Gewohnheiten für den Alltag

Abnehmen ohne Diät: Fünf Routinen, die bei der Gewichtsreduktion helfen

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Gute Angewohnheiten können Sie auf dem Weg zum Wunschgewicht ganz einfach unterstützen. So nehmen Sie fast automatisch ab.

Wer abnehmen möchte, beginnt sein Vorhaben meistens mit einer Diät. Allerdings lassen sich die meisten Diätformen nur schwer in den Alltag integrieren und sorgen deshalb nur kurzfristig für Erfolg. Besser wäre es deshalb, beispielsweise seine Ernährung dauerhaft umzustellen und Bewegung in seinen Alltag einzubauen. Doch es müssen nicht immer die ganz großen Schritte sein, um seinem Wunschgewicht näherzukommen. Schon kleine Gewohnheiten können auf dem Weg zur Traumfigur Großes bewirken.

Abnehmen ohne Diät: Fünf Tipps für Ihren Alltag, mit denen Sie ganz nebenbei Gewicht verlieren

Für den Abnehmerfolg ist es wichtig, gute Gewohnheiten in den Alltag zu integrieren. So funktioniert das Abnehmen fast von selbst.

Möchten Sie Ihr Körpergewicht reduzieren, ohne dafür eine Diät zu machen, dann kommen Sie Ihrem Ziel mit kleinen Alltagsroutinen näher. Versuchen Sie die folgenden Tipps in Ihrem Alltag umzusetzen. Nehmen Sie sich dafür am besten nicht alles auf einmal vor, sondern fangen Sie mit einer Angewohnheit an und wiederholen Sie diese über einen längeren Zeitraum. So können Sie sich langsam an die Umstellung gewöhnen, bis Sie es irgendwann fast automatisch machen – und dabei fast wie von selbst und ganz nebenbei abnehmen.

Abnehmen ohne Diät – Tipp 1: Mahlzeiten in Alltag einplanen

Ein häufiger „Fehler“ beim Abnehmen ist, dass Mahlzeiten hinausgezögert werden. So entstehen jedoch Heißhungerattacken und letztendlich isst man mehr als man sollte, um ein Kaloriendefizit herzustellen. Es empfiehlt sich deshalb, Essenszeiten im Alltag fest einzuplanen. Nehmen Sie sich außerdem genügend Zeit und Ruhe für die jeweiligen Mahlzeiten. Wenn Sie langsam essen, merken Sie beispielsweise schneller, wann Sie satt sind. Zudem kommt es natürlich auch auf die Zusammensetzung einer Mahlzeit an. Reichlich Gemüse und Obst in Form von Getränken, gute Fette, Proteine und Kohlenhydrate sollten am besten auf dem Teller landen.

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Abnehmen ohne Diät – Tipp 2: Süßigkeiten und Alkohol vermeiden und aus Haushalt verbannen

Die kleinen Verlockungen im Alltag können zu Hindernissen auf dem Weg zum Wunschgewicht werden. Zucker ist eine davon und steckt nicht nur in Süßigkeiten, sondern auch in Alkohol. Zucker-Konsum kann dazu führen, dass das Abnehmen nicht funktioniert. Wer ein paar Kilos verlieren möchte, sollte deshalb in seinem Alltag besser darauf verzichten. Es kann beispielsweise helfen, Süßigkeiten und Alkohol nicht in der Wohnung und somit griffbereit zu haben, wenn die Versuchung mal wieder groß ist.

Abnehmen ohne Diät – Tipp 3: Alltag aktiv gestalten

Auch wenn Sport laut einem Anthropologen bei Abnehmplänen kaum etwas hilft, so fördert Bewegung dennoch die Darmgesundheit und kann die Verdauung ankurbeln. Dies kann sich wiederum positiv auf das Abnehmen auswirken. Achten Sie deshalb auf eine aktive Alltagsgestaltung und bauen Sie körperliche Aktivitäten in Ihren Arbeitstag und Ihre Freizeit ein. Wenn Sie zum Beispiel viel am Schreibtisch sitzen, stehen Sie bei der Arbeit regelmäßig auf. Gewöhnen Sie sich beispielsweise an, immer im Stehen zu telefonieren oder gehen Sie auf dem Weg ins Büro bewusst einen Umweg. Oder verabreden Sie sich mit Freunden anstatt zum Kaffeetrinken in einem Café zu einem Spaziergang an der frischen Luft. In Bus oder Tram könnten Sie einer anderen Person Ihren Sitzplatz anbieten und stattdessen im Stehen ein paar Kalorien verbrennen. Oder Sie steigen direkt auf das Rad um, um von A nach B zu kommen, und bewegen Sie sich dadurch automatisch mehr in Ihrem Alltag.

Abnehmen ohne Diät – Tipp 4: Sporttermine einplanen

Wer mehr Sport machen möchte, der sollte dafür einen bestimmten Termin in der Woche blocken. Das kann gerade am Anfang helfen, um dranzubleiben. Außerdem spielt die Sportart natürlich eine wichtige Rolle. Muss man sich zu etwas zwingen, weil es einem einfach keinen Spaß bereitet, dann wird man damit wahrscheinlich schnell wieder aufhören. Probieren Sie deshalb zunächst einmal verschiedene Sportarten wie etwa Schwimmen, Tanzen, Tennis oder Body-Workouts aus. Haben Sie die für sich passende Bewegungsart gefunden, dann fällt es in der Regel auch leichter, sie regelmäßig auszuführen.

