12,7 Millionen Euro

Gehalts-Ranking der Dax-Vorstände: Mercedes-Boss Ola Källenius ist der Top-Verdiener

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Mercedes-Chef Ola Källenius ist der Top-Verdiener unter den Dax-Chefs. 2023 erhielt er 12,74 Millionen Euro. Doch es sind noch zwei weitere Auto-Bosse unter den Top 10.

Über Geld spricht man nicht – dieser Losung folgen in Deutschland sehr viele Berufstätige. Nur selten verraten Menschen ganz offen, wie viel sie im Monat oder im Jahr verdienen. Genau diese Tatsache macht es vielen aber auch sehr schwer, in einer Bewerbung einen konkreten Gehaltswunsch anzugeben. Schließlich möchte man nicht aussortiert werden, weil man es übertreibt – aber natürlich auch nicht zu wenig verdienen. Vom Verdienst eines Dax-Vorstands sind die meisten Deutschen allerdings weit entfernt – ein aktuelles Ranking wird vom Mercedes-Boss angeführt.

Mercedes-Chef Ola Källenius ist laut einem aktuellen Ranking der bestbezahlte Vorstand eines DAX-Unternehmens. (Symbolbild)

Gehaltsranking der Dax-Vorstände: Drei Chefs von Autobauern in den Top 10

Einer Anaylse der Nachrichtenagentur Reuters auf Basis der Vergütungsberichte zufolge ist Ola Källenius der bestbezahlte Dax-Vorstand. Im Jahr 2023 erhielt der Mercedes-Chef demnach eine Vergütung in Höhe von 12,74 Millionen Euro. Der nächste Chef eines Autobauers folgt auf Platz vier: Oliver Blume bekam im Jahr 2023 9,71 Millionen Euro – er leitet sowohl Volkswagen als auch Porsche, weshalb sich die beiden Unternehmen sein Gehalt teilen. Ebenfalls in den Top-10 der Dax-Vorstandsgehälter: BMW-Chef Oliver Zipse, der im vergangenen Jahr 8,87 Millionen Euro erhielt. Er landete mit seiner Vergütung auf dem sechsten Gesamtplatz.

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Lieblingsautos der Deutschen in 2023: An Volkswagen führt kein Weg vorbei

Der Škoda Octavia RS als Limousine und Combi.
Platz 10 – Škoda Octavia: Der Kompaktwagen der Tschechen ist neu in den Top-10 und zeitgleich der erste Vertreter der Volkswagen Gruppe. Insgesamt wurde der Octavia vierten Generation 2023 41.819 Mal verkauft. Im Frühjahr 2024 erhält das 2019 vorgestellte Fahrzeug von Škoda ein Update. © Škoda
Mercedes-AMG C 63 S E PERFORMANCE als Coupe und T-Modell.
Platz 9 – Mercedes-Benz C-Klasse: Ebenfalls neu dabei ist die C-Klasse von Mercedes-Benz. Die fünfte Generation des Bestsellera aus Stuttgart kam 2021 auf den Markt. 2023 setzte Mercedes-Benz 44.257 Fahrzeuge ab. © Mercedes-Benz AG
Tesla Model Y.
Platz 8 – Tesla Model Y: Weltweit ist das Elektroauto aus den USA eines der am meist vekauftesten Autos überhaupt. Auch in Deutschland ist das SUV sehr beleibt. Tesla verkaufte in 2023 45.818 Exemplare. Im Vergleich zu 2022 verbesserte sich das Model Y um drei Positionen. © Roland Weihrauch/dpa
Mini Cooper
Platz 7 – Mini Cooper: Das Kultauto der BMW-Tochter kommt auch bei den Deutschen gut an – auch als Stromer. Allerdings nicht mehr so gut, wie noch 2022. Mit 45.938 Neuzulassungen rutscht der Mini im Ranking auf Platz sieben. © Bernhard Filser/BMW Group
Fiat 500 vor rotem Hintergrund.
Platz 6 – Fiat 500: Klein, aber oho. Die Knutschkugel aus Italien lässt auch hierzulande die Herzen schmelzen. 2023 verkaufte sich der Fiat 500 ganze 47.166-mal. © Max Sarotto/Stellantis
VW Passat
Platz 5 – VW Passat: Wer viel Platz sucht, der kommt kaum um den Allrounder aus Wolfsburg herum. Das zeigt sich auch bei den Verkaufszahlen: 47,494 Abnehmer fand der VW Passat. Seit 1973 leistet der Passat nicht nur Familien treue Dienste. 2023 ging die inzwischen neunte Generation an den Start, die es nur noch als Kombi gibt. © Volkswagen
Opel Corsa
Platz 4 – Opel Corsa: Mit 53.669 Exemplaren erfreut sich der Kleinwagen aus Rüsselsheim großer Beliebtheit. Fürs Podium reicht es aber leider nicht. Dennoch konnte sich der Opel Corsa um einen Platz verbessern. © Stellantis
VW Tiguan
Platz 3 – VW Tiguan: Der erste Podiumsplatz geht nach Wolfsburg. Der Tiguan verkaufte sich in 2023 63.958-mal. Besonders beliebt war der SUV bei Unternehmen, auf die drei Viertel der Zulassungen entfielen. © Volkswagen
VW T-Roc.
Platz 2 – VW T-Roc: Noch beliebter als der Tiguan war der T-Roc. VW verkaufte von dem Mini-SUV insgesamt 68.678 Exemplare. Das sind 17 Prozent mehr als 2022. Entsprechend verbesserte sich der T-Roc auf Platz zwei. © Uli Sonntag/VW
VW Golf
Platz 1 – VW Golf: Es kann nur einen geben! Und das ist – wie sollte es auch anders sein – der VW Golf. Der Dauerbrenner aus Wolfsburg war auch 2023 wieder das Lieblingsauto der Deutschen. 81.117 Fahrzeuge setzte Volkswagen ab. Vier Prozent weniger als noch 2022. Aber auch hier steht bekanntlich 2024 ein Facelift ins Haus. © Ingo Barenschee/Volkswagen

Vergütung von Dax-Vorständen: Fixgehalt meist nur ein kleiner Teil

In aller Regel machen die Fixgehälter der Vorstände nur einen kleinen Teil der Vergütung aus: Ordentlich Geld kommt meist über Boni aus dem Vorjahr sowie über Boni, die einen Zeitraum von drei bis vier Jahren erfassen, herein.

Beim Thema zukünftige Antriebe unterscheiden sich aktuell die Strategien von BMW, Mercedes und VW: Während der Münchner Autobauer weiter auf Technologie-Offenheit setzt, bekräftigte VW-Chef Oliver Blume kürzlich wieder den eingeschlagenen Elektro-Kurs. Der Stuttgarter Autobauer Mercedes hingegen hat seine ehrgeizigen Elektro-Pläne gestutzt, einige Verbrenner-Baureihen sollen nun länger gebaut werden als ursprünglich geplant. Außerdem verkündete Mercedes-Chef Källenius, den Dieselmotor weiterentwickeln zu wollen.

Rubriklistenbild: © Bernd Weißbrod/dpa

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