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ARD und ZDF schicken in der „Schlussrunde“ vor der Bundestagswahl acht Polit-Promis gegeneinander in den Ring. Die Reaktionen im Ticker.
Update, 19.00 Uhr: In den Kommentarspalten der Republik löste die wilde Debatte bei der „Schlussrunde“ unterschiedliche Reaktionen aus. Die F.A.Z. lobte den TV-Schlagabtausch, der „nicht nur lebhaft, sondern auch interessant“ gewesen sei. Ganz anders urteilt der Stern. Dort empfand man die Diskussion bei ARD und ZDF als „Getöse“ indem „immer neue Ausbrüche des Chaos“ die eigentlichen Themen unter sich begruben.
Update, 15.16 Uhr: Im Faktencheck zur „Schlussrunde“ finden sich nun noch mehr irreführende oder falsche Aussagen der Kandidatinnen und Kandidaten. Laut ARD-Faktenfinder haben nicht nur Wagenknecht und Weidel den Faktencheck nicht bestanden. Auch CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann und FDP-Chef Christian Lindner fallen durch.
Linnemann hatte in der Sendung behauptet: „Wir haben im letzten Jahr und den letzten zwei, drei Jahren so viele Öl- und Gasheizungen verkauft wie davor nicht – Habeck hat genau das Gegenteil davon erreicht.“ Gegenüber der ARD wies Sibylle Braungart vom Öko-Institut die Aussage als falsch zurück: „2023 wurden sehr viele Heizungen eingebaut, auch Gas. Wenn man das dem Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) zuordnen wollte – was nicht ganz stimmig ist, da es erst ab 2024 in Kraft ist – würde es, wenn überhaupt auf dieses Jahr zutreffen.“
Lindner soll beim Thema Klimapolitik eine falsche These aufgestellt haben, als er behauptete, wenn Deutschland fünf Jahre vor der EU klimaneutral würde, „dann wird es für andere günstiger“. Wagenknecht hat sich laut Faktencheck gleich zweimal irreführend geäußert. Zum einen behauptete sie, Deutschland habe das teuerste Gesundheitssystem der Welt. Zum anderen sprach sie davon, dass die europäischen Verteidigungsausgaben höher seien als der russische Staatshaushalt. Beides laut Faktenfinder: mindestens ungenau.
Reaktionen auf „Schlussrunde“: Grünen-Politiker enttäuscht über Klima-Debatte
Update, 15.04 Uhr: In der „Schlussrunde“ wenige Tage vor der Bundestagswahl ging es um Gesundheit, Pflege, Dienstpflicht, Klima – Themen, die in TV-Runden zuvor praktisch keine Rolle gespielt hatten. In den Reaktionen zur Sendung zeigt sich jedoch: Nicht alle sind zufrieden mit der gestrigen Debatte in Sachen Klimapolitik. Der Grünen-Abgeordnete im EU-Parlament, Michael Bloss, schreibt auf Bluesky: „Die Debatte in der #Schlussrunde zu Klimaschutz: Sollen wir weniger machen?“ Bloss weist in seinem Post darauf hin, dass die 1,5-Grad-Grenze überschritten ist: „Debatten wie im Paralleluniversum.“
In der Schlussrunde hatten sich BSW, FDP und AfD für eine Verschiebung der Klimaziele ausgesprochen. Der Rest der Runde hatte erklärt, am Ziel der Klimaneutralität bis zum Jahr 2030 festhalten zu wollen. Linke-Chef van Aken warnte vor Abstrichen beim Klimaschutz, forderte aber mehr soziale Abfederungen. BSW-Chefin Sahra Wagenknecht bekannte sich zur Klimaneutralität bis 2045 - wenn es bis dahin die nötigen Technologien gebe. Linnemann arbeitete sich wieder einmal am Heizungsgesetz der Ampel-Koalition ab.
Reaktionen auf „Schlussrunde“: Weidel und Wagenknecht fallen bei Faktencheck durch
Update, 13.11 Uhr: Wie bereits nach vorherigen TV-Debatten haben ARD und ZDF auch infolge der „Schlussrunde“ zur Bundestagswahl einen Faktencheck geliefert. Irreführend äußerten sich demnach die Kandidatin des BSW, Sahra Wagenknecht, sowie AfD-Chefin Alice Weidel jeweils einmal. So hatte Weidel in der Sendung behauptet, Geflüchtete seien an steigenden Kassenbeiträgen schuld.
