Obst ernten

Machen Sie Apfelgelee günstig und einfach selbst – mit Gelierzucker

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Ob auf Brot oder zu Käse: Apfelgelee schmeckt herrlich und ist aus selbst gepflückten Äpfeln auch noch gesünder als das gekaufte aus dem Supermarkt.

Ein Blick in den Gartenkalender verrät: Der Herbst ist da und damit auch die Hauptzeit für Apfelernte. Bis in den späten Oktober hinein werden noch Braeburn, Elstar und Co. von den Bäumen geschüttelt und gepflückt. Wer die leckeren Früchte aus der Familie der Rosengewächse nicht immer nur pur essen möchte oder sie zu Apfelkompott verarbeiten möchte, der sollte sich an diesem schnellen Apfelgelee versuchen.

Apfelgelee selbst machen: Aus nur zwei Zutaten

Apfelgelee ist eine gute Möglichkeit, Äpfel zu verwerten.

Für die Zubereitung von Apfelgelee eignen sich besonders eher säuerliche Sorten wie Boskop, Cox, der weiße Klarapfel und Granny Smith, da die Äpfel noch ordentlich gesüßt werden. Die Zubereitung des Gelees nimmt lediglich 45 Minuten in Anspruch und ist kinderleicht. Das benötigen Sie für fünf Gläser Gelee à 300 Milliliter:

  • Anderthalb Kilo Äpfel
  • 500 Gramm Gelierzucker (2:1)
  • Optional: Eine Bio-Zitrone

Waschen und entkernen Sie die Äpfel. Dann schneiden Sie das Obst in kleine Stücke und geben es in einen Topf mit einem Liter Wasser. Kochen Sie die Apfelstücke für etwa 15 Minuten, bis diese weich sind.

Legen Sie dann ein sauberes Baumwolltuch in ein Küchensieb und geben Sie die Äpfel in das Sieb und lassen Sie diese abtropfen, am besten über Nacht. Füllen Sie den abgetropften Apfelsaft in einen Topf und geben Sie den Gelierzucker hinzu und kochen Sie das Ganze auf, für etwa vier bis fünf Minuten. Falls das Gelee noch nicht geliert ist, lassen Sie die Mischung weiter kochen. Dann wandert das Gelee in sterilisierte Gläser und sollten gut verschlossen werden.

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Apfelgelee selbst machen: Weitere Ideen

Herbst im Garten: 10 Arbeiten, die noch vor dem Winter anstehen – Rasen, Gartenschlauch, Laub

Blätter in einer Regenrinne.
Im Herbst sollten Sie unbedingt die Regenrinnen von Laub befreien. © Fernando Barozza/Imago
Mehrere Gartenschläuche auf einer Wiese.
Auch der (entleerte) Gartenschlauch überwintert besser im Warmen.  © Ferenc Kósa/Imago
Eine Seerose in einem Teich.
Wenn Sie einen Gartenteich haben, sollten Sie Technik wie Teichpumpe und Filteranlage ausschalten, reinigen und im Warmen lagern. © Imago
Ein Eisfreihalter in einem zugefrorenen Teich.
Eisfreihalter im Teich lassen das Wasser nie komplett zufrieren und ermöglichen, dass Fische auch in niedrigen Gewässern immer genügend Sauerstoff haben.  © Stock&people/Imago
Hände, die Laub in eine volle Laubtonne geben.
Laub sammeln Sie am besten nach dem ersten Frost ein.  © Harald-Biebel/Imago
Ein leicht verrosteteter Wasserhahn.
Auch die Wasserleitung zum Außenwasserhahn sollten Sie von innen absperren und den Hahn öffnen, damit kein Schaden entsteht. © Jimbophoto/Imago
Ein Mann, der eine Pflanze gießt.
Gießkannen sollten Sie vor dem ersten Frost entleeren und außerdem kopfüber aufbewahren, damit es nicht hineinschneien kann. © Angel Santana Garcia/Imago
Ein Apfelbaum wird beschnitten.
Im Oktober sollten Sie Obstgehölze noch einmal schneiden, damit diese Kraft für das Frühjahr sammeln.  © Ute Grabowsky/Imago
Endiviensalat in einem Gewächshaus.
Nutzt man ein Gewächshaus für mediterrane Pflanzen, so ist eine Isolierung vonnöten. © Stock&people/Imago
Rasen in der Sonne.
Der Rasen sollte im Herbst noch einmal gemäht werden. © George Mdivanian/Imago

Mit Gewürzen wie Zimt, Nelken oder Ingwer kann man dem Apfelgelee eine leicht winterliche Note verleihen. Auch Kräuter wie Thymian, Basilikum und Minze passen erstaunlich gut zum fruchtigen Aufstrich.

Rubriklistenbild: © Mykola/Imago

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