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„Habe ich noch nie zuvor gesehen“: Kolibri baut winziges Nest auf Kamelie

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Ein Miniatur-Vogelnest auf einem Kamelienast geht derzeit bei TikTok viral. Das Video zeigt eine pflichtbewusste, werdende Kolibri-Mama, die selbst im Sturm ihr Nest beschützt.

Kamelien haben den Ruf als Insektenmagnet, denn sie versorgen Bienen und Hummeln mit wertvollem Nektar und Pollen. Doch dass die Pflanze aus der Familie der Teestrauchgewächse auch für Vögel wie Kolibris attraktiv sein kann, beweist ein TikTok-Video.

„Habe ich noch nie zuvor gesehen“: Kolibri baut winziges Nest auf Kamelie

Kamelien stammen ursprünglich aus Asien.

Vogelnester kennt man hierzulande nur aus Baumkronen, wo Störche, Amsel, Rotkehlchen oder der Uhu in sicherer Entfernung zum Boden ihre Jungen ausbrüten. Etwas exotischer geht es da in Amerika zu. Ein TikTok-Video wurde inzwischen 6,7 Millionen mal geklickt (Stand 27. März 2023) und zeigt ein Mini-Nest in Spielzeuggröße, mit dem Untertitel „Sie wird bald Mama werden“. Zu sehen ist ein Nest mit einem kleinen Ei von etwa einem Zentimeter Durchmesser, das auf einem Kamelienast mitschwingt. Das Video endet mit einer Einstellung, die das Kolibriweibchen beim Brüten zeigt.

@stagey.baby Shes gonna be a mom!!! Little hummingbird nest and a tiny egg holdin on in the rainstorm 🥹🥹 #hummingbird #birdsoftiktok #garden #birdsnest ♬ Evergreen - Richy Mitch & the Coal Miners

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Da in unseren Breitengraden nicht alle Kameliensorten winterhart sind, müssen einige die kalten Monate im Wintergarten überbrücken. Offensichtlich ist der Ort der TikTok-Aufnahme also im südlichen Nordamerika; auch, weil Kolibris überwiegend in Äquatornähe vorkommen. In den US-Staaten Mexiko, Arizona und Südkalifornien trifft man die Vogelart, die auch rückwärts fliegen kann, häufiger an. Das Video begeistert auf ganzer Linie, wie man in den Kommentaren erkennen kann:

Zehn Zugvögel, die im März wieder nach Deutschland fliegen – welche erkennen Sie?

Ein Kuckuck auf einem bemoosten Ast.
Ab Mitte März zieht der Kuckuck zurück in seine heimischen Brutgebiete. Zu erkennen ist der Vogel am typischen Gesang des Männchens. © Rolf Mueller/Imago
Girlitz (Serinus serinus) auf einem Stein.
Der Girlitz ist ein Teilzieher. Viele verbringen auch den Winter in der Nähe ihrer Brutplätze.  © M. Woike/Imago
Zilpzalp oder Weidenlaubsaenger (Phylloscopus collybita) auf einem Zweig.
Ab Mitte März kann der zierliche Zilpzalp wieder in Deutschland gesichtet werden.  © W. Buchhorn/F. Hecker/Imago
Grauschnäpper (Muscicapa striata) auf einem Ast.
Den Grauschnäpper ist ein eher unscheinbarer Vogel. Er lässt den Zug in den Süden manchmal sogar ganz ausfallen. © Michael Fischer/Imago
Singdrossel (Turdus philomelos) am Wasser.
Die schöne Singdrossel ist neben dem melodischen Gesang deutlich an den braunen Flecken auf der Brust zu erkennen.  © Ottfried Schreiter/Imago
Weißstorch (Ciconia ciconia) im Flug.
Ende März werden die ersten Störche erwartet. Charakteristisch für die großen Vögel ist das Klappern.  © Ronald Wittek/Imago
Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros) auf einer Mauer.
Der Hausrotschwanz ist unschwer an seinem leuchtend orangefarbenen bis roten Schwanz zu erkennen.  © F. Hecker/Imago
Kranich am Himmel.
Kraniche sind im Februar und März ein Highlight am Himmel. Die Vögel sieht man nicht nur, sondern hört sie dank ihres lauten Gesangs.  © R. Mueller/Imago
Eine Mönchsgrasmücke (Sylvia atricapilla) auf einem Ast.
Die Mönchsgrasmücke versteckt sich gerne in Sträuchern und ist problemlos an ihrer braunen oder roten Kappe auf dem Kopf zu erkennen.  © Ralf Kistowski/Imago
Mehlschwalbe im Flug.
Die Mehlschwalbe verbringt den Winter in Afrika und kommt ab Mitte März zurück nach Deutschland.  © M. Woike/Imago
  • „OMG, wo muss man leben, um ein Kolibrinest im Garten zu haben? 😳🥰“
  • „Ich traue meinen Augen nicht!“
  • „Sowas habe ich noch nie zuvor gesehen!“
  • „Das Ei ist so winzig!“

Rubriklistenbild: © Imago

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