VonKarolin Stevelmansschließen
Aldi-Kunden können Obst und Gemüse ab sofort wieder für niedrigere Preise kaufen. Aldi Nord will einige Produkte sogar dauerhaft vergünstigen.
Dortmund – Verbraucher warten schon seit Längerem auf die Senkung der inflationsbedingt hohen Lebensmittelpreise. Immer wieder prescht der ein oder andere Supermarkt mit herabgesetzten Preisen vor, so auch Kaufland. Nun greift Aldi im Wettbewerb um die besten Preise an und kündigt besonders niedrige Obst- und Gemüsepreise an.
Aldi senkt die Preise für Obst und Gemüse: Discounter will im Wettbewerb mit Lidl und Edeka bestehen
Teure Gurken und Paprika sollen bei Aldi der Vergangenheit angehören. Mit dem „Tiefpreisversprechen“ wirbt Aldi seit Montag (17. April) für Obst und Gemüse zu kleinem Preis. Kunden zahlen in der Aktionswoche beispielsweise 99 Cent für ein Kilogramm unverpackter Zucchini und 1,29 Euro für 500 Gramm kernloser Trauben.
Die neuesten Preisangebote bei Aldi knüpfen laut der Lebensmittelzeitung an Aktionen anderer Lebensmittelwettbewerber wie Lidl und Edeka an. Denn der Discounter Lidl wirbt mit dem Slogan „Mehr als günstig“ aktuell ebenfalls für bis zu 30 Prozent niedrigere Preise für Obst und Gemüse.
Der Vollsortimenter Edeka hat den Fokus von gegenwärtigen Werbekampagnen auch auf Obst und Gemüse gelegt. Allerdings geriet Edeka zuletzt immer wieder aufgrund hoher Gurken-Preise in die Kritik, berichtet Merkur.de. Wie Kunden trotz hoher Lebensmittelpreise sparen können, verraten vier Tipps beim Einkaufen.
Aldi senkt Preise für Obst und Gemüse – Aldi Nord legt sogar Dauerpreise für alltägliche Produkte fest
Neben dem aktuellen Aktionszeitraum können Kunden bei einer Discounter-Hälfte ab sofort dauerhaft reduzierte Preise erwarten. Denn Aldi Nord hat mitgeteilt, bei bestimmten alltäglichen Produkten aus dem Obst- und Gemüsesortiment auf die Gewinn-Marge zu verzichten.
Bei der Kundschaft soll das Vorhaben in Form von Preisreduzierungen ankommen: Rispentomaten kosten nun 2,99 Euro anstatt 3,49 Euro, Gurken werden für einen Preis von 55 Cent und Bananen für 1,29 Euro angeboten.
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So will der Händler seine Kunden „in schwierigen Zeiten bestmöglich unterstützen“, erklärt Aldi. Wie die Lebensmittelzeitung berichtet, nehme der Discounter dafür viel Geld in die Hand. Ob Aldis angekündigte Dauertiefpreise auch andere Supermärkte oder Discounter dazu anregt, die Preise zu reduzieren, wird sich in Zukunft zeigen.
Rubriklistenbild: © Aldi Nord

