Volker Wissing (FDP), Bundesverkehrsminister, hat sich für ein baldiges Ende der Maskenpflicht in Fernzügen ausgesprochen.
Berlin in Deutschland - „Ich bin sehr dafür, dass sie so schnell wie möglich fällt“, sagte Wissing in der ARD-Sendung „Maischberger“ am Mittwochabend. Gehe es nach ihm, könne die Maskenpflicht schon im Februar aufgehoben werden. Die Maskenpflicht störe nicht nur die Fahrgäste, sondern es sei „auch für das Personal eine große Belastung, das zu kontrollieren.“
Immer mehr Bundesländer schaffen derzeit die Maskenpflicht im Nahverkehr ab. Im bundesweiten Fernverkehr soll sie dagegen nach bisherigem Stand noch bis zum 7. April gelten. Ein vorzeitiges Ende schließt allerdings auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) nicht mehr aus. Jedoch erklärte er zuletzt, derzeit sei es für ein Ende noch zu früh. Lauterbach begründete dies mit der angespannten Situation in den Krankenhäusern. mt/hcy
Chef der Gesundheitsministerkonferenz für Ende der Maskenpflicht im Fernverkehr
Der neue Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Manne Lucha (Grüne), plädiert für den Wegfall der Corona-Maskenpflicht im öffentlichen Fernverkehr im Februar. Ziel sollte sein, dass es ab dem kommenden Monat möglichst einheitliche Regeln im ganzen Bundesgebiet gebe, sagte der baden-württembergische Gesundheitsminister den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). „Wenn jetzt die Maskenpflicht im Nahverkehr fällt, sollte sie parallel auch im Fernverkehr fallen“ betonte er.
Lucha hatte am Mittwoch angekündigt, dass am 31. Januar in Baden-Württemberg die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr endet. Zuvor hatte bereits eine ganze Reihe von Bundesländern die Verpflichtung zum Tragen von Atemschutzmasken im öffentlichen Nahverkehr abgeschafft oder deren Ende angekündigt.
Bundesweit soll hingegen die Maskenpflicht nach der bisherigen Planung noch bis zum 7. April gelten. Ein vorzeitiges Ende schließt Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) aber nicht aus. Allerdings erklärte er zuletzt, derzeit sei es für ein Ende noch zu früh. Lauterbach begründete dies mit der angespannten Situation in den Krankenhäusern. dja