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Einfädeln auf der Autobahn: Drei Fehler, die Autofahrer vermeiden sollten

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Die Auffahrt auf die Autobahn bringt Autofahrer immer wieder ins Schwitzen. Doch wenn man grundlegende Fehler vermeidet, gibt es kaum einen Grund dazu.

Auf der Autobahn gibt es zahlreiche Regeln zu beachten: Das beginnt beim Tempolimit (das entgegen der landläufigen Meinung nicht an der nächsten Auffahrt endet), geht über die Einhaltung des Rechtsfahrgebots bis hin zum ordnungsgemäßen Bilden einer Rettungsgasse. Doch es gibt eine Sache, die Autofahrern immer wieder besondere Probleme bereitet: das Auffahren auf die Autobahn. Allerdings lassen sich brenzlige Situationen auf dem Beschleunigungsstreifen weitgehend vermeiden, wenn man einige Dinge beachtet. Hier sind drei Fehler, die man auf der Einfädelspur vermeiden sollte.

Einfädeln auf der Autobahn – Drei Fehler, die man vermeiden sollte: 1. Zu langsam fahren

Der Beschleunigungsstreifen trägt seinen Namen nicht zufällig: Er dient dazu, Tempo aufzunehmen – und genau das sollte man als Autofahrer auch tun, damit man sich mit seinem Fahrzeug möglichst nahtlos in den Verkehr einfädeln kann. Wichtig zu wissen: Auf dem Einfädelungsstreifen darf außerhalb geschlossener Ortschaften schneller gefahren werden als auf den durchgehenden Fahrspuren von Autobahnen und anderen Straßen – das ist in der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO, §7a) geregelt. Im Klartext: Ausnahmsweise darf man in diesem Fall tatsächlich rechts überholen, um vor einem Fahrzeug einzuscheren. Natürlich nur, wenn man in der Lage ist, das Fahrmanöver auszuführen, ohne andere dabei zu gefährden.

Auf dem Beschleunigungsstreifen sollte man einige Fehler vermeiden. (Symbolbild)

Einfädeln auf der Autobahn – Drei Fehler, die man vermeiden sollte: 2. Vorfahrt nicht beachten

Auch wenn man auf dem Beschleunigungsstreifen ausnahmsweise rechts vorbeiziehen darf: Bei der Auffahrt auf die Autobahn gilt kein Reißverschlussverfahren. Der Verkehr auf der durchgehenden Fahrbahn hat laut StVO(§ 18 Absatz 3) Vorfahrt. Wer also auf dem Beschleunigungsstreifen der Meinung ist, die Autos auf der Spur links daneben, seien verpflichtet, ihn hereinzulassen – und müssten deshalb die Spur wechseln oder abbremsen, liegt falsch. Wenn das Einfädeln nicht ohne Gefahr möglich ist, muss man am Ende des Beschleunigungsstreifens anhalten und warten, bis sich eine passende Lücke auftut.

