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Mit dem 49-Euro-Ticket ins Ausland reisen – mit einigen Zügen ist das möglich

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Mit dem 49-Euro-Ticket im Ausland Urlaub machen? Kein Problem. Aufgrund der Tarifgrenzen ist das Reisen in die Niederlande, nach Frankreich und mehr möglich.

Hamm - Seit dem 1. Mai 2023 können Reisende das 49-Euro-Ticket verwenden. Mit dem sogenannten Deutschlandticket können bundesweit den Nah- und Regionalverkehr nutzen. Doch auch über die deutsche Landesgrenze hinaus ist es an vielen Stellen gültig. Mehr als 60 Landes- und Tarifverbünde gibt es in Deutschland. Dessen Grenzen orientieren sich nicht an Staatsgrenzen, sondern an Bahnhöfen – und reichen oftmals bis hinein in die Nachbarländer.

Mit dem 49-Euro-Ticket ins Ausland reisen: Hier ist das Deutschlandticket gültig

Mit dem 49-Euro-Ticket aus Nordrhein-Westfalen und anderen Bundesländern in die Niederlande, nach Belgien, Dänemark oder nach Frankreich – kein Problem. Da viele Busse und Regionalzüge die deutsche Staatsgrenze passieren, ist eine Reise in viele Nachbarländer mit dem Deutschlandticket möglich. Zwar erreicht man damit nicht zwingend berühmte Touristenstädte wie Amsterdam oder Paris. Achtsame Reisende können mit dem 49-Euro-Ticket aber gutes Geld sparen. Folgende Nachbarländer können mit dem 49-Euro-Ticket bereist werden:

  • Niederlande
  • Belgien
  • Luxemburg
  • Dänemark
  • Polen
  • Tschechien
  • Österreich
  • Frankreich

Die Gültigkeit des 49-Euro-Tickets im Ausland ist jeweils Abhängig von der Bus- und Bahnverbindung. So startet beispielsweise der RE 13 aus Hamm über Düsseldorf nach Venlo. Wer bis zur Endstation in den Niederlanden sitzen bleiben möchte und ein gültiges 49-Euro-Ticket besitzt, kann dies durchaus tun. Kunden in NRW erhalten beim Kauf des 49-Euro-Tickets zudem nützliche Vorteile.

Mit dem 49-Euro-Ticket ins Ausland reisen: Tarifgrenzen machen‘s möglich

Besonders günstig kommen Besitzer des 49-Euro-Tickets nach Luxemburg und gar weiter. Busse aus Bitburg, Gerolstein und Züge der VRT steuern das deutsche Nachbarland an. Der Bonus für Reisende, die am Ziel angekommen sind: der öffentliche Nahverkehr in Luxemburg ist kostenlos.

Durchaus empfehlenswert ist eine Reise mit dem 49-Euro-Ticket nach Österreich. Wer ein wenig Alpenluft schnuppern möchte, kann dies mit dem Deutschlandticket problemlos tun. So starten der RE 5 sowie die RB 54 ab München in Richtung Salzburg und Kufstein. Alternativ können Reisende die S 3 ab Freilassing nutzen, um sich später die Geburtsstadt Mozarts anzuschauen.

