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Sie haben Paprika im eigenen Garten oder auf dem Balkon? Dann erfahren Sie hier, wie Sie das bunte Gemüse erfolgreich über den Winter bringen.
Die meisten Paprika auf deutschen Tellern kommen aus dem Ausland, insbesondere aus Spanien. Heimische Produktion und Importe gegenübergestellt, zeigt sich: Einfuhren überstiegen die Ernte von deutschem Boden um ein Vielfaches. Das berichtet das Statistische Bundesamt für das Jahr 2022. Sie wollen das Klima schonen und Transportwege vermeiden? Besitzen Sie einen Garten oder Balkon, können Sie das bunte Gemüse selbst anbauen. Dabei gilt es einige Dinge zu beachten, etwa wenn der Herbst kommt und die Temperaturen sinken. Wir zeigen, wie Sie Ihre Paprika im Beet oder im Topf erfolgreich überwintern können.
Paprika überwintern: Tipps für Beet und Topf
Wenn Sie Ihre Paprika im Beet angepflanzt haben, müssen Sie sich zunächst entscheiden: Pflanzen ausgraben und in Töpfe umsetzen oder im Beet belassen? Beide Methoden haben Vor- und Nachteile.
Entnehmen Sie die Paprika aus dem Beet, bringen Sie die Pflanzen leichter ins Haus oder in ein Gewächshaus. Dort sind sie vor Frost geschützt. Gleichzeitig erlaubt es Ihnen, das bunte Gemüse besser zu kontrollieren und auf Schädlinge oder Krankheiten zu untersuchen. Der Nachteil: Der Umzug bedeutet einen Stresstest für die Paprika. Außerdem besteht die Gefahr, die Pflanze zu beschädigen. Überlegen Sie sich diesen Schritt also gut! Alternativ belassen Sie die Paprika im Beet.
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Paprika im Topf überwintern
Wenn Sie Ihre Paprika im Topf angepflanzt haben, haben Sie es etwas einfacher, sie zu überwintern. Bringen Sie die Töpfe einfach an einen geschützten Ort, wo die Pflanzen keinem Frost ausgesetzt sind. Das kann ein heller und kühler Raum sein, wie ein Keller, eine Garage oder ein Wintergarten. Die optimale Temperatur liegt zwischen zehn und 15 Grad Celsius.
Paprika im Beet überwintern
Wenn Sie die Paprika im Beet belassen, benötigt die Pflanze einen Winterschutz. Das bedeutet, dass Sie die Pflanzen mit einer dicken Schicht aus Mulch (werblicher Link), Stroh oder Laub bedecken, um sie vor dem Erfrieren zu bewahren. Der Vorteil dieser Methode ist, dass Sie die Pflanzen nicht stören und ihre Wurzeln intakt lassen. Der Nachteil ist, dass Sie die Pflanzen nicht vor Schneefall oder starkem Regen schützen, was zu Fäulnis oder Pilzbefall führen kann.
Paprika überwintern: Schneiden Sie die Pflanze zurück
Egal für welche Methode Sie sich entscheiden, es ist wichtig, dass Sie Ihre Paprika vor dem Überwintern gut zurückschneiden. Das bedeutet, dass Sie alle Früchte ernten und alle welken oder kranken Blätter und Zweige entfernen. So reduzieren Sie den Energiebedarf der Pflanzen und vermeiden unnötige Infektionen.
Wenig gießen, kein Dünger: So pflegen Sie Ihre Paprika
Zum Schluss noch ein paar Tipps, um Ihren Paprika-Anbau möglicht erfolgreich zu gestalten – insbesondere während der kalten Jahreszeit. Gießen Sie die Pflanzen nur sparsam, um Staunässe zu vermeiden. Düngen Sie die Pflanzen nicht während der Überwinterung, da sie in dieser Zeit keine Nährstoffe benötigen.
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Im Frühjahr bringen Sie Ihre Paprika wieder an ihren ursprünglichen Standort oder topfen in größere Töpfe um. Achten Sie darauf, die Pflanzen langsam an das Sonnenlicht zu gewöhnen, um Verbrennungen zu vermeiden. Beginnen Sie auch wieder mit dem regelmäßigen Gießen und Düngen, um das Wachstum und die Blüte anzuregen.
Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von Redakteur Yannik Lurz sorgfältig überprüft.
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