An diesem Montag möchte der Weltklimarat (IPCC) einen umfassenden Überblick darüber geben, wie der menschengemachte Klimawandel begrenzt werden kann.
Genf/London - Der Bericht bildet den aktuellen Stand der Forschung dazu ab, welche Maßnahmen notwendig und effektiv sind, um die Erderhitzung einzudämmen und damit die drohende Klimakatastrophe abzuwenden. Neben Wegen, wie der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase etwa im Verkehr, der Industrie oder bei Gebäuden gesenkt werden kann, soll es auch um Technologien zur Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre gehen.
Hunderte Wissenschaftler haben für den Bericht in den vergangenen Jahren zehntausende Studien ausgewertet. Er ist Teil des 6. IPCC-Sachstandsberichts über die Klimaforschung. Die Ergebnisse sollen in einer Online-Pressekonferenz um 17.00 Uhr (MESZ) am Montag vorgestellt werden. Die finale Abstimmung des Berichts zwischen Wissenschaft und Vertretern internationalen Regierungen zog sich über das Wochenende hinweg deutlich in die Länge, weshalb die Veröffentlichung kurzfristig verschoben wurde.
Der erste Teil über die wissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels kam im vergangenen Jahr zu dem Schluss, dass der Wert von 1,5 Grad - auf den die Erwärmung nach internationaler Vereinbarung möglichst beschränkt werden soll - schon in den nächsten 20 Jahren erreicht oder überschritten werden dürfte. Der Ende Februar veröffentlichte zweite Teil drehte sich um die drastischen Folgen des menschengemachten Klimawandels und Anpassungen, um Gefahr für Leib und Leben so weit wie noch möglich abzuwenden. (dpa)