Fleißiger Winterblüher

Alpenveilchen: Drei Fehler, die das zarte Blümchen eingehen lassen 

  • schließen

Ihre Alpenveilchen welken? Lieber nicht wegwerfen, das liegt vielleicht an der falschen Pflege. Mit ein paar Tipps blüht die Zimmerpflanze wieder.

Mit ihren farbenfrohen Blüten machen sie den Winter in den eigenen vier Wänden erträglicher und haben sich auch mit zahlreichen Blütenzeichnungen und -formen zu Trendpflanzen entwickelt. Aber nach der Blüte finden viele Alpenveilchen oder auch Cyclamen im Frühjahr ihren Weg in die Biotonne, weil sie eingehen. Doch wenn man ein paar Fehler vermeidet, können die hübschen Bergblümchen bis zu 20 Jahre alt werden.

Alpenveilchen Pflege-Fehler Nr. 1: Der falsche Standort

Das Zimmer-Alpenveilchen ist nicht zu verwechseln mit den winterharten Verwandten für den Garten.

Wenn es in unseren Wohnzimmern zum Winter hin schön kuschelig wird, bekommen Alpenveilchen schnell zu warme Füße. Die ursprünglichen Waldbewohner bevorzugen nämlich laut Mein schöner Garten kühlere Temperaturen um die 16 Grad Celsius. Wenn die niedlichen Zimmerpflanzen also die Blütenköpfe hängen lassen, ist es höchste Zeit, sie kühler zu stellen, sonst gehen sie ein. Das Schlafzimmer oder Treppenhaus sind dafür geeignet, solange es nicht zieht und die Sonneneinstrahlung nicht zu stark ist.

Alpenveilchen Pflege-Fehler Nr. 2: Nur im Haus halten

Wer länger etwas von den kleinen Bergblumen haben möchte, sollte ihnen im Frühjahr eine Ruhepause an der frischen Luft gönnen, empfiehlt Torsten Kühne vom MDR Garten. Dafür steckt man den Topf nach dem letzten Frost mit der Pflanze zur Hälfte in die Erde, wo sie sich im Sommer selbst versorgt. Am besten wählt man einen halbschattigen Standort, an dem die Blume bis auf ein paar Wassergaben bis zum August in Ruhe gelassen wird. Ab dann wird wieder gedüngt und im September kann das Alpenveilchen zurück ins Haus, wo es hoffentlich anfängt zu blühen.

Noch mehr spannende Garten-Themen finden Sie im kostenlosen 24garten.de-Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Zimmerpflanzen für den Schatten: Die 10 schönsten

Nahaufnahme von einem Gummibaum samt Blüte.
Hat ein Gummibaum buntes Laub, benötigt er weniger Licht als ein grüner Gummibaum. © Imago
Ein Mann hält einen Bogenhanf in einem Stofftopf.
Bogenhanf bevorzugt weniger helle Plätze in der Wohnung. © Eva Blanco/Imago
Nahaufnahme von einem Schwertfarn.
Der perfekte Standort für Farne sind Nordfenster.  © Mint Images/Imago
Eine Grünlilie vor einer Holzwand.
Zu viel Sonne führt bei der Grünlilie zu verbrannten Blättern. © Teresinagoia/Imago
Eine Calathea „Goldstar“ in einer Wohnung.
Direkte Sonneneinstrahlung führt bei der Calathea zu Verbennungen.  © GWI/Floramedia/Imago
Eine Monstera vor einem dunklen Vorhang.
Das Fensterblatt (Monstera) benötigt nur mindestens 500 Lux. © Julie Berthelemy/Imago
Das Blatt einer weißen Friedenslilie.
Die Friedenslilie (Spathiphyllum) braucht relativ viel Wasser und dafür nur wenig Sonne. © CSP_iperl/Imago
Verschiedene Kakteen auf einem Tablett.
Die Kakteensorten Mammillaria oder Cephalocereus können auch mit wenig Licht zurechtkommen. Anders sieht es bei den meisten anderen Kakteen aus: Sie brauchen mindestens fünf Stunden direkte Sonneneinstrahlung. © Nalinratana Phiyanalinmat/Imago
Nahaufnahme eines Bubikopfes.
Direkte Sonne mag der Bubikopf (Soleirolia soleirolii) nicht. Auch auf zu viel Wärme reagiert das hübsche Gewächs empfindlich. © Pablo Galán Cela/Imago
Ein Drachenbaum vor einer weißen Wand.
Drachenbäume sind der Klassiker unter den Zimmerpflanzen, da sie mit wenig Wasser und relativ wenig Licht auskommen. Ganz dunkel sollten sie jedoch nicht stehen. Praktisch: Drachenbäume reinigen die Luft. © McPhoto/Imago

Alpenveilchen Pflege-Fehler Nr. 3: Staunässe

Wie Haus.de erklärt, ist die richtige Gießtechnik für ein langes Alpenveilchenleben entscheidend. Dabei sollte man die Pflanze stets leicht feucht halten. Wie so viele andere Zimmerpflanzen auch, gießt man Alpenveilchen am besten von unten über den Untersetzer mit kalkarmem Wasser und sollte dabei unbedingt Staunässe vermeiden, da die Wurzeln sonst schnell faulen und absterben. Behandelt man die Pflanze gut, kann sie aber bis zu 20 Jahre alt werden.

Rubriklistenbild: © blickwinkel/Imago

Kommentare