Nur noch digital

Aus für BahnCard: Millionen Kunden von Änderung der Deutschen Bahn betroffen

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Die BahnCard wird abgeschafft! Zumindest die Version aus Plastik, doch 5,1 Millionen Kunden sind von der Änderung betroffen.

Hamm - Die Deutsche Bahn will die klassische BahnCard aus Plastik vollständig abschaffen. 5,1 Millionen BahnCard-Inhaber sind von der radikalen Umstellung aufs Digitale betroffen.

Aus für BahnCard: Millionen Kunden von Änderung der Deutschen Bahn betroffen

Das Aus für die Bahncard soll mit den kleinen BahnCards beginnen: Die Probe-BahnCard 25 und 50 wird mit Fahrplanwechsel am Sonntag (10. Dezember) nicht mehr als greifbarer Gegenstand aus Plastik ausgegeben. Bald soll es die BahnCard nur noch digital geben.

Die BahnCard gibt es als Probe-Abo für drei Monate oder als Ganzjahresmodell:

  • BahnCard 25 mit 25 Prozent Rabatt im Fernverkehr
  • BahnCard 50 mit 50 Prozent Rabatt im Fernverkehr
  • BahnCard 100 für keine Kosten mehr im Fernverkehr

Im zweiten Halbjahr 2024 soll dann mit allen BahnCards aus Plastik Schluss sein. Die Rückmeldung der Kunden solle für diesen Prozess aber berücksichtigt werden, bestätigte eine Sprecherin der Deutschen Bahn gegenüber dpa.

5,1 Millionen BahnCards in Deutschland: Mit der Plastikkarte ist bald Schluss

Bislang wird jährlich in Deutschland 5,1 Millionen Mal die BahnCard ausgegeben. „Eine digitale BahnCard spart eine Menge Plastik“, sagte dazu die Marketingvorständin bei DB Fernverkehr, Stefanie Berk. Sie könne außerdem nicht vergessen oder verloren werden. Statt Plastik-Karte sollen die BahnCard-Besitzer sie in der App DB Navigator hochladen.

Die zehn schönsten Zug-Strecken Deutschlands

Die Höllentalbahn überquert das Ravennaviadukt im Höllental bei Hinterzarten im Schwarzwald Baden.
Die Höllentalbahn von Freiburg nach Donaueschingen ist die steilste Hauptbahn Deutschlands. Auf einer Strecke von 76 Kilometern mitten durch den Schwarzwald erreicht sie etwa 600 Meter. Dabei geht es durch insgesamt 15 Tunnel und fünf Viadukte. Beeindruckend sind jedoch vor allem die sehenswerten Stopps auf dem Weg. Empfehlenswert sind neben dem Hirschsprung, Hinterzarten auch Neustadt, Rötenbach und Löfflingen.  © imagebroker/Imago
Der Königsee im Winter ist zu sehen.
Die Strecke von Bad Reichenhall nach Berchtesgaden ist nur etwa 20 Kilometer lang. Auf der Fahrt gibt es allerdings ein beeindruckendes Alpenpanorama zu bestaunen. Ist man einmal in der Gegend, lohnt es sich den nahegelegenen Königsee zu bestaunen.  © imagebroker/Imago
Weinberge bei Trittenheim leuchten in der Abendsonne, im Hintergrund die Mosel. Der Weinanbau spielt in Rheinland-Pfalz eine große Rolle, in dem Bundesland liegen die größten Weinanbaugebiete Deutschlands.
Die 112 Kilometer lange Strecke von Koblenz nach Trier zieht sich durch malerische Landschaften. Die Bahn-Route führt zudem über das längste Hangviadukt Deutschlands. Auf der zweistündigen Fahrt durch Weinberge und an der Mosel entlang, bleibt ausreichend Zeit für das ein oder andere Glas Wein.  © imago
Schwarzwaldbahn
Die Schwarzwald-Bahn von Offenburg nach Singen feiert in diesem Jahr bereits ihren 150. Geburtstag. Auf der Fahrt quer durch den Schwarzwald gelangen Reisende durch 39 Tunnel und überwinden dabei rund 650 Höhenmeter. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie Wasserfälle und Festungsruinen locken Touristen an.  © Philipp von Ditfurth/dpa
Blick auf den Bodensee mit Alpenpanorama.
Das klare Wasser des Bodensees lockt nicht nur im Sommer. Auch im Herbst und Winter hat die Strecke von Lindau-Reutin nach Lindau-Insel viel zu bieten. So führt die Fahrt zunächst durch die schöne Berglandschaft, bevor Reisende dann mit einem Ausblick auf den Bodensee belohnt werden.  © Zoonar/Imago
Ankunft des Autozugs auf der Insel Sylt.
Hamburg und Schleswig-Holstein lassen sich auf dem Bahndamm nach Sylt erkunden. Die Regional-Express-Züge fahren von der Metropole Hamburg direkt nach Sylt. Schon seit 1927 verbindet der Bahndamm das Festland mit der Insel. Heute können Reisende während der fahrt durch das Watt vorbei fliegende Möwen und das glitzernde Wasser beobachten.  © Zoonar/Imago
Es sind Formationen des Elbsanstein-Gebirges zu sehen.
Nur 45 Minuten dauert die Fahrt von Sachsens Hauptstadt Dresden zum Kurort Bad Schandau. Der Weg durch das Elbsand-Steingebirge belohnt mit einer spektakulären Landschaft vorbei an Felsformationen und grünen Baumbeständen sowie dem bekanntesten Fotomotiv der Gegend, der Basteibrücke vorbei.  © Panthermedia/Imago
Blick von der Marienkirche auf die Altstadt mit der St. Nikolaikirche in Stralsund.
Die Fahrten von Wittenberg nach Stralsund zählt zu den längsten Strecken, die man ohne Umsteigen machen kann. Auf über 300 Kilometern und in etwa 4,5 Stunden erreicht der Zug die Küste und damit auch den Ort Stralsund, der hier zu sehen ist. Highlight für Reisende: Von Stralsund ist es nicht mehr weit zur Insel Rügen.  © imagebroker/Imago
Ortsansicht mit Watzmann, Berchtesgaden.
Von Freilassing nach Berchtesgaden geht es mitten durch einen Nationalpark. Auf der knapp 15 Kilometer langen Strecke zieht ein Alpenpanorama nach dem anderen vorbei.  © Imagebroker/Imago
Füssen am Lech im Allgaäu in Bayern.
Auch die Strecke von München nach Füssen ist mit schönen Aussichten auf Berge und Seen zu empfehlen. Die Fahrt ist eine der landschaftlich schönsten in Bayern. Auf der sogenannten König-Ludwig-Bahn fahren Regionalzüge von München und Augsburg nach Füssen ins Allgäu. © Peter Widmann/Imago

Der Verzicht auf die greifbare BahnCard sorgt natürlich für eine Umstellung aufs Smartphone. Ob es eine nicht-digitale Alternative gibt, ist wa.de derzeit noch nicht bekannt.

Laut Deutscher Bahn nutzen 60 Prozent der Nutzer die BahnCard schon jetzt rein digital im DB Navigator.

Rubriklistenbild: © Zacharie Scheurer/dpa

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