Was gilt es zu beachten?

Auf dem Garten oder Balkon: Mit diesen praktischen Tipps lebt Ihr Basilikum ewig

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Basilikum gilt als eines der beliebtesten Kräuter. Doch die Pflege gestaltet sich nicht immer ganz so einfach. Was gilt es alles zu beachten?

Kassel – Manch ein Pflanzenfreund wird es kennen: Ist der Basilikum-Topf aus dem Supermarkt gekauft, lässt die Pflanze schnell den Kopf hängen, Blätter trocknen aus oder die Blumenerde beginnt zu schimmeln. Dabei sind die beliebten Kräuter aus der Küche kaum wegzudenken. Aus den Blättern lässt sich zum Beispiel ein leckeres Pesto zaubern.

Doch dafür sollte die Pflanze länger überleben, als nur ein paar Tage. Das Kraut aus dem Supermarkt kann sogar im Garten gepflanzt werden. Hier lesen Sie einige Tipps, mit denen ihr Gewächs ewig hält.

Basilikum richtig pflegen: Folie erst nach und nach entfernen

Die um die Basilikum-Pflanze gewickelte Folie sollte nach dem Kauf nicht direkt entfernen werden, heißt es in einem Beitrag vom Bayerischen Rundfunk (BR). Denn das Kraut muss sich erst an das neue Klima gewöhnen. Also: Jeden Tag die Folie etwas nach unten krempeln, bis die Folie ganz entfernt werden kann.

Im Anschluss sollte Basilikum umgetopft werden – in einen ausreichend großen Topf mit frischer Erde. Die Töpfe aus dem Handel sind meist viel zu klein und lassen kaum Platz für die Wurzeln. Der Boden sollte „humusreich, locker und wasserdurchlässig sein“, schreibt der NDR.

Tipps für Fans von Basilikum: Lebensdauer hängt von Pflege und Standort ab

Die Lebensdauer von Basilikum hängt zudem maßgeblich von Standort und Pflege ab. Dabei sind ausreichend Feuchtigkeit und Nährstoffe wichtig. Die Erde darf nicht austrocknen und sollte regelmäßig gegossen werden. Doch hier braucht es etwas Fingerspitzengefühl. Denn Staunässe gilt es für eine lange Haltbarkeit von Basilikum unbedingt zu vermeiden, berichtete merkur.de von IPPEN.MEDIA. Die Pflanze sollte von unten gegossen werden. Dafür den Topf rund eine Stunde in Wasser stellen, sodass sich die Erde vollsaugen kann.

Basilikum benötigt ausreichend Feuchtigkeit und Wärme. Mit diesen Tipps gelingt die Pflege.

Zwar mag Basilikum sommerliche Temperaturen und Licht. In die pralle Sonne sollte man die Pflanze aber nicht stellen. Auch beim Ernten der Blätter gilt es einiges zu beachten. Die Basilikum-Blätter sollten nicht einfach abgezupft werden. Damit sich neue Triebe bilden können, sollten die Blätter über dem Blattansatz am Stängel abgeschnitten werden. Zudem sollte nicht zu viel auf einmal von der Pflanze abgeschnitten werden. Denn davon erhole sich das Kraut laut einem NDR-Bericht nämlich nicht sonderlich gut.

Garten-Tipps: Basilikum mag es warm und hell

Wer die Küchenkräuter in den Garten pflanzen möchte, sollte die Pflanze entsprechend vorbereiten. Experten empfehlen, das Kraut eine Woche nach draußen in den Schatten zu stellen und es erst dann auszupflanzen. Dabei sollte es aber nicht zu kalt sein – mindestens zehn Grad sind empfehlenswert. Übrigens: Mit diesen Tipps klappt es mit dem Anpflanzen von Kräutern auf dem heimischen Balkon.

Besonders gut würde Basilikum laut dem NDR im Halbschatten von Tomaten wachsen. Zudem vertreibe das Kraut dank ätherischer Öle zahlreiche Schädlinge. Sinken draußen die Temperaturen, sollte Basilikum an einem warmen und hellen Ort überwintern – am besten bei 15 bis 20 Grad.

Hilft das alles nichts, können Sie sich auch Strauchbasilikum zulegen. Diese Basilikum-Art ist besonders robust sowie weniger anfällig für Schimmel und Schädlinge, heißt es vom BR. Hobbygärtner können sich dabei über eine üppige Blätterpracht freuen, denn Strauchbasilikum wird bis zu einem Meter groß. Für den Balkon eignet sich dagegen der kleinblättrige Buschbasilikum. (kas)

Rubriklistenbild: © Olga Sergeeva/imago

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