15 Bundesländer betroffen

Pestizide entdeckt: Discounter Lidl ruft gleich mehrere Produkte zurück

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Pestizide im Produkt sorgen nun für einen Rückruf beim Discounter Lidl. Gleich mehrere Artikel sind betroffen. Kunden sollten sie lieber nicht mehr essen.

Madrid/Berlin – Vor dem Verzehr gleich mehrerer Artikel des Discounters Lidl wird aktuell gewarnt, der Hersteller veröffentlichte einen Rückruf. Betroffen sind Produkte des spanischen Herstellers Liven S.A., die jedoch bundesweit in Lidl-Filialen in Deutschland verkauft wurden. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung am Freitag (28. April) erklärt, sollten Kunden den Rückruf des Discounters unbedingt beachten und die betroffenen Produkte keinesfalls verzehren.

Lidl-Rückruf betrifft gleich mehrere Produkte – Pestizide in Mikrowellen-Artikel entdeckt

Von dem Rückruf betroffen sind einige Chargen der Produkte „McEnnedy Mikrowellen Popcorn süß, 3x100 g“ und „McEnnedy Mikrowellen Popcorn gesalzen, 3x100 g“. Konkret werden die Artikel mit den Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) 17.11.2024, 21.11.2024, 22.11.2024, 23.11.2024 und 15.12.2024 zurückgerufen. Grund für den Lidl-Rückruf ist demnach das Pestizid Chlorpyrifos, das über dem gesetzlichen Höchstgehalt nachgewiesen wurde.

Lidl ruft mehrere Chargen Popcorn wegen zu hohem Pestizid-Gehalts zurück. Die Erstattung ist auch ohne Kassenbon in allen Filialen möglich.

Wie Lebensmittelwarnung.de berichtet, sind von dem Rückruf Filialen in fast ganz Deutschland betroffen. Einzig in Filialen in Brandenburg seien die betroffenen Produkte demnach nicht verkauft worden. Lidl habe die betroffenen Chargen aus dem Verkauf genommen, und die Waren könnten in jeder Filiale zurückgegeben werden. Der Kaufpreis werde auch ohne Kassenbon erstattet. Andere Erzeugnisse des Lieferanten Liven S.A. sowie weitere Produkte der Marke „McEnnedy“ seien demnach nicht von dem Rückruf betroffen.

Auch andere Hersteller rufen aktuell Produkte zurück

Nicht selten müssen Produkte zurückgerufen werden, auch in der jüngeren Vergangenheit waren zahlreiche Produkte betroffen. Auch andere Hersteller rufen aktuell Produkte zurück, so beispielsweise ein Bio-Hersteller. Der Verzehr des Produkts kann gesundheitliche Folgen haben. Netto ruft ein Produkt aus Marokko in acht Bundesländern zurück. Das Produkt könnte im schlimmsten Fall gefährliche Glassplitter enthalten. Bei Rewe ist ein Fisch-Produkt von einem Rückruf betroffen. Es besteht unter Umständen Gesundheitsgefahr.

Rubriklistenbild: © mix1press/Imago

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