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Neue Gebührenordnung verteuert Tierarztbesuch: Was Hunde- und Katzenhalter jetzt wissen müssen

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Wer ein Haustier wie Hund oder Katze besitzt, muss ab sofort beim Tierarzt tiefer in die Tasche greifen. Die neue Gebührenordnung ist in Kraft getreten.

Kassel – Dass einen Hund oder eine Katze zu halten nicht unbedingt günstig ist, ist nichts Neues: Futter, Tierarztbesuche, bei Hunden zudem eine Steuer. Momentan wird alles teurer, auch die Supermarktpreise steigen – und nun auch der Besuch beim Tierarzt. Warum Hunde- und Katzenhalter mehr bezahlen und wie viel tiefer sie in die Tasche greifen müssen.

In der Tierärztegebührenordnung wird geregelt, wie viel Geld Tierärzte für welche Leistungen berechnen dürfen. Über 20 Jahre lang, seit 1999, hat sich bei den Kosten nichts geändert. Der Bundesrat hat einer Neufassung zugestimmt, die für Hunde- und Katzenhalter teure Änderungen mit sich bringt. Zudem befürchtet der Deutsche Tierschutzbund laut MDR-Informationen, dass dadurch mehr Tiere im Tierheim landen und auch das Tierwohl in der Landwirtschaft unter den höheren Kosten leidet. Am 22. November ist die neue Gebührenordnung bei Tierärzten in Deutschland in Kraft getreten.

Steigende Kosten für den Tierarzt: Hunde- und Katzenhalter müssen ab Oktober mehr bezahlen. (Symbolbild)

Hunde und Katzen: Haustierhalter müssen schlucken – Besuch beim Tierarzt teurer

Durch die Preissteigerung nach der neuen Gebührenordnung soll der Beruf des Tierarztes attraktiver werden, berichtet mdr.de, denn: Laut Informationen des Deutschen Tierschutzbunds ist die medizinische Versorgung von Nutz- und Haustieren in einigen Regionen Deutschlands nicht sichergestellt.

Hundesprache verstehen: So signalisieren Hunde ihre Liebe – Schlafplatz und Ablecken

Rastet ihr Hund vor lauter Freude sprichwörtlich aus, wenn er Sie sieht? Dann ist das ein Zeichen dafür, dass er sich unglaublich freut Sie wiederzusehen. Auch Hochspringen, Schwanzwedeln, Fiepen, Bellen und Lecken spricht für wahre Liebe und Freude darüber, dass Sie wieder da sind. (Symbolbild)
Rastet ihr Hund vor lauter Freude sprichwörtlich aus, wenn er Sie sieht? Dann ist das ein Zeichen dafür, dass er sich unglaublich freut Sie wiederzusehen. Auch Hochspringen, Schwanzwedeln, Fiepen, Bellen und Lecken spricht für wahre Liebe und Freude darüber, dass Sie wieder da sind. (Symbolbild) © Rene Traut/Imago
Nicht nur bei der Begrüßung ist Ablecken ein Liebesbeweis. Meist will er auch zwischendurch damit seine Zuneigung zum Ausdruck bringen. Doch nicht nur seine Liebe zeigt er damit, Ihr Vierbeiner möchte Sie so auch pflegen. Das Ablecken erfahren Hunde bereits im Welpenalter von ihrer Mutter aus genau denselben Gründen. (Symbolbild)
Nicht nur bei der Begrüßung ist Ablecken ein Liebesbeweis. Meist will er auch zwischendurch damit seine Zuneigung zum Ausdruck bringen. Doch nicht nur seine Liebe zeigt er damit, Ihr Vierbeiner möchte Sie so auch pflegen. Das Ablecken erfahren Hunde bereits im Welpenalter aus genau denselben Gründen von ihrer Mutter. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Nahen Körperkontakt möchten Hunde nur mit denen, die sie wirklich mögen. Kuschelt sich ihr Hund also gerne an Sie, ist das ein Liebesbeweis. (Symbolbild)
Nahen Körperkontakt möchten Hunde nur mit denen, die sie wirklich mögen. Kuschelt sich ihr Hund also gerne an Sie, ist das ein Liebesbeweis. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Hunde, die sich an ihre Besitzer lehnen, lieben ihren Menschen. Die Geste zeugt von Vertrauen. Macht er dies auch in beängstigenden Situationen, fühlt sich ihr Vierbeiner bei ihnen sicher. (Symbolbild)
Hunde, die sich an ihre Besitzer lehnen, lieben ihren Menschen. Die Geste zeugt von Vertrauen. Macht er dies auch in beängstigenden Situationen, fühlt sich ihr Vierbeiner bei ihnen sicher. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Bringt Ihr Hund Ihnen sein Lieblingsspielzeug? Wenn ja, schätzen Sie sich glücklich. Denn das teilt er gewiss nur mit denen, die er wirklich mag. Der ganz besondere Liebesbeweis ist es, wenn er es Ihnen sogar ohne Spielaufforderung gibt und präsentiert. (Symbolbild)
Bringt Ihr Hund Ihnen sein Lieblingsspielzeug? Wenn ja, schätzen Sie sich glücklich. Denn das teilt er gewiss nur mit denen, die er wirklich mag. Der ganz besondere Liebesbeweis ist es, wenn er es Ihnen sogar ohne Spielaufforderung gibt und präsentiert. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Kommt ihr Hund auf Sie zu, wenn Sie traurig sind? Mit seinen feinen Instinkten spürt er Ihre schlechte Stimmung meist sofort und möchte Ihnen helfen. Einen größeren Liebesbeweis kann es vermutlich gar nicht geben. (Symbolbild)
Kommt ihr Hund auf Sie zu, wenn Sie traurig sind, gibt es kaum einen größeren Liebesbeweis. Mit seinen feinen Instinkten spürt er Ihre schlechte Stimmung meist sofort und möchte Ihnen helfen. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
Hat ihr Hund Angst und sucht bei Ihnen Schutz schaut er meist nach oben, um zu sehen, wie Sie reagieren. Überwiegend macht ein Hund das aber nur, wenn er weiß, dass Sie solche Situationen im Griff haben. Ein riesengroßer Vertrauensbeweis, Ihnen gegenüber. (Symbolbild)
Hat ihr Hund Angst und sucht bei Ihnen Schutz schaut er meist nach oben, um zu sehen, wie Sie reagieren. Überwiegend macht ein Hund das aber nur, wenn er weiß, dass Sie solche Situationen im Griff haben. Ein riesengroßer Vertrauensbeweis, Ihnen gegenüber. (Symbolbild) © Frank Sorge/Imago
Die Zuneigung des Hundes, zeigt sich auch darin, dass er gern in Ihrer Nähe schläft. Und wer nicht unbedingt das Bett mit dem Vierbeiner teilen möchte, kann ihm ein Körbchen in die Nähe stellen. So machen Sie ihren Vierbeiner mit Sicherheit glücklich. (Symbolbild)
Die Zuneigung Ihres Hundes, zeigt sich auch darin, dass er gern in Ihrer Nähe schläft. Und wer nicht unbedingt das Bett mit dem Vierbeiner teilen möchte, kann ihm ein Körbchen in die Nähe stellen. So machen Sie ihren Vierbeiner mit Sicherheit glücklich. (Symbolbild) © Westend61/Imago