„Ursachen für die Finanzprobleme der Kassen sind in viel größerem Maß der demografische Wandel, Kostensteigerung für Medikamente und Löhne und nicht zuletzt politische Entscheidungen“, heißt es in dem Faktencheck. Zudem zitiert das ZDF eine Untersuchung aus dem Jahr 2020, die davon ausgeht, dass die Krankenkassenbeiträge ohne Zuwanderung höher wären. Die Aussage der AfD-Chefin sei demnach irreführend.
Medien-Reaktionen auf „Schlussrunde“ zur Bundestagswahl – „Was zur Hölle war das?“
Update, 11.18 Uhr: In der Medienlandschaft fallen die Reaktionen auf die „Schlussrunde“ zur Bundestagswahl verhalten aus. In einem Kommentar schreibt Spiegel-Journalist, Tobias Rapp, über die Debatte von ARD und ZDF: „Nach dieser Sendung konnte man froh sein, dass am Sonntag endlich gewählt wird. Es ist gut jetzt.“ Die Sendung sei nicht gelungen, kommentierte er. Auch der Titel einer Stern-TV-Kritik zur „Schlussrunde“ lautet: „Was zur Hölle war das?“. In der Kritik steht vor allem das Durcheinander der Debatte. Auf Bluesky kommentierte der Journalist Erhard Scherfer: „Das Schlimme ist, dass es einzelne Panelteilnehmer offensichtlich furchtbar witzig finden, dass sie mit ihrem Reinreden eine ordentliche Diskussion verhindern.“
„Schlussrunde“ zur Bundestagswahl: Erste Reaktionen auf Baerbock-Auftritt
Update, 9.43 Uhr: Auf X sammeln sich nach der „Schlussrunde“ zahlreiche Reaktionen, die sich mit dem Auftritt von Annalena Baerbock beschäftigen. Zahlreiche Nutzer sind unentschieden: Teilweise wird die Grünen-Politikerin für ihre klare Kante gegen FDP-Chef Christian Lindner gelobt. Andererseits kritisieren mehrere Nutzer das Auftreten der Außenministerin. Der Grünen-Abgeordnete Janosch Dahmen verbindet sein Lob für die Parteikollegin mit deutlicher Kritik an AfD-Chefin Alice Weidel und BSW-Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht.
Sarkastische Reaktion auf die „Schlussrunde“: „Fantastische Idee, mit acht Leuten gleichzeitig zu debattieren“
Update vom 21. Februar, 5.25 Uhr: So viele Personen saßen in diesem Wahlkampf noch nie im TV-Studio zusammen. Es gab auch noch nie so viel Streit wie in der „Schlussrunde“ von ARD und ZDF. Spiegel-Redakteur Anton Rainer reagierte auf der Online-Plattform Bluesky mit Sarkasmus: „Es war eine absolut fantastische Idee, mit acht Leuten gleichzeitig zu debattieren! Vielleicht können wir das nächste Mal auf 16 oder 32 erweitern??“
Update, 23.51 Uhr: Inhaltlich lösen die „relativ neuen Töne“ Christian Lindners in der ersten Analyse der „Schlussrunde“ verblüffte Reaktionen aus. Der FDP-Chef hatte selbst die Schuldenbremse angesichts der steigenden Militärkosten infrage gestellt. Es deute sich eine Neuauflage des Sondervermögens für die Bundeswehr an.
Update, 23.43 Uhr: Erste Reaktionen auf die wilde Debatte in der „Schlussrunde“ präsentiert das ZDF Livestream. „Da war sehr viel Konfrontation“, so die Einschätzung von ZDF-Reporter Dominik Rzenpka. Gerade zwischen Annalena Baerbock, Alexander Dobrindt und Christian Lindner entwickelte sich ein heftiges Wortgefecht.
Erste Reaktionen auf wilde Debatte in der „Schlussrunde“
Erstmeldung vom 20. Februar 2025: Berlin – Weiter geht der TV-Wahlkampf im blitzartigen Tempo. Am heutigen Donnerstag treten Vertreterinnen und Vertreter aller im Bundestag vertretenen Parteien in der „Schlussrunde“ von ARD und ZDF gegeneinander an. Wer so kurz vor der Bundestagswahl einen Sieg im Streit mit der direkten Konkurrenz verbuchen kann, dürfte sich gestärkt fühlen für die letzten Stunden vor dem Urnengang.
Die bisherigen TV-Schlagabtausche hatten viele Reaktionen aus Politik und Medien ausgelöst. Jedes Mal startete die Debatte, wer nun als Sieger aus dem Duell, Quadrell oder der Fragerunde hervorgegangen sei. Das dürfte auch im Anschluss an die „Schlussrunde“ bei ARD und ZDF nicht anders laufen.
