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Abnehmen: Fünf gesunde Snack-Alternativen zu Chips, Popcorn & Co.

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Chips, Schokolade und Weingummi sollten beim Abnehmen aus dem Schrank verbannt werden. Wie Sie die TV-Snacks durch gesunde Alternativen ersetzen.

Zu einem gemütlichen und entspannten Feierabend auf dem Sofa vor dem Fernseher gehört für viele neben einem guten Film auch der ein oder andere leckere Snack dazu. Meist handelt es sich dabei um Schokolade, Chips oder andere Süßigkeiten. Der Spruch „A minute on the lips, a lifetime on the hips“ (zu Deutsch: „Eine Minute an der Lippe, ein Leben lang auf den Hüften“) bringt die Folgen dieses Verhalten jedoch ziemlich gut auf den Punkt: Der Genuss dieser Leckereien dauert meist nur ein paar Sekunden an. Zurück lässt das Naschen jedoch häufig unliebsame Kilos, die man dann nur schwer wieder los wird.

Dabei gibt es einige gesunde Alternativen, die sich für einen TV-Abend genauso gut eignen und gleichzeitig beim Abnehmen helfen. Wenn Sie auf das Knabbern vor dem Fernseher also nicht verzichten wollen, sollten Sie auf bestimmte Lebensmittel setzen, die mindestens genauso gut schmecken und noch dazu gesund sind.

Abnehmen: Fünf gesunde Snacks vor dem Fernseher

Popcorn aus dem Kino oder für die Mikrowelle ist meist überzuckert und fettig. Wer die Maiskörner hingegen mit Oliven- oder Kokosöl zubereitet, hat eine gesunde Alternative.

Weingummi, Chips & Co. können Sie in Zukunft getrost aus Ihrem Süßigkeitenschrank verbannen. Machen Sie stattdessen Platz für folgende gesunde Snack-Alternativen:

  • Dörrgemüse anstatt Chips: Viele Gemüsesorten wie Zucchini, Grünkohl, Süßkartoffeln und rote Beete eigenen sich gut, um daraus Dörrgemüse herzustellen. Auch Bananenchips sind eine gesunde Alternative zu den herkömmlichen Kartoffelchips. Bei Dörrgemüse handelt es sich jedoch nicht um die auch in Supermärkten erhältlichen Gemüsechips. Diese haben häufig einen ähnlich hohen Kaloriengehalt wie Kartoffelchips. Dörrgemüse enthält hingegen weniger Fett, da beim Dörren kein zusätzliches Öl oder Fett hinzugefügt wird. Auch den Salzgehalt kann man selbst bestimmen. Der leckere Snack kann mit anderen Gewürzen außerdem noch verfeinert werden.
  • Kichererbsen anstatt Erdnüsse: Wer gerne Erdnüsse vor dem Fernseher knabbert, hat mit gerösteten Kichererbsen eine gesunde Alternative. Vermischen Sie dafür die Kichererbsen mit Öl, Salz und anderen Gewürzen und verteilen Sie sie anschließend auf einem Backblech, um sie 30 bis 45 Minuten lang zu backen.
  • Obsteis anstatt Speiseeis: Für einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher müssen Sie auf Eis nicht verzichten. Wählen Sie anstatt einem kalorien- und zuckerreichem Vanille- oder Schoko-Eis einfach ein Fruchteis aus Banane, Himbeere oder Erdbeere. Pürieren Sie dafür das Obst und füllen Sie es in Eisformen, die Sie dann in das Gefrierfach stellen. Nach ein paar Stunden können Sie Ihr Eis schlemmen.
  • Selbstgemachtes Popcorn anstatt fettigem oder süßem Popcorn: Wer während eines Filmabends gerne in eine Schüssel Popcorn greift, findet auch hier in Zukunft eine gesündere Alternative zu den meist überzuckerten Varianten aus dem Kino oder den fettigen Fertigprodukten für die Mikrowelle. Bereiten Sie die Maiskörner einfach mit Oliven- oder Kokosöl anstatt Butter zu und verwenden Sie so wenig Zucker wie möglich.
  • Fruchtleder anstatt Weingummi: Sind Sie ein Fan von Gummibärchen & Co., dann können Sie auf Fruchtleder umstellen. Dabei handelt es sich um gedörrtes Obst, welches weniger Kalorien, Zucker und Fett als industrielles Weingummi enthält. Für das Dörren eignen sich neben exotischen Früchten beispielsweise Erdbeeren und Himbeeren gut. Diese kommen nämlich ohne Aromen oder Gelatine aus.

