Kostenlos Bargeld abheben im Ausland: Wie man Kostenfalle und Gebühren vermeidet
VonSven Schneider
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Wer Gebühren vermeiden will, sollte viele Tipps beachten und kann so Geld sparen. Sonst kann Geld abheben an einem Automaten im Ausland ganz schön teuer werden.
Hamm - Das Problem ist allseits bekannt: Man genießt den Urlaub, möchte am Nachmittag oder Abend das örtliche Restaurant besuchen, jedoch befindet sich kein Bargeld mehr im eigenen Portmonee. Ist dann auch noch Kartenzahlung nicht möglich, könnte das schnell den Plan durchkreuzen. Im Jahr 2023 ist das Geldabheben in kaum einem Urlaubsland ein Problem. Dennoch müssen Verbraucher nicht selten unnötige Gebühren zahlen oder tappen gar in Kostenfallen. Bitter, erhalten Arbeitnehmer ohnehin ab Juli 2023 weniger Netto-Gehalt. Beides kann oftmals jedoch umgangen werden.
Kostenlos Bargeld abheben im Ausland: Kostenfallen und Gebühren im Urlaub vermeiden
Die Urlaubsplanung ist für einige Routine, für andere der blanke Horror. Während manche ihren Koffer innerhalb von Minuten gepackt haben, zerbrechen sich andere völlig den Kopf darüber. Einig sind sich dennoch die meisten schnell darüber, dass so wenig Bargeld wie nötig mitgenommen werden sollte. Ein Betrag von 50 bis 100 Euro in der jeweiligen Landeswährung genügt meistens, um über die Runden zu kommen. Zugleich wird das Risiko des Diebstahls minimiert.
Wer darüber hinaus investieren möchte, muss frisches Bargeld am Automaten anfordern. Grundsätzlich gilt: In Euroländern kann Geld problemlos mit der EC-Karte abgehoben werden. Dabei dürfen die Gebühren für das Geldabheben nie höher sein als wenn man in Deutschland bei einer fremden Bank Geld abhebt.
Bargeld abheben im Ausland: Mit diesen Kreditkarten funktioniert das kostenlos
Aber auch die Gebühren können vermieden werden, sodass man kostenlos Geld im Ausland abhebt. Vor dem Antritt der Reise sollten Urlauber Kontakt zur Bank aufnehmen. Viele deutsche Banken arbeiten mit ausländischen zusammen. Bei solchen Partnerschaften ist das Geldabheben kostenlos.
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Sollten sich Urlauber in Ländern außerhalb der Euro-Zone befinden, sollten sie am Geldautomaten stets die Funktion „ohne Währungsumtausch“ wählen. Denn während der Automat genau vorrechnet, wieviel Geld man in Euro abhebt, verlangt das Geldinstitut zumeist Gebührenaufschläge von bis zu zehn Prozent.
Beim Geldabheben mit der Kreditkarte im Ausland werden oftmals ebenso Gebühren fällig – es gibt aber Ausnahmen. Bei Abhebungen mit der Kreditkarte wird ein prozentualer Anteil von 1,75% bis 4% fällig. Ausnahmen bilden meist die Kreditkarten einer Direktbank. In der Euro-Zone ist das Geldabheben mit der Kreditkarte von Direktbanken in der Regel kostenlos, gegebenenfalls zuzüglich Entgelt des Geldautomatenbetreibers. Die DKB, Santander und Norisbank bieten kostenlose Abhebungen weltweit an. Vorausschauend ist es deshalb nicht unklug, ein Konto bei einer dieser Banken für Reisen zu eröffnen.