa
Leonardo DiCaprio spricht sich wegen Umweltschutz für Harris als Präsidentin aus.
Schauspieler Leonardo DiCaprio macht sich vor allem wegen Umweltschutz für Harris stark. „Wir brauchen einen mutigen Schritt nach vorne, um unsere Wirtschaft, unseren Planeten und uns selbst zu retten“, sagte er in einem Video auf Instagram. „Deshalb stimme ich für Kamala Harris.“ Er lobte das Ziel der Demokratin, bis 2050 die Emissionen in den USA auf null zu bringen und den Aufbau einer grünen Wirtschaft zu unterstützen.  © Rocco Spaziani/dpa
Elon Musk könnte nach der US-Wahl 2024 für Donald Trump arbeiten
Die Liste der Trump-Unterstützer wird von Tech-Milliardär Elon Musk fortgesetzt. Der Unternehmer hat sich sogar für einen politischen Posten unter dem Republikaner beworben, sollte er die US-Wahl 2024 für sich entscheiden. Trump scheint dem Vorschlag nicht abgeneigt und schlug dem Besitzer des Kurznachrichtendienstes X wohl vor, in einer Kommission zur „Regierungseffizienz“ mitzuarbeiten, wie Daily Beast berichtete. Musk zeigte seine Unterstützung für den Ex-Präsidenten bereits auf unterschiedliche Weise. So führte er auf X ein Interview mit Trump und legte sich sogar mit Taylor Swift an, als diese ihre Unterstützung für Harris bekannt gab. „Na gut, Taylor, du hast gewonnen. Ich schenk’ dir ein Kind und werde deine Katzen mit meinem Leben beschützen“, schrieb der Tesla-Chef am 11. September auf X. Ein Kommentar, der von vielen als sexistisch und sexuell übergriffig kritisiert wurde. © Vincenzo Nuzzolese/dpa
Pop-Sängerin Beyoncé wirbt in Houston für Kamala Harris
Die Sängerin Beyoncé hat zehn Tage vor der US-Wahl ihre Unterstützung für Kamala Harris bekannt gegeben. Sie trat gemeinsam mit der Sängerin Kelly Rowland bei einer Wahlkampfveranstaltung der Demokratin in Houston, Texas, auf. Laut Beyoncé liefere Harris das, was die USA nun bräuchten – „Einheit“. © Annie Mulligan/dpa
Katy Perry trägt Harris-Walz Mütze in New York
Die Pop-Sängerin Katy Perry zeigte ebenfalls online ihre Unterstützung für Kamala Harris. In einem Beitrag auf Instagram unterlegte mehrere Videoausschnitte von Harris mit ihrem Lied „Woman‘s World“. Doch damit nicht genug: Kurz nach dem TV-Duell zwischen Harris und Trump wurde Perry in New York mit einer Mütze mit dem Aufdruck „Harris Walz“ gesehen. Außerdem teilte sie ein Bild von sich und der demokratischen Präsidentschaftskandidatin auf Instagram und schrieb dazu: „Glückwunsch Kamala Harris. Ich habe von Anfang an dich geglaubt!“ © PICJER/IMAGO
Die Pop-Sängerin Pink tritt beim demokratischen Parteitag vor der US-Wahl 2024 auf.
Neben Katy Perry, Olivia Rodrigo und Taylor Swift, hat sich auch die Pop-Sängerin Pink vor der US-Wahl klar positioniert. Die Grammy-Gewinnerin spielte gemeinsam mit ihrer Tochter Willow auf dem demokratischen Parteitag in Chicago ihr Lied „What about US“. Pink, die mit bürgerlichen Namen Alecia Beth Moore heißt, setzte sich bereits 2020 für die Kampagne des amtierenden Präsidenten Joe Biden ein. Außerdem sei sie in zahlreichen Wohltätigkeits-Kampagnen eingebunden, die sich für Rechte von Frauen, LGBTQ-Menschen und Tieren einsetzen, wie NBC News berichtete. © Christoph Hardt/IMAGO
Stevie Wonder spricht auf Parteitag der Demokraten und unterstützt Harris bei der US-Wahl 2024
Für musikalische Unterhaltung sorgte neben Pink auch der Soul- und Pop-Sänger Stevie Wonder. Bevor er sein Lied „Higher Ground“ spielte, richtete er sich mit einer Rede an die Anwesenden. „Das ist der Moment, an den man sich erinnert, wenn man seinen Kindern sagt wo du warst und was du getan hast“, so Wonder. „Wir brauchen Kamala Harris.“ © Erin Hooley/dpa
Musiker Usher unterstützt Harris bei der US-Wahl
Ein weiterer Sänger hat seine Unterstützung für Harris bekannt gemacht. Im wichtigen Swing State Georgia sagte der Musiker Usher: „Ich unterstütze Vizepräsidentin Harris, weil sie für die Freiheitsrechte aller Menschen kämpft“. Die Politik von Harris schließe niemanden aus und komme allen zugute. „Es ist egal, woher man kommt, sie hat eine Vision für unser Land, die alle einschließt“, sagte er weiter.  © Jacquelyn Martin/dpa
TV-Star Operah Winfrey hält bei US-Wahl 2024 zu Harris
Mit einem Überraschungsauftritt auf dem Parteitag der Demokraten sprach sich auch TV-Moderatorin Oprah Winfrey für Harris aus. „Bald, und sehr bald, werden wir unseren Töchtern und Söhnen erzählen, wie dieses Kind einer indischen Mutter und eines jamaikanischen Vaters, zweier idealistischer, energischer Einwanderer … zum 47. Präsidenten der Vereinigten Staaten heranwuchs“, so Winfrey über Harris. Winfrey könnte vor allem Frauen von der Wahl der Demokratin überzeugen – eine Wählergruppe, mit der Trump besondere Schwierigkeiten zu haben scheint. In einer Umfrage von ABC News und Ipsos liegt Harris bei Wählerinnen 13 Prozent vor ihrem republikanischen Kontrahenten (Stand 8. September). © Ron Sachs/IMAGO
Kanye West unterstützt Trump seit Jahren. Trotz seiner antisemitischen und rechtsextremen Äußerungen hält Trump zu ihm.
Der wohl umstrittenste Unterstützer Trumps ist der US-Rapper Kanye West. Schon 2018 trat er als Freund des Ex-Präsidenten auf und wurde sogar ins Weiße Haus eingeladen. Seit dieser Zeit fiel der Rapper jedoch durch stark antisemitische und NS-verherrlichende Kommentare auf. In einem Podcast-Interview mit dem rechtsextremen Moderator Alex Jones sagte West sogar: „Ich mag Hitler.“ Zudem bezeichnete er sich selbst als Nazi. Trotz seiner offensichtlich rechtsextremen Gesinnung bezeichnete Trump West in einem Interview mit dem Streamer Adin Ross als „sehr netten Kerl“, der ein „gutes Herz“ habe. © John Taggart/IMAGO

