Steuererklärung und Anträge

Geld-Verlust in der Rente droht: Diese Termine sollten Senioren nicht verpassen

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    Melissa Sperber
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Das Thema Rente ist komplex. Wer bestimmte Fristen verpasst, muss damit rechnen, Geld zu verlieren. Ruheständler sollten deshalb einige Termine beachten.

Die Rententhematik kann komplex erscheinen, doch es ist unvermeidlich, dass man sich damit auseinandersetzen muss. Insbesondere für diejenigen, die den Ruhestand planen oder bereits in diesem Lebensabschnitt sind, ist es wichtig, sich über bestimmte Fristen und Termine im Klaren zu sein. Änderungen, wie beispielsweise bei den Anträgen und Abschlägen, können zudem Auswirkungen auf die Rentenhöhe haben.

Wichtige Frist bei Rentenbeantragung – Versäumnis kann teuer werden

Wie die Deutsche Rentenversicherung (DRV) erklärt, variieren die Antragsfristen je nach Rentenart. „Welche für Sie gilt, hängt davon ab, ob Sie eine Rente aus eigener Versicherung oder eine Hinterbliebenenrente beantragen“, so die DRV.

Für Renten aus eigener Versicherung, darunter Altersrenten, Erwerbsminderungsrenten und Erziehungsrenten, „gilt generell eine Antragsfrist von drei Monaten, sobald alle Voraussetzungen für die Rente erfüllt sind“, wie die DRV erläutert. Die Bundesregierung fügt hinzu: „Wird der Rentenantrag innerhalb der ersten drei Monate nach Renteneintritt gestellt, werden die ausgefallenen Rentenzahlungen auch noch rückwirkend gezahlt. Wer diese Frist versäumt, erhält die Rente erst ab dem Antragsmonat“. Wer also zu spät einen Rentenantrag stellt, verzichtet auf einen Teil seiner Rente.

Für Witwen-, Witwer- und Waisenrenten gilt eine andere Regelung: Wird die Rente später als zwölf Monate nach dem Sterbedatum beantragt, wird sie zwölf Monate rückwirkend ab dem Antragsmonat gezahlt. Die Auszahlung der Rente erfolgt übrigens am letzten Bankarbeitstag des Monats.

Arbeiten trotz möglicher Rente? So können Rentenpunkte gesammelt werden

Es gibt auch Vorteile für diejenigen, die trotz Erreichen des Rentenalters weiterarbeiten und die Rente nicht beantragen. „Wenn der Rentenbeginn verschoben und weiterhin gearbeitet wird, erhält man für jeden Monat des späteren Rentenbeginns einen Zuschlag von 0,5 Prozent auf seine Rente und erhöht diese um die weiter gezahlten Rentenversicherungsbeiträge“, erklärt die Bundesregierung.

echo24.de hat eine Liste erstellt, die zeigt, ab wann welche Jahrgänge Rente beantragen können. Die Höhe der Rente hängt vom eigenen Arbeitsleben ab. Wer gut verdient hat, kann das Maximum an Rente erreichen. Selbst diejenigen, die noch nie gearbeitet haben, erhalten als Rentner zumindest die Grundsicherung.

Rentenanpassung zum 1. Juli – mehr Geld für Ruheständler möglich

Für Rentner gibt es einige wichtige Fristen, was Steuererklärung und Anträge anbelangt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die jährliche Rentenanpassung, die immer zum 1. Juli eines Jahres stattfindet. „Die Höhe der Rentenanpassung wird von der Bundesregierung in einer Verordnung unter Berücksichtigung der zurückliegenden Lohnentwicklung im Land festgelegt. Da die Renten den Löhnen folgen, bedeuten höhere Löhne auch höhere Renten“, so die Bundesregierung.

Frist für Steuererklärung: Welchen Termin Rentner beachten müssen

Rentner müssen jedoch auch ihre Steuerpflichten beachten. „Wer mit seinem Gesamtbetrag der Einkünfte über den jährlichen Grundfreibetrag kommt, der aktuell bei 10.908 Euro liegt, muss eine Steuererklärung abgeben. Dazu zählen sowohl die private als auch gesetzliche Rente, wie „lohnsteuer-kompakt.de“ erklärt. Die Fristen für die Abgabe der Steuererklärung sind für Rentner dieselben wie für Arbeitnehmer.

Der Stichtag für die Steuererklärung 2023 ist der 2. September 2024. Die Steuererklärung für das Jahr 2024 muss bis zum 31. Juli 2025 beim Finanzamt eingereicht werden.

Dieser Text wurde unter Mithilfe einer Künstlichen Intelligenz erstellt.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Panthermedia

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