Abnehmen ohne Diät – Tipp 5: Ausreichend schlafen und Wasser trinken

„Schlank im Schlaf“ heißt eine bekannte Buchreihe zum Abnehmen und tatsächlich ist etwas dran. Denn ein Schlafmangel kann zu einer Gewichtszunahme führen und somit dem Abnehmwunsch im Wege stehen. Schlafforscher empfehlen daher 7,5 bis 8,5 Stunden Schlaf pro Nacht. Neben ausreichend Schlaf sollten Sie außerdem auf genügend Flüssigkeitszufuhr achten. Gewöhnen Sie sich deshalb an, statt Säfte oder Softdrinks besser Wasser zu trinken. Zum Abnehmen eignet sich jedoch auch Gurkenwasser oder Zitronenwasser.

Gesunder Darm: Neun Lebensmittel streichen und dadurch leichter abnehmen

Weingläser
Alkohol kann nicht nur Lebererkrankungen auslösen und Krebs begünstigen: Er wirkt sich auch negativ auf das Gleichgewicht im Darm aus und ruft Magen-Darm-Entzündungen hervor. Zudem verstecken sich in alkoholhaltigen Getränken oftmals mehr Kalorien als man annehmen würde. Wer ein paar Kilos verlieren und abnehmen und gleichzeitig seinem Darm etwas Gutes tun möchte, sollte seinen Konsum besser reduzieren oder ganz darauf verzichten.  © Cavan Images/IMAGO
Fleisch und Wurstwaren
Wurstwaren und verarbeitetes Fleisch können Ihrer Darmflora ebenfalls schaden und Sie so beim Abnehmen hindern. Zudem erhöht der übermäßige Konsum von rotem Fleisch das Risiko für Darmkrebs. Deshalb wird empfohlen, nicht mehr als 500 Gramm rotes Fleisch pro Woche zu verzehren. Stattdessen raten Experten immer wieder zu einer mediterranen und überwiegend vegetarischen Kost. © Zoonar.com/monticello/IMAGO
Zucker in goldener Schale
Industriell hergestellter Zucker ist nicht nur allgemein schädlich für die Gesundheit. Ob braun, weiß oder in Form von Puder: Er schadet der Darmflora, in dem er schnell Entzündungsreaktionen auslöst. Wer abnehmen möchte, sollte ebenfalls auf Zucker verzichten, da er zu den klassischen Dickmachern zählt.  © Stefan Rotter/IMAGO
Pizza
In Fertigprodukten wie etwa Tiefkühlpizzen oder Fast Food stecken mehrere ungesunde Inhaltsstoffe, dafür kaum Ballaststoffe. Zu ersteren zählen neben Fett auch Salz und Zucker. Zudem enthält stark verarbeitetes Essen auch noch Konservierungsmittel, Aromen und häufig Geschmacksverstärker. Alles zusammen kann der Darmflora schaden. © Joerg Beuge/IMAGO
Semmeln aus Weizenmehl
Gluten ist das wichtigste Protein in Getreide. Allerdings greift es direkt die Darmwand an und beschädigt sie. Zudem stellt es einen Risikofaktor für das Reizdarmsyndrom und Autoimmunerkrankungen dar und ist die direkte Ursache für Zöliakie. Wenn Sie Ihrem Darm nicht schaden möchten, dann sollten Sie Getreide nur in Form von Sauerteigprodukten verzehren. Auf Brot, Nudeln, Backwaren und andere Dinge, die Getreide enthalten, sollten Sie besser verzichten. © Andre Bonn/IMAGO
Sonnenblumenöl
Industrielle Speiseöle werden – wie der Name bereits sagt – industriell hergestellt und sind für den menschlichen Verzehr in dieser Menge eigentlich nicht gedacht. Sie enthalten alle zu viele Omega-6-Fettsäuren, die Entzündungen im Körper fördern. Da dies bereits im Darm beginnt, sollten Sie beispielsweise Sonnenblumenöl, Distelöl oder Nussöl vermeiden. © CSP_walenga/IMAGO
Verschiedenes Obst
Nicht nur Zucker kann der Darmflora schaden: Vorsicht ist auch bei Fruktose (Fruchtzucker) angesagt. Denn zu viel Fruchtzucker kann zu Magen- und Darmbeschwerden führen. So kann er im Übermaß und ohne schützende Ballaststoffe (also in allen Süßigkeiten, die nicht Obst sind) im Darm eine Entzündungsreaktion verursachen. Die Verbraucherzentrale rät deshalb von mehr als fünf Portionen Gemüse und Obst am Tag ab. © Mark1987/IMAGO
Verschiedene Milchprodukte
Zwar zählen Proteine zu den wichtigen Bestandteilen einer ausgewogenen Ernährung. Dennoch kann tierisches Eiweiß in großen Mengen schädlich für den Darm sein. Achten Sie deshalb zum Beispiel bei Käse, Fleisch, Eiern und Milch immer auf die Menge und die Herkunft. Tierische Proteine können zudem zu Entzündungen führen, die die Bakterien-Flora im Verdauungstrakt negativ beeinflussen. © Alex9500/IMAGO
Mann hält Pille und ein Glas Wasser in seinen Händen
Bei Antibiotika handelt es sich zwar nicht um ein Lebensmittel im klassischen Sinne. Sie können der Darmflora allerdings auch schaden. Wer dennoch einmal ein Antibiotikum als Medikament einnehmen muss, kann mithilfe eines Probiotikum entgegensteuern und so die Milchsäurebakterien im Darm stärken. © Giorgio Fochesato/IMAGO

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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