Höhere Tierarztkosten: Neben Hunde- und Katzenhaltern müssen auch Landwirte mehr zahlen

Unter den Änderungen der neuen Gebührenordnung haben viele Hunde- und Katzenbesitzerinnen und -besitzer zu leiden, denn sie müssen nun tiefer in die Tasche greifen. Ein Besuch beim Tierarzt für eine allgemeine Untersuchung eines Hundes kostet laut Tierärztekammer Thüringen rund zehn Euro mehr – 23,62 Euro statt 13,47 Euro. Katzenbesitzer müssen sogar verhältnismäßig noch mehr zahlen: Während eine allgemeine Untersuchung bisher knapp neun Euro gekostet hat, werden nun ebenfalls 23,60 Euro fällig.

Brauchen Hund und Katze eine Impfung, verdoppeln sich die Kosten dafür fast: von 5,77 Euro auf 11,50 Euro. Röntgenaufnahmen sollen statt 26,35 Euro 32,07 Euro kosten. Um wie viel die Preise für individuelle Behandlungen steigen, lässt sich nicht pauschal sagen. Außerdem ist zu bedenken, dass die Kosten für Beratung, Narkose und Schmerzmittel sowie für die zu zahlende Umsatzsteuer noch hinzukommen.

Massive Änderungen beim Tierarzt: So teuer wird es für Hunde-, Katzen und andere Haustierhalter

BehandlungKosten (alt)Kosten (neu)
allgemeine Untersuchung (Hund)13,47 Euro23,62 Euro
allgemeine Untersuchung (Katze)ca. 9 Euro23,62 Euro
allgemeine Untersuchung (Schweine/Rinder)12,80 Euro20,50 Euro
Impfung5,77 Euro11,50 Euro
Röntgen26,35 Euro32,07 Euro
Quelle: mdr.de

Außerdem berücksichtigt die Gebührenordnung verschiedene Faktoren, die dazu führen, dass Tierärzte unter Umständen den dreifachen Satz berechnen. So können für die Untersuchung mit Beratung bei Hund oder Katze statt 23,62 Euro auch schnell 70,86 Euro fällig werden. Schwierigkeit der Untersuchung beziehungsweise des Eingriffes, aber auch, wie viel das zu behandelnde Tier gekostet hat, zählen zu diesen Faktoren. „Der besonders hohe Wert eines Patienten erfordert zusätzlichen Aufwand für besondere Sorgfalt und Haftpflichtversicherung“, heißt es dazu in einer Erläuterung der Bundestierärztekammer.

Steigende Kosten für den Tierarzt: Hunde- und Katzenhalter müssen ab Oktober mehr bezahlen. (Symbolbild)

Teure Änderung beim Tierarzt: Auch Landwirte müssen mehr Geld ausgeben

Auch Landwirte müssen bald deutlich mehr Geld ausgeben. Untersuchungen von Rindern und Schweinen kosten ab November 2022 20,50 Euro statt wie bisher 12,80 Euro. Weil viele Landwirte haben aufgrund der explodierenden Kosten für Dünger und der sinkenden Schweinepreise ohnehin schon finanzielle Sorgen.

Tierschützer fürchten wegen der steigenden Tierarztkosten Einbußen beim Tierwohl. Dazu werde es laut dem Bauernverband jedoch nicht kommen, schreibt focus.de. (Lea-Sophie Mollus und Helena Gries)

Rubriklistenbild: © Arne Dedert/dpa

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