Die schönsten Seen in Nordrhein-Westfalen

Ein Tretboot fährt auf dem Aasee in Münster
Aasee in Münster: Ein großer See mitten in der Stadt? In Münster gibt es das: Der Aasee ist aus dem Stadtzentrum in wenigen Minuten fußläufig zu erreichen. Das Naherholungsgebiet bietet Besuchern Wege für Spaziergänger, Radfahrer und Inlineskater, einen Bootsverleih sowie viele gastronomische Angebote. Das Baden und Schwimmen im Aasee ist allerdings nicht erlaubt. © Caroline Seidel/dpa
Der Baldeneysee in Essen aus der Luft
Baldeneysee in Essen: Im Süden von Essen wird die Ruhr zum Baldeneysee aufgestaut. Erholungssuchende kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Wassersportler. Seit einigen Jahren darf an einer Stelle (Seaside Beach) auch wieder im Baldeneysee gebadet werden. © Ruhrverband
Der Biggesee zwischen Attendorn und Olpe aus der Luft.
Biggesee bei Olpe: Mit einer Fläche von 8,76 km² ist der Biggesee zwischen Attendorn und Olpe der zweitgrößte See in NRW. Mehrere öffentliche Badestellen laden zum Schwimmen ein, zudem gibt es viele touristische und gastronomische Angebote. © Ruhrverband
Sonnenuntergang an der Großen Dhüntalsperre im Rheinisch-Bergischen Kreis
Große Dhünntalsperre im Rheinisch-Bergischen Kreis: Auf die Besucher der Großen Dhünntalsperre warten nicht nur malerische Sonnenuntergänge, sondern auch idyllische Wanderwege. Weil der See, der zwischen Wermelskirchen, Wipperfürth, Kürten und Odenthal liegt, ein Trinkwasserspeicher ist, sind Baden und Wassersport nicht erlaubt. © Marcel Kusch/dpa
Sonnenuntergang am Halterner Stausee in Haltern am See
Halterner Stausee in Haltern am See: Der Stausee ist namensgebend für die Stadt Haltern. Das Seebad lockt Badegäste mit einem 800 Meter langen Sandstrand. © Marcel Kusch/dpa
Badegäste liegen am Badestrand am Lippesee bei Paderborn.
Lippesee bei Paderborn: Im Nordwesten von Paderborn liegt der Lippesee - ein Naherholungsgebiet mit vielen Freizeit- und Wassersportmöglichkeiten. Das Baden ist allerdings nur am Salitos Beach erlaubt. © Friso Gentsch/dpa
Der Möhnesee im Kreis Soest aus der Luft.
Möhnesee im Kreis Soest: Mit einer Fläche von 10,37 km² ist der Möhnesee in der gleichnamigen Gemeinde der größte See in NRW. Entsprechend groß sind auch die Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung: Wassersport, Baden, Wandern - alles ist möglich. © Ruhrverband
Sonnenuntergang am Phönix-See in Dortmund
Phönix-See in Dortmund: Ein See im Schatten der Großstadt ist der künstlich angelegte Phönix-See in Dortmund, der als Naherholungsgebiet im Südosten der Stadt liegt. Neben Freizeitmöglichkeiten erwarten die Besucher vor allem gastronomische Angebote. © Bernd Thissen/dpa
Boote und Surfer fahren auf dem Rursee in der Eifel.
Rursee in der Eifel: Der Rursee, mit 7,83 km² der drittgrößte See in NRW, liegt mitten im Nationalpark Eifel. Radfahrer, Wanderer und Wassersportler kommen an der malerisch gelegenen Talsperre auf ihre Kosten. © Rainer Jensen/dpa
Menschen sitzen am Ufer des Masurensees an der Sechs-Seen-Platte in Duisburg
Sechs-Seen-Platte in Duisburg: Aus gleich sechs Seen besteht die Sechs-Seen-Platte im Süden von Duisburg. Der Wambachsee, der Masurensee (Foto), der Böllertsee, der Wolfssee, der Wildförstersee und der Haubachsee bilden ein großes Naherholungsgebiet mit Badestellen, Wanderwegen und einem Aussichtsturm. © Roland Weihrauch/dpa
Der Sorpesee in Sundern aus der Luft.
Sorpesee in Sundern: Mitten im Sauerland, auf dem Gebiet der Stadt Sundern, liegt der Sorpesee. Tauchen, Rudern, Surfen, Golf, Wandern - all das ist am, im und auf dem See möglich. © Ruhrverband
Menschen liegen am Badestrand im Naturbad Xantener Südsee.
Nordsee und Südsee in Xanten: Durch eine Kies-Aushebung wurden der Xantener Nordsee und der Xantener Südsee 1994 miteinander verbunden. Besuchermagnet ist Naturbad mit Sandstrand am Südsee (Foto). © Arnulf Stoffel/dpa

Wer mit dem 49-Euro-Ticket nach Frankreich fahren möchte, kommt bis zu den Endstationen Wissembourg, Saargemünd, Creutzwald und Carling. Besitzer des Deutschlandtickets können des Elsass-Express, Weinstraßen-Express sowie die Linien S 1, MS 2 oder 182 ab Saarbrücken, Mainz, Koblenz, Saarloius oder Bous nutzen.

Rubriklistenbild: © Sebastian Gollnow/dpa

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