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Kostenlos Bargeld abheben im Ausland: Wie man Kostenfalle und Gebühren vermeidet

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Wer Gebühren vermeiden will, sollte viele Tipps beachten und kann so Geld sparen. Sonst kann Geld abheben an einem Automaten im Ausland ganz schön teuer werden.

Hamm - Das Problem ist allseits bekannt: Man genießt den Urlaub, möchte am Nachmittag oder Abend das örtliche Restaurant besuchen, jedoch befindet sich kein Bargeld mehr im eigenen Portmonee. Ist dann auch noch Kartenzahlung nicht möglich, könnte das schnell den Plan durchkreuzen. Im Jahr 2023 ist das Geldabheben in kaum einem Urlaubsland ein Problem. Dennoch müssen Verbraucher nicht selten unnötige Gebühren zahlen oder tappen gar in Kostenfallen. Bitter, erhalten Arbeitnehmer ohnehin ab Juli 2023 weniger Netto-Gehalt. Beides kann oftmals jedoch umgangen werden.

Kostenlos Bargeld abheben im Ausland: Kostenfallen und Gebühren im Urlaub vermeiden

Die Urlaubsplanung ist für einige Routine, für andere der blanke Horror. Während manche ihren Koffer innerhalb von Minuten gepackt haben, zerbrechen sich andere völlig den Kopf darüber. Einig sind sich dennoch die meisten schnell darüber, dass so wenig Bargeld wie nötig mitgenommen werden sollte. Ein Betrag von 50 bis 100 Euro in der jeweiligen Landeswährung genügt meistens, um über die Runden zu kommen. Zugleich wird das Risiko des Diebstahls minimiert.

Wer darüber hinaus investieren möchte, muss frisches Bargeld am Automaten anfordern. Grundsätzlich gilt: In Euroländern kann Geld problemlos mit der EC-Karte abgehoben werden. Dabei dürfen die Gebühren für das Geldabheben nie höher sein als wenn man in Deutschland bei einer fremden Bank Geld abhebt.

Bargeld abheben im Ausland: Mit diesen Kreditkarten funktioniert das kostenlos

Aber auch die Gebühren können vermieden werden, sodass man kostenlos Geld im Ausland abhebt. Vor dem Antritt der Reise sollten Urlauber Kontakt zur Bank aufnehmen. Viele deutsche Banken arbeiten mit ausländischen zusammen. Bei solchen Partnerschaften ist das Geldabheben kostenlos.

