Neues Jahr

Gartentipps für Januar: Rückschnitt und Planung stehen im Vordergrund

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Das neue Gartenjahr steht bevor. Es sollten nicht nur ein paar Gehölze im Januar gestutzt werden, sondern auch die neue Saison samt Aussaat geplant werden.

Im Januar stehen viele Gärtnerinnen und Gärtner vor der Frage, welche Aufgaben im Garten anstehen. Trotz der winterlichen Ruhephase gibt es einige wichtige Maßnahmen, die Ihren Garten optimal auf das kommende Frühjahr vorbereiten. Hier eine kurze Übersicht:

Das ist im Januar im Garten zu tun:

Rosen sollte man im Winter nicht zurückschneiden, sondern nur zu lange Triebe stutzen.

Obstbäume und Beerensträucher:

  • Entfernen Sie abgestorbene Äste und Zweige. Dünne junge Fruchttriebe auch, um eine bessere Belüftung zu gewährleisten.
  • Kontrollieren Sie auf Anzeichen von Krankheiten oder Schädlingen und ergreifen Sie bei Bedarf Maßnahmen.

Rosen:

Stauden und Gräser:

  • Schneiden Sie abgestorbene Stängel zurück, um Platz für neues Wachstum zu schaffen.
  • Falls nicht bereits im Herbst geschehen, teilen Sie überwachsene Stauden, um ihre Vitalität zu fördern.
  • Überprüfen Sie den Zustand von winterharten Gräsern und schneiden Sie sie bei Bedarf zurück.


Gemüsegarten:


Allgemeine Gartenpflege:

  • Reinigen Sie Gartengeräte und prüfen Sie ihre Funktionstüchtigkeit.
  • Schützen Sie empfindliche Pflanzen vor Frost mit Vlies oder anderen Abdeckungen.
  • Kontrollieren Sie den pH-Wert des Bodens und nehmen Sie gegebenenfalls eine Anpassung vor.

Sonstige Aufgaben

Wintergemüse: Zehn frostharte Sorten, die Sie auch noch bei Kälte ernten können

Eine angeschnittene Topinamburknolle auf einem Holzbrett und mehrere Knollen im Hintergrund
Ab Oktober ernten: Bei Topinambur handelt es sich um die Knollen einer Sonnenblumenart. © Westend61/Imago
Die weiße Blüte einer Lauchzwiebel in der Nahaufnahme
Der Altai-Lauch (Allium altaicum) ist der Winterheckzwiebel ähnlich und sehr robust. © imagebroker/Imago
Winterkresseblätter auf Knäckebrot, das mit Frischkäse bestrichen ist.
Barbarakraut oder Winterkresse. © imagebroker/Imago
Eine kräftige Feldsalatpflanze wächst in aufgelockerter Erde.
Das Praktische an Feldsalat: Er sät sich oft selbst aus und lässt sich dann wie Unkraut aus dem Rosenbeet ernten. © Shotshop/Imago
Eine Frau wäscht Grünkohlblätter in einem Küchenbecken
Ab Oktober beginnt die Ernte: Neue Grünkohlsorten benötigen nicht wie früher eine Kälteperiode, um zu schmecken. © Alice Dias Didszoleit/Imago
Weißkohl- und Rotkohlköpfe in Kisten an einem Marktstand
Wer Weiß- und Rotkohl nach November ernten möchte, sollte die Köpfe bei starkem Frost mit einem Vlies schützen. © CHROMORANGE/Imago
Frisch ausgegrabene Pastinakenwurzeln liegen auf der Erde
Pastinaken sehen unspektakulär aus, liefern aber bis in den Frühling süßlich-nussigen Nachschub.  © imagebroker/Imago
Ein Mann erntet Chicoree aus einem Erdhaufen.
Wächst im Dunkeln heran: Der Chicoree ist eine Kulturform der Zichorienwurzel (Wegwarte). © Belga/Imago
Eine Winterportulakpflanze mit Blüten
Winterportulak wird erst ab September ausgesät und ist auch mit Blüte essbar. © Nature Picture Library/Imago
Gelbe Steckrüben in einem Körbchen
Steckrüben sind ein unterschätztes Gemüse /Ernte? © Westend61/Imago

Erstellen Sie einen Gartenkalender für das kommende Jahr und planen Sie Aussaat- und Pflanztermine. Überlegen Sie sich neue Gestaltungsideen für Ihren Garten und erstellen Sie eine Liste benötigter Pflanzen. Der Aussaatkalender Januar hilft Ihnen dabei.

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Indem Sie diese Schritte im Januar befolgen, legen Sie den Grundstein für einen gesunden und blühenden Garten im Frühling. Nutzen Sie die Winterzeit, um Ihren grünen Rückzugsort optimal zu pflegen und sich auf die kommende Gartensaison vorzubereiten.

Rubriklistenbild: © WJarek/Imago

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