Führerschein

Wichtige Führerschein-Änderung: Das ist 2023 für Autofahrer neu

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Europaweit soll es neue Richtlinien für die Führerscheine von Autofahrern geben. Auch bei den Strafen sind Neuerungen geplant.

Berlin/Brüssel – Im Straßenverkehr sind 2023 teils wichtige Änderungen geplant. Unter anderem gibt es Neuerungen bei der Haftpflichtversicherung, die Millionen Autofahrer betrifft. Zudem plant die EU-Kommission eine Erweiterung des Führerscheins in der Klasse B, die wohl bekannteste der Klassen.

Auf Autofahrer kommt eine wichtige Änderung zu. (Symbolfoto)

Bisher galt, dass Inhaber der Führerscheins der Klasse B Kraftfahrzeuge mit bis zu einer Gesamtmasse von 3,5 Tonnen fahren dürfen. Zentrale Änderung soll laut Angaben der EU-Kommission sein, dass dieser Wert auf 4,25 Tonnen angehoben wird. Dies soll europaweit gelten. Der Zeitplan sieht vor, dass die Abstimmung im EU-Parlament bis Ende März stattfindet. Anschließend soll die „4. Führerscheinrichtlinie“, wie das Projekt im Fachjargon genannt wird, den EU-Rat und das EU-Parlament passieren. Anschließend sind die einzelnen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union bei der Umsetzung der neuen Regelungen für Autofahrer gefragt.

Änderung für Autofahrer: Camper profitieren wohl von neuer Regelung

Die Änderung der Gesamtmasse für Führerscheine der Klasse B könnte sich insbesondere auf Camper auswirken. „Der Autoführerschein der Klasse B umfasst nur Kraftfahrzeuge bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 Tonnen. Die meisten Wohnmobile dürfen deshalb von Inhaberinnen und Inhabern eines Pkw-Führerscheins nicht gefahren werden – sie sind zu schwer. Die geplante Anhebung der zulässigen Gesamtmasse auf 4,25 Tonnen könnte hier Abhilfe schaffen“, heißt es seitens des ADAC.

