Gut und Günstig

Gebrauchtwagen kaufen: Coole Autos gibt es auch für weniger als 5.000 Euro

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Neuwagen sind teuer und auch viele Gebrauchte kosteten fast ein Vermögen. Doch es gibt sie tatsächlich noch: die coolen Autos für unter 5.000 Euro.

Die Neupreise der Autos sind schon seit Jahren gewaltig, doch Corona und der Ukraine-Krieg haben auch Gebrauchtwagen teuer wie Gold werden lassen. Doch wer einen künftigen Klassiker sucht und den richtigen Blick hat, bekommt viel Auto für wenig Geld.

Gebrauchtwagen kaufen: Coole Autos für weniger als 5.000 Euro

Denn bereits für Preise von unter 5.000 Euro gibt es tolle Autos, die jede Menge gute Laune machen und bestenfalls noch als echte Geldanlage dienen. Denn schließlich ist es trotz steigender Zinsen noch immer schwierig, mit Guthaben auf der Bank einen Staat zu machen.

Zehn Autos mit Verbrennungsmotor, die wir vermissen werden

Audi TT
Audi TT: Einst als Kernmodell der Marke Audi betrachtet, wird der als Coupé und Roadster gebaute Kompakt-Sportler keinen Nachfolger bekommen. Das liegt auch an der mittlerweile schleppenden Nachfrage für die Design-Ikone. Ein vergleichbarer Stromer wird völlig anders aussehen. Bis Ende des Jahres ist der TT aber noch ab 39.700 Euro bestellbar. © Audi AG
Mercdes-Benz A-Klasse
Mercedes A-Klasse: Der Kompaktwagen passt nicht mehr in das neue Konzept von Mercedes-Benz, vor allem hochpreisige Limousinen, SUV und Sportwagen anzubieten. Das überzeugende Konzept der frühen A-Klasse, möglichst viel Platz in einem kompakten Auto zu schaffen, würde dabei gut ins Elektro-Zeitalter passen – ist mittlerweile aber ohnehin verwässert. Noch gibt den Basis-Benz ab 28.393 Euro zu kaufen.  © Mercedes-Benz
Porsche 718 Boxster
Porsche 718 Boxster: Zwar kämpft Porsche weiterhin für den Verbrennungsmotor, aber überleben wird der langfristig wohl nur im 911. Boxster und Cayman werden 2025 erst auf Wunsch, später wohl grundsätzlich elektrifiziert. Dabei bieten gerade die Versionen mit Sechszylinder-Boxer fast schon elektrische Tugenden wie Laufruhe und Durchzugskraft – bei (für Sportwagen) hoher Reichweite und geringem Gewicht. Aktueller Preis: ab 60.061 Euro. © Daniel Wollstein/Porsche
Jeep Wrangler
Jeep Wrangler: Als purer Verbrenner ist die Off-Road-Ikone schon jetzt nicht mehr lieferbar. Der Plug-in-Hybrid wird so lange laufen, wie er darf, aber den Sprung in die Elektro-Ära nicht schaffen. Ein Nachfolger mit Akku dürfte ähnlich modernisiert daherkommen wie der aktuelle Land Rover Defender, aber dank seiner E-Motoren immerhin überragende Gelände-Eigenschaften bieten. Mit 77.500 Euro ist der Klassiker mittlerweile zum Luxus-Auto geworden. © Stellantis
VW Golf Cabrio