Harris schneidet im Vergleich zu Präsident Joe Biden im Jahr 2020 bei jüngeren Wählern, schwarzen Wählern, insbesondere schwarzen Frauen, und Latino-Wählern schlechter ab. Aber sie hat seine Zahlen bei diesen Gruppen verbessert, seit er im Juli aus dem Rennen ausgeschieden ist. Die Kluft zwischen den Geschlechtern bleibt in allen sieben Bundesstaaten groß, wobei Harris von den Frauen und Trump von den Männern bevorzugt wird. Für Frauen und jüngere Wählerinnen und Wähler ist die Abtreibung inzwischen das wichtigste Wahlkampfthema, noch vor der Wirtschaft.

Abtreibung gewinnt laut Umfrage an Bedeutung für die Ergebnisse der US-Wahl 2024

In allen sieben Staaten, in denen diese Frage auf dem Stimmzettel für die US-Wahl 2024 stand, haben sich die Wähler für das Abtreibungsrecht ausgesprochen. Laut der Umfrage vor den Ergebnissen der US-Wahl 2024 bestimmt das Urteil Roe v. Wade, welche es der Oberste Gerichtshof aufgehoben hat und ein verfassungsmäßiges Recht auf Abtreibung festschrieb, zunehmend die Wählerinnen und Wähler vor dem Urnengang bei der US-Wahl. Selbst wenn vor der US-Wahl mehrere Gründe für einen Sieg von Trump sprechen.

Für die Erhebung der Umfrage vor der US-Wahl haben die Interviewer mit 7.879 wahrscheinlichen Wählern in den sieben umkämpften Staaten gesprochen. Darunter fielen 1025 Wähler in Arizona, 1004 Wähler in Georgia, 998 Wähler in Michigan, 1010 Wähler in Nevada, 1010 Wähler in North Carolina, 1527 Wähler in Pennsylvania und 1305 Wähler in Wisconsin, wo Trump bei einem Auftritt ein peinlicher Patzer unterlief, vom 24. Oktober bis 2. November.

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