Hunden das Bellen an der Tür abgewöhnen: Ist das wirklich nötig?
Lautes Hundegebell synchron zur Türklingel: Was manche Menschen charmant finden, kostet andere den letzten Nerv. So lässt es sich den Vierbeinern abgewöhnen.
Ob beim nach Hause kommen eines Familienmitgliedes oder beim täglichen Besuch des Postboten: Auf das Klopfen oder Klingeln an der Haustüre reagieren viele Hunde mit lautem Bellen. In einem Videoclip, den Hundebesitzerin und TikTok-Nutzerin „cockapoos“, auf ihrem Account teilt, zeigt sie anhand eines ihrer Vierbeiner, wie man es Hunden vermeintlich abgewöhnen kann.
Klopfen, klopfen, klopfen – so hört ihr Hund auf, an der Türe zu bellen
Und so rät sie: Gewöhnen Sie Ihren Vierbeiner einfach an das Klopfgeräusch. Reagiert dieser anfangs irritiert mit knurren oder bellen, sollten Sie ihm zu verstehen geben, dass diese Reaktion unerwünscht ist. Also einfach mit einem „Ruhig“ oder „Nein“ antworten.
Wenn er zukünftig auf Ihr Klopfen hin ruhig bleibt, belohnen Sie ihn unmittelbar mit Leckerlis, ganz nach dem Prinzip des klassischen Konditionierens. Hierbei kann an die Wand, auf den Tisch, den Boden oder Ähnliches geklopft werden. Hauptsache, Sie üben konsequent. In der Endphase des Abgewöhnens macht es jedoch Sinn, sich beim Klopfen der Türe zu nähern, sodass die Verbindung zwischen Ort und Geräusch klar wird.
Nicht alle Kommentare unter dem Video zeigen sich zustimmend. Im Gegenteil, viele Nutzer scheinen anderer Meinung zu sein, was das Thema „Hundebellen“ an der Haustüre angeht.
Welcher Hund passt zu mir? Zehn Hunderassen, die besonders anhänglich sind
Die unüberhörbare Reaktion Ihres vierbeinigen Freundes kann verschiedene Ursachen haben. Viele Hunde haben jedoch einfach gelernt, dass Besuch kommt, wenn es an der Türe läutet. Das bedeutet Aufmerksamkeit und Aufregung, die sie sich anmerken lassen. Manche Hunde wollen mit ihrem Bellen einfach nur Bescheid geben, dass jemand an der Tür ist.