VonJuliane Gutmannschließen
Um zu entspannen, können Sie von einfachen Entspannungstechniken wie Meditation profitieren. Die folgende Anleitung hilft Ihnen dabei, Meditation erfolgreich zu praktizieren.
Meditation bezeichnet eine Vielzahl von Geistesübungen, die seit Jahrtausenden in verschiedenen Traditionen und Glaubensrichtungen, wie zum Beispiel dem Buddhismus, überliefert sind. Diese Übungen haben das Ziel, durch Konzentration eine tiefe Entspannung zu erreichen und möglicherweise veränderte Bewusstseinszustände zu erleben. Das ultimative Ziel der Meditation besteht darin, innere Stille zu erlangen und den Geist von jeglichen Gedanken zu befreien.
Heutzutage spielen Entspannungsübungen wie Meditation auch in der Schulmedizin eine bedeutende Rolle. Mediziner, die einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen, sind sich bewusst, dass Praktiken wie Meditation oder Autogenes Training einen erheblichen Einfluss auf das körperliche Befinden haben können. Mediziner der Universität Würzburg haben etwa bereits im Jahr 2005 nachgewiesen, dass Meditation und spirituelle Atemtechniken eine blutdrucksenkende Wirkung haben, wie die Deutsche Apotheker Zeitung berichtet.
Blutdruck senken und Anspannung lösen durch Meditation
Folgende Anleitung hilft Ihnen, Meditation zu erlernen:
- Wählen Sie einen ruhigen Ort: Suchen Sie einen Ort, an dem Sie ungestört sind. Schalten Sie Ihr Handy stumm oder legen Sie es außer Reichweite, um vollständig in die Meditation eintauchen zu können.
- Tragen Sie warme und bequeme Kleidung: Achten Sie darauf, dass Sie sich während der Meditation wohl und entspannt fühlen.
- Finden Sie die richtige Sitzposition: Es gibt verschiedene Sitzpositionen für die Meditation, wie das Sitzen auf dem Boden oder auf einem Stuhl, das Stehen oder sogar das Liegen. Wählen Sie die Position, die für Sie am bequemsten ist und in der Sie sich über einen längeren Zeitraum wohlfühlen. Viele Menschen verwenden ein kleines Kissen oder eine Sitzunterlage, um den Komfort zu erhöhen.
- Sitzen Sie aufrecht, mit gerader Wirbelsäule und locker fallenden Schultern: Richten Sie Ihre Wirbelsäule auf, um eine aufrechte Haltung beizubehalten. Senken Sie Ihr Kinn leicht in Richtung Brust, um eine entspannte Haltung des Nackens zu erreichen. Lassen Sie Ihre Schultern locker und entspannt nach hinten fallen, um Spannungen in diesem Bereich zu vermeiden. Legen Sie Ihre Hände entspannt auf Ihre Knie oder Oberschenkel.
Stress nachhaltig reduzieren – mit bewährten Entspannungstechniken




- Steigern Sie die Meditationszeit langsam: Beginnen Sie mit kurzen Einheiten und erhöhen Sie sie allmählich, um Ihren Körper und Geist an längere Sitzungen zu gewöhnen. Verwenden Sie einen Timer oder einen Wecker, um die Zeit im Blick zu behalten.
- Fokussieren Sie sich auf die Atmung oder führen Sie eine Körper-Scan-Meditation durch: Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Atmung, indem Sie bewusst den Ein- und Ausatemvorgang beobachten. Konzentrieren Sie sich auf den Atemfluss und spüren Sie, wie sich Ihr Körper mit jedem Atemzug entspannt. Alternativ können Sie eine Körper-Scan-Meditation durchführen, bei der Sie Ihre Aufmerksamkeit langsam von einem Körperteil zum nächsten lenken und dabei die muskuläre Spannung in jeder Region lösen.
- Lassen Sie aufkommende Gedanken vorbeiziehen: In der Meditation werden Gedanken auftauchen. Statt sich von ihnen mitreißen zu lassen, beobachten Sie sie wie Wolken am Himmel, ohne ihnen eine besondere Bedeutung beizumessen. Lassen Sie sie sanft vorbeiziehen und bringen Sie Ihre Aufmerksamkeit immer wieder zur Ruhe und zum gegenwärtigen Moment zurück.
- Beenden Sie die Meditation langsam und entspannt: Wenn die Meditationszeit vorbei ist, tauchen Sie langsam wieder auf, indem Sie sich strecken und tief durchatmen.
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.
Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Juliane Gutmann sorgfältig überprüft.
Rubriklistenbild: © Ivana Kojic/Imago