VW Golf Cabrio: Im Grunde vermissen wir ihn jetzt schon, nämlich seit 2016. Der offene VW T-Roc kann den Charme des offenen Kompaktwagens, der seine Karriere als „Erdbeerkörbchen“ mit Henkeln startete, nicht ersetzen. Das wird wohl auch für ein elektrisches Cabrio auf Basis des VW ID.3 gelten – wenn ein solches überhaupt kommt, was angesichts der schwächelnden Nachfrage für offene Autos eher zweifelhaft ist. © VW
Fiat 500
Fiat 500: Während die aktuelle Version des Kleinwagens ausschließlich als Elektroauto produziert wird, ist auch der etwas kleinere Vorgänger derzeit noch bestellbar. Im Stellantis-Konzern ist dessen Aus aber beschlossen. Dabei ist gerade die sparsame Hybrid-Version mit 70 PS ein ökologisch sinnvolles Angebot etwa für jene, die partout kein Elektroauto möchten – etwa Städter, die keine schnelle Lade-Möglichkeit haben. Noch ist der Verbrenner ab 15.501 Euro bestellbar. © Stellantis
Mercedes-Benz SLC 300
Mercedes SLC: Der kompakte Roadster startete – als erstes Cabrio mit Falt-Hardtop – unter dem Namen SLK. Nun beendete nicht der Elektro-Boom, sondern die Nachfrage-Flaute seine Karriere als Frauenversteher. Im künftigen Luxus-Stromer-Portfolio von Mercedes sind solche gerade noch bezahlbaren Fahrspaß-Modelle schon gar nicht vorgesehen.  © Mercedes-Benz
Lamborghini Huracan
Lamborghini Huracán: Die italienische VW-Tochter sperrte sich lange gegen die Elektrifizierung, aber kommt natürlich auch nicht drumherum. Der pure, weder von Hybrid noch Turbo verwässertre V10-Saugmotor des Huracán wird seinen Platz als einer der Höhepunkte des Verbrenner-Zeitalters bekommen. Seine 640 PS würden Elektromotoren zwar mit deutlich weniger Aufwand erreichen, aber sei´s drum: Dass es solche Autos nicht mehr geben wird, ist ebenso vernünftig wie schade. Preis: ab 190.274 Euro. © Charlie Magee
BMW Z4
BMW Z4: Ja, er lebt noch! Anders als Mercedes-Benz führt BWM seinen Mittelklasse-Roadster weiter, eine Kooperation mit Toyota machts möglich. Doch auch wenn BMW weiter Verbrenner bauen will, ist ein Nachfolger alles andere als gesichert. Wenn wir uns irren und es künftig einen Z4 mit (wie bei BMW üblich) Verbrenner- und Elektro-Option geben wird: umso besser. Wer sich darauf nicht verlassen mag, muss mindestens 46.200 Euro investieren. © BMW
Tina Ruland auf Opel Manta
Opel Manta: Eigentlich hatten wir den Manta ja schon als Eighties-Unikum abgehakt. Dann weckte Opel mit der Ankündigung eines elektrischen Mantas die Fantasie: Ein zweitüriges, leichtes Coupé, mit genügend Reichweite für den Ausflug in die Diskothek (so hießen Clubs früher) und zum Baggersee, das wäre doch ein schönes Stück Anarchie zwischen all den effizienten, vernünftigen Stromern. Doch heraus wird wieder nur das übliche Akku-SUV kommen, an das ein Marketing-Genie den Manta-Schriftzug klebt. Umso mehr werden wir den Echten vermissen. © Rights Managed/Imago

