Fett abbauen

Erfolgreich Abnehmen durch Sport: Welche Regeln Sie kennen sollten, um gesund Gewicht zu verlieren

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Wenn Sport und ausgewogene Ernährung ineinandergreifen, ist das der gesündeste Weg zum Wunschgewicht. Doch einige Regeln sollte man beherzigen.

Wer viel Sport macht, baut Muskulatur auf. Infolge steigt der Grundumsatz. Damit gemeint ist die Menge an Energie, die unser Körper täglich benötigt. Wie Sie Ihren Grundumsatz berechnen können, erfahren Sie hier. Muskeln brauchen mehr Energie als Fettzellen. Menschen mit viel Muskulatur können entsprechend mehr Kalorien täglich zu sich nehmen, ohne zuzunehmen, als Menschen mit wenig Muskelmasse. Das klingt logisch und einfach, aber es gibt Fallstricke. Bei sportlichen Personen steigt beispielsweise die Gefahr, in kompensatorisches Essverhalten zu verfallen. Nach dem Sport verspürt man dabei den Drang, die verbrannten Kalorien durch erhöhte Nahrungsaufnahme auszugleichen. Das kann dazu führen, dass Betroffene trotz körperlicher Betätigung keine oder nur geringe Fortschritte beim Gewichtsverlust erzielen.

Gesund Sport treiben und abnehmen

Um den Abnehmerfolg nicht zu gefährden, sollten Sie vor, während und nach dem Training ein paar Regeln beherzigen. Dazu zählen:

  • Beginnen Sie Ihr Training nüchtern, um die Fettverbrennung zu optimieren. „Wer nüchtern Sport treibt, erhöht den Anteil der Fettverbrennung. Der Körper nimmt sich dann gleich die Fettpolster vor, um die es eigentlich beim Abnehmen geht“, erklärt Ernährungswissenschaftler Professor Karsten Köhler von der Fakultät Sport- und Gesundheitswissenschaften an der Technischen Universität München im Spiegel-Interview. Dieser Tipp bezieht sich auf moderaten Freizeitsport, nicht auf sehr intensives Training.
  • Ein ausgewogenes Frühstück nach dem Training fördert die Regeneration. Achten Sie generell darauf, nicht zu wenige Kalorien am Tag zu sich zu nehmen. Ansonsten steigt das Risiko, Muskelmasse abzubauen.
  • Das Essen von Proteinen nach dem Training unterstützt den Muskelaufbau.
  • Kombinieren Sie Ausdauer- und Krafttraining für maximale Effekte. Hoch-intensitäts Interval Training (HIIT) kurbelt den Fettstoffwechsel besonders stark an. Setzen Sie auf abwechslungsreiche Übungen, um verschiedene Muskelgruppen zu aktivieren.
  • Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist entscheidend, besonders beim Sport.
Sport fördert einen höheren Grundumsatz, was langfristig die Chancen auf ein stabiles Normalgewicht erhöht.

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  • Beachten Sie, dass nicht nur die Trainingsdauer, sondern auch die Intensität relevant ist. Passen Sie diese Ihrem Trainingslevel an. Orientieren Sie sich dabei am Trainingspuls. Für dessen Berechnung kann man eine Faustformel verwenden. So lässt sich die maximale Ausbelastungsfrequenz mit der Formel 220 minus Lebensalter abschätzen, wie es auf den Webseiten der Praxis für Kardiologie und Prävention von Thomas Gamm und Dr. Franziska Bruhn aus Berlin heißt. Die Trainingsempfehlung gibt einen Pulsbereich von 60 bis 75 Prozent der maximalen Herzfrequenz vor (Faustformel 180 minus Lebensalter), heißt es weiter.
  • Ein individuell angepasster Trainingsplan erhöht die Motivation und den Trainingserfolg.
  • Stressabbau durch Sport wirkt positiv auf den Hormonhaushalt, das Gewicht und die psychische Gesundheit.
  • Ein gezieltes Warm-up vor dem Training beugt Verletzungen vor und steigert die Leistung.