Die zehn hässlichsten Autos aller Zeiten: Design-Sünden der Hersteller

Die erste Generation der Mercedes A-Klasse.
Platz 10: Mercedes-Benz A-Klasse. Die ersten Generationen der A-Klasse waren alles andere als eine Schönheit. Seit 2012 kann sich der Kompaktwagen jedoch sehen lassen. Dennoch fliegt die A-Klasse bald aus dem Programm. © Mercedes-Benz AG
Audi A2
Platz 9: Audi A2. Natürlich darf auch der A2 in diesem Ranking nicht fehlen. Hier ging der Nutzen klar vor Design. Mit einem cw-Wert von 0,252 kann der Kompaktwagen locker mit modernen Stromern mithalten. Und auch sonst war der Audi A2 seiner Zeit weit voraus. Vermutlich etwas zu weit, denn 2005 wurde die Produktion nach sechs Jahren eingestellt. Inzwischen genießt der Ingolstädter einen Kult-Status. © Heritage Images/Imago
Ein Chrysler PT Cruiser von 2009 auf der San Diego International Auto Show
Platz 8: Chrysler PT Cruiser. Den Kompatkwagen gab es alternativ auch als Cabrio. Optisch erinnert der PT Cruiser durch seine lange Motorhaube etwas an die Autos der 20er oder 30er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts. 2010 war nach zehn Jahren Bauzeit und einem Facelift dann Schluss. © UPI Photo/Imago
Ford Edsel Villager
Platz 7: Ford Edsel Villager. Ende der 1950er-Jahre führte die Ford Motor Company die Tochtermarke Edsel ein. Ab 1958 ging diese unter anderem mit dem Villager auf Kundenfang. Wirklich beliebt waren die Marke und ihre Modelle damals jedoch nicht. Das lag aber viel mehr an dem ungewöhnlich hohen ovalen Kühlergrill, der so manchen Kritiker an einen Toilettensitz erinnerte. Nach drei Jahren war dann Schluss mit Edsel und dem Villager. Für Ford ein teurer Flop, der fast für den Ruin des US-Autogiganten gesorgt hätte. © Chromorange/Imago
Ein Alfa Romeo SZ.
Platz 6: Alfa Romeo SZ. Nicht schön, dafür aber teuer. Der Alfa Romeo SZ kostete Anfang der 1990er-Jahre sagenhafte 100.000 DM (ca. 51.129 Euro). Der Sportwagen war zudem auf 1.000 Exemplare limitiert. Ob die Italiener wussten, dass der Sportwagen nicht besonders gelungen ist? © Alfa Romeo
Pontiac Aztek
Platz 5: Pontiac Aztek. Von 2001 bis 2005 baute Pontiac diese „Schönheit“. Der Crossover-SUV verkaufte sich immerhin rund 1115.000 Mal. Zu besonderem Ruhm kam der Aztek zudem durch die TV-Serie „Breaking Bad“, in der er von der Hauptfigur Walter White gefahren wird. Allerdings wird der SUV in jeder Episode beschädigt. © Daniel Lippitt/AFP
SsangYong Rodius
Platz 4: SsangYong Rodius. Für einen Platz auf dem Podium hat es für den Koreaner nicht ganz gereicht. Gleiches gilt aber auch für ein eigenständiges Design. Der Kühler erinnert etwas an den PT Cruiser, das Heck hingegen hat man sich bei Mercedes geborgt. Eine Idee, die man womöglich erst hatte, als das Auto schon fertig war, denn es wirkt wie nachträglich aufgesetzt. Trotzdem wurde der Van in zwei Generationen von 2004 bis 2019 gebaut. © SsangYong
Nissan S-Cargo
Platz 3: Nissan S-Cargo. Was aussieht wie ein Modellauto für Kinder, wurde von Nissan tatsächlich von 1989 bis 1992 gebaut. Warum genau wissen wohl nur die Designer und Manager des asiatischen Autobauers. © Nissan
Ein Commuter Tango T600.
Platz 2: Nein, das ist keine optische Täuschung. Der Tang T600 von Commuter Cars ist in der Tat nur 99 Zentimeter breit. Was bei der Parkplatzsuche helfen mag, wirkt optisch, als hätte man einen Smart zu heiß gewaschen oder einen Minivan aus der Schrottpresse gerettet. Doch das Design ist nicht das einzige Problem des Tango T600. Für das kleine Elektroauto werden schwindelerregende 121.000 US-Dollar fällig. Dafür bekommt man aber auch 600 kW Leistung.  © Commuter Cars
Fiat Multipla
Platz 1: Fiat Multiple. Der Sieg geht ganz klar an den Italiener. Zwar versuchte Fiat das Modell mit einem Facelift zu retten, doch wirklich schöner wurde der Van dadurch nicht. 2010 wurde der Multipla nach elf Jahren wieder eingestellt. Bleibt die Frage: Wie konnte dieses Design jemals auf die Straße kommen? © Fiat

Im Zuge der „4. Führerscheinrichtlinie“ sollen zudem zahlreiche Regelungen in EU-Staaten angeglichen werden. Teil davon sind unter anderem Strafen. Als Beispiel ist an dieser Stelle die Länge des Führerscheinentzugs zu nennen. Die Regelangleichung beinhaltet unter anderem die gegenseitige Anerkennung der Strafen für Autofahrer. Zudem sollen Grenzwerte für Drogen und Alkohol am Steuer europaweit vereinheitlicht werden, auch eine Angleichung des Punktesystems wird ausgearbeitet.

Führerschein-Umtausch

Frist für weitere Jahrgänge endet im Januar 2023

Dies soll vor allem der Polizeiarbeit zugutekommen. Unter anderem könnten Kontrollen dadurch einfacher werden, zahlreiche bürokratische Prüfschritte sollen entfallen. Eine EU-weite Datenbank ist geplant, die den Sicherheitsbehörden dafür zur Verfügung stehen soll. (tu mit dpa/AFP)

Rubriklistenbild: © Matthias Balk / dpa

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