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Eine Sache aber unterscheidet die Schlussrunde bei ARD und ZDF deutlich von ihren Vorgängerformaten. Statt Olaf Scholz (SPD), Robert Habeck (Grüne) und Friedrich Merz (CDU) finden sich diesmal ganz neue Namen auf der Gästeliste des TV-Redewettkampfs. Einzig die Spitzenkandidatin der AfD, Alice Weidel, kämpft auch in der Schlussrunde um den symbolischen Sieg. Dort trifft sie unter anderem auf Annalena Baerbock (Grüne), Christian Lindner (FDP) und Sahra Wagenknecht (BSW).
Auch ohne Kanzlerkandidaten birgt die „Schlussrunde“ bei ARD und ZDF deshalb die Chance auf heiße Diskussionen – und umso wildere Reaktionen im Anschluss. Das garantiert die sehenswerte Gruppe Politik-Promis, die sich zum TV-Schlagabtausch versammeln:
„Schlussrunde“ auf ARD und ZDF: Die Gästeliste in der Übersicht
| Name | Funktion | Partei |
|---|---|---|
| Carsten Linnemann | Generalsekretär | CDU |
| Matthias Miersch | Generalsekretär | SPD |
| Annalena Baerbock | Außenministerin | Grüne |
| Christian Lindner | Parteivorsitzender | FDP |
| Alice Weidel | Parteivorsitzende | AfD |
| Jan van Aken | Parteivorsitzender | Linke |
| Alexander Dohbrindt | Landesgruppenvorsitzender | CSU |
| Sahra Wagenknecht | Parteivorsitzende | Bündnis Sahra Wagenknecht |
So ergibt sich kurz vor der Bundestagswahl ein Achtkampf in der „Schlussrunde“ von ARD und ZDF (live im TV und Livestream). Beginnen wird die „Schlussrunde“ um 22.00 Uhr (live im TV und Livestream). Moderiert wird der Auflauf von Spitzenpolitikerinnen und Spitzenpolitikern von einem Moderatoren-Duo. Das besteht aus Diana Zimmermann, Leiterin des ZDF-Hauptstadtstudios, und Markus Preiß, Leiter des ARD-Hauptstadtstudios. 90 Minuten bekommen die Kandidatinnen und Kandidaten Zeit, mit ihren Argumenten das Publikum zu überzeugen und sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.
Erste Reaktionen auf den Achtkampf im TV wird es wohl im ZDF geben. Dort versammelt sich im direkten Anschluss an die „Schlussrunde“ eine Gruppe Journalistinnen und Journalisten um Markus Lanz. In seiner Sendung soll es ab 23.30 Uhr unter anderem um den Wahlkampf vor der Bundestagswahl gehen. Eine Analyse des Auftritts der Acht und Antworten auf die Frage, wer sich als Sieger oder Siegerin fühlen darf, drängt sich da zwangsläufig auf.
Reaktionen auf die „Schlussrunde“ – die Gäste bei Markus Lanz
- Melanie Amann, stellvertretende Chefredakteurin des Spiegel
- Jacques Schuster, Chefredakteur der Welt am Sonntag
- Martin Machowecz, stellvertretender Chefredakteur der Zeit
- Gregor Peter Schmitz, Chefredakteur des Stern
Besonders spannend dürfte nach „Schlussrunde“ werden, wie die Reaktionen auf die Auftritte von Christian Lindner und Sahra Wagenknecht ausfallen werden. Der FDP-Spitzenkandidat hatte sich im Wahlkampf vor der Bundestagswahl darüber beschwert, er und seine Partei würden zu wenig mediale Aufmerksamkeit bekommen. Wagenknecht wiederum hatte versucht, per Klage ihre Teilnahme am TV-Wettkampf „Wahlarena“ in der ARD zu erzwingen, scheiterte aber vor Gericht.
Letzte Chance „Schlussrunde“: Lindner und Wagenknecht brauchen Sieg für Wende
Beiden bietet die Schlussrunde von ARD und ZDF nun die Gelegenheit, einen Achtungserfolg im Live-TV zu erzielen – und damit vielleicht noch die Wende für ihre Parteien einzuleiten. Sowohl die FDP als auch das BSW liegen laut aktuellen Umfragen zur Bundestagswahl entweder knapp über oder knapp unter der Fünf-Prozent-Hürde. Ein Auftritt, der positive Reaktionen bewirkt und als symbolischer Sieg gewertet werden kann, könnte zum berühmten Zünglein an der Waage werden.
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