VonSandra Sporerschließen
Ein Gast erlebt in einem amerikanischen Restaurant eine unangenehme Überraschung. Die Kellnerin manipuliert die Rechnung zu ihren Gunsten.
Washington D.C. – Immer wieder sorgen Restaurant-Rechnungen für Ärger und Empörung. So kam etwa die zweistellige Gedeckpauschale eines Hamburger Restaurants bei den Gästen überhaupt nicht gut an. Noch dreister war jedoch der Abzock-Versuch einer Kellnerin in einem amerikanischen Restaurant.
Sie gab sich einfach selbst auf Kosten des Gastes ein überdurchschnittlich hohes Trinkgeld – das auf dessen Rechnung nicht einmal ausgewiesen war. Dem Mann fiel jedoch noch im Restaurant auf, dass die Abbuchung auf seinem Konto nicht mit dem Rechnungsbetrag übereinstimmte. Anschließend berichtete er in einem Post auf Reddit über den Vorfall. Dort waren viele entsetzt über das Verhalten der Restaurant-Mitarbeiterin.
Kellnerin schreibt ungefragt fast 25 Prozent Trinkgeld auf die Restaurant-Rechnung eines Gastes
Dabei hätte die Kellnerin erst gar nicht betrügen müssen. „Ich habe früher in der Gastronomie gearbeitet und gebe immer etwa 15-20% Trinkgeld, unabhängig vom Service“, schrieb der Gast gleich zu Beginn seines Posts.
Der Gast erzählt weiter: „Nach dem Essen nahm [die Kellnerin] meine Karte, legte sie auf den Beleg (links), auf dem 34,39 Dollar ausgewiesen waren, und sagte: ‚Alles klar, Sie können gehen!‘ Ich war verwirrt und dachte, dass sie es vielleicht nicht abgerechnet hat, da ich kein Trinkgeld geben konnte, also überprüfte ich mein Bankkonto und sah eine Abbuchung von 42,68 Dollar.“
Er versuchte zehn Minuten lang, die Aufmerksamkeit der Kellnerin zu erregen, um die Unstimmigkeit zu klären. Erst als er den Manager des Restaurants ansprach, kam die Kellnerin zurück und behauptete, das Kassensystem hätte automatisch 20 Prozent Trinkgeld berechnet, während er abgelenkt war. Dies kann jedoch nicht ganz korrekt sein, da die Abbuchung dann nur 41,27 Dollar betragen hätte.
Empörung über Abzock-Versuch im Restaurant – Gast leitet Schritte gegen Kellnerin ein
Um keinen Aufstand zu machen, bat der Gast um die korrekte Rechnung (rechts), die das Trinkgeld (engl. gratuity) enthielt, und verließ das Restaurant. Als er seinem Unmut später auf Reddit Luft machte, teilten viele Kommentatoren seine Verärgerung. „Das ist illegal und schlichtweg inakzeptabel“ ist nur einer von vielen wütenden Kommentaren.
Einige Nutzer rieten dem Gast, den Vorfall nicht auf sich beruhen zu lassen und ihn höheren Instanzen zu melden. Ein Nutzer schreibt beispielsweise: „Melde das dem Unternehmen. Wie vielen anderen ist das schon passiert, vor allem älteren Menschen, die Bargeld als Trinkgeld geben.“
In einer Antwort auf einen ähnlichen Kommentar bestätigt der Verfasser des Posts, dass er genau das getan hat: „Du hast völlig recht. Wir werden uns an das Unternehmen wenden und morgen zusätzlich das Restaurant anrufen, um mit einem Manager zu sprechen.“ Ob das Unternehmen reagiert hat und ob es Konsequenzen für die Kellnerin gab, ist leider nicht bekannt.
In den Kommentaren wird vielfach auch über die Trinkgeld-Kultur der USA im allgemeinen hergezogen. Wieviel Trinkgeld angebracht ist, ist von Land zu Land unterschiedlich. In Amerika ist die finanzielle Dreingabe für die Bedienung allerdings fast schon Pflicht, denn viele Kellnerinnen und Kellner kommen nur so über die Runden. Deshalb ist es üblich, im Restaurant 20 Prozent Trinkgeld zu geben. (sp)
Die Redakteurin oder der Redakteur hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft. Hier erfahren Sie mehr über unsere KI-Prinzipien.