Die schnellsten deutschen Autos aller Zeiten: 9ff GT9 rast davon

Apollo IE
Platz 10 – Apollo Intensa Emozione (IE): Auch wenn der Name eher italienisch klingt, ist der Apollo IE ein waschechter Deutscher und der Nachfolger des Gumpert Apollo. Im Vergleich zu seinem Vorgänger von der – inzwischen insolventen – Gumpert Sportwagenmanufaktur ist der IE etwas langsamer: „lediglich“ 335 km/h sind drin. Für die Autobahn und die Rennstrecke sollte das jedoch immer noch ausreichen. © Sebastian Geisler/Imago
Porsche 959 S.
Platz 9 – Porsche 959 S: Der Ende der 1980er-Jahre gebaute Sportwagen ist alles andere als ein altes Eisen. Mit 339 km/h Höchstgeschwindigkeit braucht sich der 515 PS-starke Porsche 959 S auch vor modernen Fahrzeugen nicht verstecken. Den Sprint von null auf 100 legt er in grade einmal 3,7 Sekunden zurück. © Porsche
Porsche 911 GT2 RS
Platz 8 – Porsche 911 GT2 RS: Der 911 ist eine absolute Sportwagen-Ikone. Inzwischen gibt es ihn in unzähligen Varianten. Wer jedoch besonders schnell unterwegs sein will, der greift zum GT2 RS. Der Hardcore-Porsche beschleunigt mit seinen 700 PS in 2,8 Sekunden auf 100 km/h. Erst bei 340 km/h ist Schluss. © Porsche
Mercedes-Benz SLR McLaren Sterling Moss Edition
Platz 7 – Mercedes-Benz SLR McLaren Sterling Moss Edition: Hinter diesem sperrigen Namen verbirgt sich ein ganz besonderer Sportwagen zu Ehren des ehemaligen Formel-1-Piloten Sir Stirling Moss (†). Im Vergleich zum regulären SLR McLaren wurde auf ein Dach und eine Windschutzscheibe verzichtet. Optisch lehnt sich der Supersportwagen an den 300 SLR von 1955 an. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h ist er jedoch deutlich schneller. © Sebastian Geisler/Imago
Porsche 918 Spyder
Platz 6 – Porsche 918 Spyder: Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 351,5 km/h hat es auch der Porsche 918 Spyder in die Top 10 der schnellsten deutschen Autos geschafft. Zwischen 2013 und 2015 wurde der Sportwagen 955 Mal gebaut. Die legendäre Nordschleife umrundete er in 6:57.00 Minuten. © Porsche
Mercedes-AMG One
Platz 5 – Mercedes-AMG ONE: Das Hypercar wurde 2017 auf der IAA in Frankfurt als „Project One“ vorgestellt und sollte ab 2019 in Serie gehen. Erst drei Jahre später rollte der Mercedes-AMG ONE zu den Kunden, die sich auf Formel-1-Technologie und 352 km/h Topspeed freuen dürfen.  © Mercedes-Benz AG
RUF CTR Anniversary
Platz 4 – Ruf CTR Anniversary: Sieht aus wie ein Porsche 911 (Baureihe 964), ist aber keiner. Zumindest nicht ganz. Denn der CTR Anniversary ist das erste Auto, das Ruf selbst entwickelt hat. Angetrieben wird der Sportwagen aus Pfaffenhausen von einem Sechs-Zylinder-Boxermotor mit 710 PS. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 360 km/h. Für den Sprint von null auf Tempo 100 braucht der auf 50 Exemplare limitierte Sportwagen 3,5 Sekunden. © Sebastian Geisler/Imago
Gumpert Apollo
Platz 3 – Gumpert Apollo: Der Sportwagen von Ex-Audi-Motorsport-Chef Roland Gumpert wurde von 2005 bis 2016 in vier verschiedenen Versionen angeboten und war sowohl für Straße als auch die Rennstrecke zugelassen. In den Top-Versionen Apollo (650 PS) und Apollo S (750 PS) lag die Höchstgeschwindigkeit bei 360 km/h. © Sebastian Geisler/Imago
RUF CTR3 Clubsport.
Platz 2 – Ruf CTR3 (Clubsport): Wie der CTR Anniversary handelt es sich auch beim CTR3 (Clubsport) um eine Eigenentwicklung im Porsche-Look. Der 777 PS-starke Sechszylinder-Boxer peitscht den Sportwagen auf bis zu 380 km/h. © Sebastian Geisler/Imago
9ff GT9 Vmax
Platz 1 – 9ff GT9 Vmax: Auch von der Spitzenposition grüßt ein aufgemotzter Porsche 911 von der Dortmunder Firma 9ff. Angetrieben wird der Sportwagen von einem Sechszylinder-Boxermotor mit 1.400 PS. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 437 km/h. Doch auch der "normale“ 9ff GT9 (409 km/h) und der GT9-R (414 km/h) sind kaum langsamer. © Sebastian Geisler/Imago

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Einfädeln auf der Autobahn – Drei Fehler, die man vermeiden sollte: 3. Abstand nicht einhalten

Bei aller Konzentration auf das richtige Tempo und die Suche nach einer freien Lücke, droht schon einmal kurzzeitig der Vorausfahrende aus dem Blick zu geraten. Doch Vorsicht: Falls der Vordermann keine Möglichkeit zum Einscheren findet, kann er möglicherweise ein Bremsmanöver einleiten – und wenn dann der Abstand nicht ausreichend ist, kommt es schnell zum Unfall. Deshalb sollte man zu jeder Zeit auch ein Auge auf den Vorausfahrenden haben.

Rubriklistenbild: © Martin Müller/Imago

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