Zehn Snacks, die Sie bei Ihrer Diät unterstützen – und Heißhunger vorbeugen

dunkle Schokolade
Wer glaubt, während einer Diät auf Schokolade verzichten zu müssen, der irrt. Edelbitterschokolade mit mindestens 70 Prozent Kakaoanteil stoppt Süß-Gelüste - und weil sie so gehaltvoll schmeckt, schafft man auch nur ein bis zwei Stück anstatt die ganze Tafel zu verspeisen. © Karen Kaspar/Imago
Frau sitzt auf dem Sofa und isst Erdbeeren
Obst ist dank seiner vielen Vitamine und Nährstoffe sehr gesund. Dennoch sollten Sie davon nicht zu viel essen - wegen des vielen natürlichen Fruchtzuckers. Stattdessen sollten Sie lieber zu zuckerarmen Früchten wie Beeren, Pflaumen, Grapefruit oder Orangen greifen. © Tanya Yatsenko/Imago
Apfel
Ein Apfel am Tag - und Du brauchst keinen Arzt: So lautet das bekannte englische Sprichwort. Die Vorteile des heimischen Obstes: Der enthaltene Ballaststoff Pektin hat sättigende Wirkung und hält den Blutzucker konstant, was Heißhungerattacken vorbeugt.  © Martin Wagner/Imago
Getrocknete Apfelringe
Auch Trockenobst eignet sich hervorragend als gesunder Snack für zwischendurch. Jedoch ist Trockenobst in der Regel zuckerhaltiger als frisches Obst, weshalb Sie es in Maßen essen sollten.  © Ute Grabowsky/Imago
Tomate-Mozzarella-Salat
Tomaten enthalten Vitamin A, B1, B2, C und E. Mozzarella zählt zu den kalorienarmen Käsesorten. Gemischt zu einem leckeren Tomate-Mozzarella-Salat macht sich die Kombi auch gut als gesunde Zwischenmahlzeit.  © Marko Volkmar/Imago
Silberne Schüssel mit Joghurt und Obst
Eiweißhaltige Speisen halten lange satt und versorgen den Körper mit wertvollen Mineralstoffen wie Kalzium. Joghurt etwa zählt zu den Lebensmitteln, die sich auch als Snack für zwischendurch eignen. Wer frisches Obst dazu gibt, sorgt für eine fruchtige Note.  © Archiv/Imago
Nüsse auf einem Tisch
Nüsse sind zwar Kalorien-Schwergewichte, aber in Maßen gegessen vertreiben sie den kleinen Hunger zwischendurch. Zudem sind die darin enthaltenen Fettsäuren sehr gesund für Hirn und Nerven. Tipp: Essen Sie am besten ungesalzene und ungeröstete Nüsse. Und davon auch nur bis zu zehn Stück. © kvkirillov/Imago
Mann hält Walnüsse in der Hand
Walnüsse sind gute Magnesium-Lieferanten. 100 Gramm enthalten rund 130 Milligramm.  © Imago
Kräuterquark
Anstatt abends vor dem Fernseher schwach zu werden und alle guten Diätvorsätze über Bord zu werfen, sollten Sie besser zu einem fettarmen Hüttenkäse- oder Kräuterquarkdip mit Gemüsesticks greifen. Das hat weniger Kalorien - und schmeckt trotzdem lecker. © Andre Bonn/Imago
Mann macht sich einen grünen Smoothie
Promis und Fitnessgurus schwören auf einen grünen Smoothie zum Frühstück oder als Snack zwischendurch - kein Wunder, schließlich macht er pappsatt und Sie können alles an Gemüse und spritzigen Früchten hineinmixen, wie es Ihnen gerade beliebt. Hauptbestandteile sind meist frischer Spinat, Gurke, Zitrone, Avocado und Minze. Zudem können Sie nach Geschmack noch zuckerarme Früchte wie Beeren oder Kiwis für etwas Süße hinzufügen. © Ivan Gener/Imago

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

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