Da kommt das ein oder andere Auto gerade Recht, das wenig Geldeinsatz, viel Fahrspaß, Alltagsnutzen und einen hohen Wiederverkaufswert unter einen Hut bringt. Wir zeigen einige coole Kisten, die all das bieten und vielleicht noch das gewisse etwas mehr.

Gebrauchtwagen kaufen: BMW 330i (E46) bietet Fahrspaß für wenig Geld

Die Zeit der Sechszylinder ist wohl kaum gezählt, doch das seidenweich säuselnde halbe Dutzend an Brennkammern verabschiedet sich immer mehr in höhere Segmente. Wer bei einer sportlichen Mittelklasselimousine ins Schwärmen geraten möchte, dem sei der BMW 325i/330i der Baureihe E46 empfohlen. Die 192 bis 231 PS starken Reihensechszylinder sind ein Wunder an Laufkultur, bieten sportliche Fahrleistungen und sind wahlweise mit Handschaltung oder Fünfgang-Getriebeautomatik zu bekommen.

Gibt es schon für unter 5.000 Euro: der BMW 330i E46.

Einige der Modelle verfügen zudem sogar über einen Allradantrieb. Dass es sich bei den Modellen BMW 325i/330i unterhalb der seinerzeitigen Topversion M3 um die stärksten und teuersten Modelle handelt, bieten viele neben entsprechendem Fahrspaß auch eine Luxusausstattung mit elektrischen Ledersitzen, Xenonlicht, Sitzheizung, Soundsystem oder Schiebedach. Günstige Modelle mit Laufleistungen von unter 150.000 Kilometern beginnen bereits bei unter 5.000 Euro. Viel günstiger können diese kaum werden.

Gebrauchtwagen kaufen: VW Golf GTI – den Klassiker gibt‘s auch mit wenig Budget

Der VW Golf GTI ist seit Jahrzehnten eine wahrhaft europäische Legende. Auch wenn der kompakte Sportler zwischenzeitlich einmal zur schmalen Ausstattungsvariante verkam, weckt er bis heute gerade auch als Gebrauchtwagen große Begehrlichkeiten. Gibt es einen guten Golf GTI tatsächlich bereits für 5.000 Euro oder gar weniger? Tut es. Wer Lust auf einen klassischen GTI hat, der wird beim VW Golf der zweiten Generation durchaus fündig.

Der VW Golf II GTI ist inzwischen ein Klassiker – und günstig zu haben.

Wieso nicht ein VW Golf II GTI mit seinem erfolgreichen 1,8-Liter-Saugmotor, der Mitte der 1980er Jahre allemal flotte 82 kW/112 PS leistete, was für 190 km/h reichte. Gepflegter Zustand und unter 125.000 Kilometer sind mit etwas Glück im unverbastelten Zustand zu finden. Auch hier dürfte sich der Preis nur nach oben entwickeln und der GTI hat sogar einen geregelten Katalysator. Etwas jünger, aber genau teuer ist der VW Golf GTI der Generation fünf mit bis zu 147 kW/200 PS.

Gebrauchtwagen kaufen: Lada Taiga/Niva – die günstige Alternative fürs Gelände

Lust auf einen echten Geländewagen? Einmal kein weich gespülter Crossover, der mit dicken Planken und Schwellern in der Innenstadt um einen großen Auftritt wirbt. Doch es geht auch anders – und das für unter 5.000 Euro. Der Lada Taiga als Nachfolger des rustikalen Offroaders Lada Niva ist ein wahrer Klettermaxe aus russischer Fertigung. Kein Auto für die Langstrecke, aber mit 61 kW/83 PS stark genug, um mit seinem Allradantrieb und Untersetzung durch das härteste Gelände zu kraxeln.

Wie wäre es mal mit einem Lada Taiga?

Der 1,7 Liter große Einspritzer ist kaum kaputtzukriegen und lässt sich im Fall der Fälle für vergleichbar wenig Geld reparieren. Nicht nur ein perfektes Auto für Winter und Jäger, sondern auch eine echt coole Nummer, die aus den 2010er-Jahren unter deutlich unter 100.000 Kilometern mitunter bereits für wenig Geld in der eigenen Garage parkt.

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Gebrauchtwagen kaufen: Audi 80/90 Quattro – Klassiker mit Allrad

Ein kommender Klassiker von morgen mit guter Technik, ohne Rost und Allradantrieb? Der Audi 80/90 aus den späten 1980er-Jahren ist nicht so kantig und kastig wie sein Vorgänger, ist mit seinem aerodynamischen Design jedoch ein wahrer Technologieträger mit hohem Alltagsnutzen. Die Qualität ist top, die Verarbeitung gut und mit etwas Glück gibt es für rund 5.000 Euro sogar einen charismatischen Fünfzylinder.

Den Audi 80 gibt es in gutem Zustand schon für unter 5.000 Euro

Besonders begehrt sind die Allradler, die etwas teurer sind und deren etwaige Antriebsinstandsetzungen schon einmal ins Geld gehen können. Kauftipp ist der Audi 90 2.3 mit seinem 100 kW/136 PS starken Fünfzylinder, der zumeist mit einer deutlich besseren Ausstattung als die Audi 80 locken. Manche bieten sogar beheizte Velours-/Ledersitze, elektrische Fensterheber oder Schiebedach. Der wird einmal zum Klassiker. (Patrick Solberg/press-inform)

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