5:2-Diät

Fünf Tage essen, zwei Tage fasten: Abnehmen mit der 5:2-Diät hat viele Vorteile

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Bei der 5:2-Diät essen Abnehmwillige an fünf Tagen der Woche wie bisher, während sie an zwei Tagen die Kalorienzufuhr stark herunterfahren.

Wer abnehmen, aber nicht über Wochen im Kaloriendefizit leben möchte, für den eignet sich die 5:2-Diät. Hier wird an fünf Tagen pro Woche wie gewohnt gegessen und an zwei Tagen gefastet. Klingt machbar, doch worauf kommt es an?

Jojo-Effekt vorbeugen: Vorteile der 5:2-Diät

Der große Vorteil der 5:2-Diät ist die Tatsache, dass nur an zwei Tagen pro Woche die Kalorienzufuhr eingeschränkt wird. Dadurch wird der Stoffwechsel weder verlangsamt noch Muskelmasse abgebaut, wie die „Ernährungs-Docs“ von ndr.de wissen. Damit können Sie dem Jojo-Effekt vorbeugen und die verlorenen Kilos bleiben verloren.

Abnehmen mit Proteinen: Zehn eiweißreiche Lebensmittel sind besonders hilfreich

Hähnchenschenkel
Eiweiß lautet das Zauberwort, wenn es um das Reduzieren von Bauchfett geht. Mageres Fleisch wie beispielsweise Huhn oder Pute eignen sich hierfür besonders gut. © Annabella/IMAGO
Lammfleisch
Lammfleisch enthält nicht nur Vitamin B12, reichlich Eisen, viel L-Carnitin und gesättigte Fettsäuren, sondern natürlich auch viel Eiweiß. Dieses hilft deshalb dabei, Bauchfett zu reduzieren und unterstüzt gleichzeitig beim Abnehmen.  © Yvonne Bogdanski/IMAGO
Fischfilet
Fisch ist ebenfalls ein wichtiger Eiweißlieferant und deshalb gut, um das Fettgewebe im Bauchraum zu reduzieren. Zudem handelt es sich dabei um ein wertvolles Lebensmittel: Denn Fischfleisch beinhaltet neben Mineralstoffen unter anderem Jod und Vitamin D und sollte deshalb regelmäßig auf Ihrem Speiseplan landen. © CSH/IMAGO
Austern
Bei Austern handelt es sich um eine echte Delikatesse. Wer sein Bauchspeck loswerden möchte, sollte sich deshalb öfters mal ein paar der Muscheln gönnen. Denn auch sie enthalten reichlich Eiweiß. Mit durchschnittlich neun Prozent Proteinen sorgen sie außerdem für ein nachhaltiges Sättigungsgefühl. © Harald Biebel/IMAGO
Eier
Mit 13 Gramm Proteine pro 100 Gramm sind auch Eier eine gute Eiweißquelle, mit der sich der Speck um den Bauch verringern lässt.  © Cavan Images/IMAGO
Milchflasche
Möchten Sie Ihr Bauchfett reduzieren, dann können auch Milch und Milchprodukte helfen, da sie eine gute Eiweißquelle darstellen. © Westend61/IMAGO
Joghurt
Bereits beim Frühstück können Sie auf Eiweiß setzen: Joghurt zählt beispielsweise zu den Lebensmitteln mit einem hohen Eiweißgehalt. So kann ein konventioneller Joghurt bis zu zehn Gramm Proteine pro 100 Gramm liefern und beim Kampf gegen das Bauchfett helfen. © bernjuer/IMAGO
Käse
Mit Käse nehmen Sie auch reichlich Eiweiß zu sich und können so Fett im Bauchraum loswerden. Selbstverständlich sollte man gleichzeitig auf eine ausgewogene Ernährung achten. Denn mit zu viel Eiweiß können auch einige Kalorien aufgenommen werden. Dies kann sowohl der Gesundheit schaden als auch eine Gewichtsreduktion verhindern.  © Shotshop/IMAGO
Mandeln
Bei Mandeln handelt es sich um eine hervorragende Quelle für Ballaststoffe, gesunde Fette und pflanzliches Eiweiß. Sie helfen deshalb bei der Reduktion von Bauchfett und auch beim Abnehmen, indem sie den Appetit verringern und lange satt halten.  © gustyx/IMAGO
Bohnen
Bohnen enthalten viel hochwertiges Eiweiß und machen lange satt. Deshalb können sie dazu beitragen, Gewicht und Bauchfett zu verlieren. © Gerard Lacz/IMAGO

Intervallfasten mit der 5:2-Diät – so geht’s

Vorab: An welchen Tagen Sie fasten und wann nicht, bleibt Ihnen überlassen. Sie müssen die Fastentage auch nicht am Stück durchziehen, sondern können diese einstreuen, wann Sie möchten.

Ansonsten ändern Sie bei dieser Form des Intervallfastens an fünf Tagen pro Woche erst einmal nichts. Sie müssen sich nicht einschränken und auch keine Pausenzeiten einhalten. Abnehmwillige sollten aber nicht den Fehler machen, diese Tage als Cheatdays zu betrachten. Essen Sie nicht mehr als bisher – auch nicht nach Fastentagen – sonst riskieren Sie den Erfolg der Diät.

An zwei Tagen pro Wochen reduzieren Sie dann Ihre Kalorienaufnahme. Frauen sollten pro Tag zwischen 500 und 800 Kalorien zu sich nehmen, Männer 600 bis 850. Verteilen Sie die Kalorien auf drei Mahlzeiten am Tag. Die „Ernährungs-Docs“ empfehlen außerdem, Essenspausen von vier bis fünf Stunden einzuhalten. Zwischenmahlzeiten, vor allem kohlehydratreiche, sollten Sie vermeiden. Der Grund: Sie führen dazu, dass der Fettabbau gestoppt wird, da der Körper Insulin ausschüttet.

Bei der 5:2-Diät kann man an fünf Tagen der Woche wie bisher essen.

1.000 Kalorien an Fastentagen einsparen

Eine exemplarische Rechnung zeigt, dass Frauen, die einen Grundumsatz von 1.500 Kalorien pro Tag haben, pro Fastentag zwischen 700 und 1.000 Kalorien einsparen können. Bei Männern mit einem Grundumsatz von 1.800 Kalorien sind es 950 bis 1.200 Kalorien. Wer es schafft, diese Diät über mehrere Wochen oder Monate aufrechtzuerhalten, ohne an den Tagen, an denen Sie nicht fasten, deutlich mehr zu essen, wird sich wahrscheinlich über Abnehmerfolge freuen können.

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Denken Sie auch daran, dass Getränke Kalorien haben können. Säfte oder Softdrinks sollten Sie entweder vermeiden oder zu Ihren Mahlzeiten trinken und auf jeden Fall in die Kalorienrechnung mit aufnehmen. Besser sind Tee oder Wasser. Auch Kaffee hat ohne Milch keine Kalorien und kann beim Abnehmen unterstützen.

Tipps für Fastentage

Setzen Sie sich die Fastentage so, dass sie optimal in Ihren Alltag passen. Am besten eignen sich ruhige Tage, an denen Sie sich ganz auf sich konzentrieren können. Wenn Sie an Fastentagen Hunger bekommen, helfen Wasser oder Tee dabei, diesen zu stillen. Und zu guter Letzt: Haben Sie Geduld und geben Sie Ihrem Körper die Zeit, sich an den neuen Rhythmus zu gewöhnen.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Jose Carlos Ichiro/Imago

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