Schnell schlank und fit: Acht gesunde Zuckeralternativen

Reissirup auf einem Löffel
Die wenigsten kennen ihn, doch Veganer schätzen ihn schon seit langem: den Reissirup. Auf den ersten Blick hat er die gleiche Konsistenz und Farbe wie Honig, doch er ist transparenter. Dennoch kann man mit Reissirup sein Frühstück aufpeppen. Er süßt zwar etwas weniger als Haushaltszucker, hat dafür aber einen leicht karamellartigen Geschmack. Zudem enthält er viele Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen oder Kalzium und hält dank seiner Mehrfachzucker den Zuckerausstoß gering. © J. Pfeiffer/Imago
Kokosblütenzucker in Schale und Kokosnuss
Kokosblütenzucker, auch Kokos- oder Palmzucker genannt, ist dank seines niedrigen glykämischen Index bereits ein Star in der veganen und der Paleo-Community. Deshalb wird er besonders bei Diabetes, hohem Blutdruck oder Herzerkrankungen empfohlen. Der Kokoszucker wird aus dem Nektar der Kokospalme hergestellt und ist ebenfalls reich an diversen Mineralstoffen. Dennoch schmeckt er nicht nach Kokos, sondern hat ebenfalls eine karamellige Note. Man kann ihn 1:1 wie braunen Zucker verwenden. © J. Pfeiffer/Imago
Ahornsirup auf Waffel
Wer schon einmal in den USA oder Kanada war, kennt ihn meist auf Pancakes zum Frühstück: den Ahornsirup. Als gesunde Alternative ist er bei Veganern sehr beliebt. Er wird aus kanadischen Ahornbäumen gewonnen und als Saft eingekocht. Er gilt als natürliches Süßungsmittel und ist in verschiedenen Qualitätsgraden (AA, A, B, C, D) erhältlich. Auch Ahornsirup wird für seine vielen Mineralstoffe und Spurenelemente geschätzt. Zudem sollen darin befindliche Substanzen antioxidativ und entzündungshemmend wirken. © Kia Cheng Boon/Imago
Birkenzucker in Schale und Löffel
Xylit wurde ursprünglich aus Birkenholz gewonnen, deshalb ist er auch als Birkenzucker bekannt. Wie die Krankenkasse AOK weiter informiert, wird er heute allerdings aus Maiskolbenresten, Stroh oder anderen Hölzern hergestellt. Der Zuckeralkohol hat deutlich weniger Kalorien als Zucker. © J. Pfeiffer/Imago
Birkenzucker in Schale und Löffel
Neben Xylit gehört auch Erythrit zu den Zuckeralkoholen und wird als Zuckeraustauschstoff verwendet. Er sieht dem Haushaltszucker ebenfalls gleich und schmeckt süß. Er kommt in natürlicher Form in Käse, Mais oder Obst vor und wird durch Fermentation gewonnen. Erythrit enthält ebenfalls kaum Kalorien und beeinflusst nicht den Blutzucker- oder Insulinspiegel. Daher wird er bei Diabetes oder Übergewicht empfohlen. Allerdings süßt er nicht so stark wie Xylit oder normaler Haushaltszucker. © J. Pfeiffer/Imago
Gesundes Frühstück, Müslischüssel mit Obst
Agavensirup ist ein Süßungsmittel, das aus der Agavenpflanze gewonnen wird. Hier gilt wie bei Apfeldicksaft: Sie sollten das Produkt in Maßen genießen, weil es hauptsächlich aus Fruchtzucker besteht. Agavensirup hat aber weniger Kalorien als Zucker, was ihn zum besseren Diät-Begleiter macht. Auch für die Umwelt ist der Kauf von Agavendicksaft eher schädlich, auch wegen der langen Transportwege. Sie wollen nicht auf Agavensirup verzichten? Greifen Sie in dem Fall am besten zum Bio-Produkt.  © Imago
Griechischer Joghurt mit frischen Früchten steht neben einem Glas voller Honig
Honig gilt seit Menschengedenken als wertvolles Nahrungs- und Heilmittel. Er wird von Bienen aus gesammeltem Nektar von Blüten oder durch Ausscheidungsprodukte verschiedener Läusearten, dem sogenannten Honigtau, produziert. Honig besteht zu 80 Prozent aus reinem Zucker. Heutzutage wird er als Süßungsmittel genutzt und seit der Antike für seine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung bei diversen Erkrankungen gerühmt. © Imago
Stevia wird aus der südamerikanischen Pflanze Stevia rebaudiana (auch "Süßkraut" oder "Honigkraut" genannt) gewonnen und ist ebenfalls ein natürlicher und beliebter Süßstoff. Er besteht großteils aus den sogenannten Stevioglycosiden und hat weder Kalorien noch Zucker. Daher ist Stevia bei Diabetes, Insulinresistenz und sogar zur Kariesprophylaxe geeignet. Doch Vorsicht: Der Süßstoff ist bis zu 300 Mal süßer als herkömmlicher Haushaltszucker.
Stevia wird aus der südamerikanischen Pflanze Stevia rebaudiana (auch "Süßkraut" oder "Honigkraut" genannt) gewonnen und ist ebenfalls ein natürlicher und beliebter Süßstoff. Er besteht großteils aus den sogenannten Stevioglycosiden und hat weder Kalorien noch Zucker. Daher ist Stevia bei Diabetes, Insulinresistenz und sogar zur Kariesprophylaxe geeignet. Doch Vorsicht: Der Süßstoff ist bis zu 300 Mal süßer als herkömmlicher Haushaltszucker. © Marijan Murat/dpa

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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Rubriklistenbild: © Natalie Hanin/IMAGO

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