Haie, Quallen, Strömungen: Zehn der gefährlichsten Strände weltweit

Strand auf Fraser Island an der australischen Ostküste
Mit 1.840 Quadratkilometern ist Fraser Island die größte Sandinsel der Welt – und optisch ein Traum. Besucher sollten sich aber in Acht nehmen. Die Strömung an der Ostküste ist tückisch, außerdem sind hier auch Haie, Quallen, Krokodile und tödliche Spinnen beheimatet.  © agefotostock/Imago
Praia de Boa Viagem in Brasilien
Direkt an der brasilianischen Metropole Recife befindet sich der Sandstrand Praia de Boa Viagem. Das klingt doch eigentlich recht praktisch, aber wirklich sicher ist es dort nicht. Im Wasser treiben sich Bullenhaie herum, vor denen auch Schilder am Strand warnen. Einheimische raten oft dazu, sich nur bis zu den Knien ins Wasser zu begeben. Aber auch das hilft manchmal nichts, die Haie nähern sich nämlich bis auf wenige Meter an. Daher ist es in der Vergangenheit schon öfter zu tödlichen Angriffen gekommen. Hinzu kommt, dass die Kriminalitätsrate am Praia de Boa Viagem sehr hoch ist.  © João Carlos Mazella/Imago
Hanakapiai Beach auf Hawaii
Einfach mal die Seele baumeln lassen – dafür klingt Hawaii doch nach dem perfekten Reiseziel. Aber auch hier ist an dem ein oder anderen Strand besondere Vorsicht geboten. Der Hanakapiai Beach auf der Insel Kauai wird von tückischen Strömungen heimgesucht, von denen bereits zahlreiche Menschen ins offene Meer gespült wurden.  © agefotostock/Imago
„Shark Alley“ im südafrikanischen Gansbaai
Im südafrikanischen Gansbaai befindet sich die “Shark Alley”. Der Name ist hier Programm: Der Weiße Hai, der als die gefährlichste Haiart gilt, treibt in dem Gewässer sein Unwesen. Wer besonders mutig ist, kann sich die Raubtiere allerdings von einem Metallkäfig aus ansehen.  © Alberto Carrera/Imago
Cape Tribulation im australischen Bundesstaat Queensland
Cape Tribulation – was übersetzt so viel heißt wie „Kap der Leiden” – ist zwar traumhaft schön, aber auch einer der gefährlichsten Strände Australiens. Besonders in den wärmeren Monaten halten sich im flachen Wasser Quallen auf. Darunter auch die giftige Würfelqualle, deren Gift zu Lähmungen, Atemnot und schließlich zum Tod führen kann. Im nahegelegenen Daintree River treiben sich außerdem riesige Salzwasser-Krokodile herum.  © Panthermedia/Imago
Blick auf den Strand Ajuy auf Fuerteventura.
Der Strand von Ajuy auf Fuerteventura ist aufgrund seines schwarzen Sandes ein beliebtes Ausflugsziel. Ins Wasser sollten Sie sich aber nicht begeben, denn hier herrschen reißende Strömungen. Viele Schwimmer wurden bereits ins Meer hinausgetrieben und sind ertrunken. Stattdessen sollten Sie dem gleichnamigen Fischerdorf einen Besuch abstatten, wo Sie – wer hätte es gedacht – lecker Fisch essen können.  © Frank Fell/Imago
Alter do Chão in Brasilien
Der malerische Flusstrand Alter do Chão in Brasilien wirkt zwar auf den ersten Blick harmlos, doch er sollte nicht unterschätzt werden. Im Wasser treiben sich nämlich Piranhas herum, die für ihre messerscharfen Zähne bekannt sind. Zu ernsthaften Verletzungen kommt es bei einem Aufeinandertreffen laut der Umweltschutzorganisation WWF aber eher selten.  © agefotostock/Imago
Cable Beach in Australien
Der Cable Beach in der Umgebung der australischen Stadt Broome ist für seine Kamelritte bekannt – aber leider nicht nur dafür. Am Strand treiben sich auch giftige Spinnen, Schlangen oder Krokodile herum. Obendrein ist die gefährliche Würfelqualle, deren Gift für Menschen tödlich sein kann, hier unterwegs. Nicht zu vergessen Haie – auch vor denen bleiben Besucher nicht verschont.  © Bjorn Svensson/Imago
Vater und Sohn spazieren am New Smyrna Beach in Florida.
Im US-Bundesstaat Florida kommt es laut der Datenbank “International Shark Attack File” weltweit zu den häufigsten Haiangriffen – auch im Jahr 2022. Zu einem der gefährlichsten Strände zählt der New Smyrna Beach, an dem bereits 250 Vorfälle gemeldet wurden. Trotz der Anwesenheit zahlreicher Raubfische – insbesondere dem Bullenhai – ist der Strand aber noch gut besucht.  © Jim Engelbrecht/Danita Delimont/Imago
Korallen im Bikini-Atoll in Mikronesien.
Wirklich paradiesisch wirkt auch das Bikini-Atoll der Marshallinseln in Mikronesien. Allerdings wurden hier zwischen 1946 und 1958 zu Testzwecken Atombomben von den USA gezündet. In den 60er-Jahren dachte man, die Inseln wären wieder bewohnbar – doch aufgrund der hohen Strahlenwerte geht man mittlerweile davon aus, dass erst ab 2040 wieder Menschen dort leben können. Manche Abschnitte wurden gar für die nächsten 24.000 Jahre zum Sperrgebiet erklärt.  © R. Dirscherl/Imago

Sollten sich Urlauber in Ländern außerhalb der Euro-Zone befinden, sollten sie am Geldautomaten stets die Funktion „ohne Währungsumtausch“ wählen. Denn während der Automat genau vorrechnet, wieviel Geld man in Euro abhebt, verlangt das Geldinstitut zumeist Gebührenaufschläge von bis zu zehn Prozent.

Beim Geldabheben mit der Kreditkarte im Ausland werden oftmals ebenso Gebühren fällig – es gibt aber Ausnahmen. Bei Abhebungen mit der Kreditkarte wird ein prozentualer Anteil von 1,75% bis 4% fällig. Ausnahmen bilden meist die Kreditkarten einer Direktbank. In der Euro-Zone ist das Geldabheben mit der Kreditkarte von Direktbanken in der Regel kostenlos, gegebenenfalls zuzüglich Entgelt des Geldautomatenbetreibers. Die DKB, Santander und Norisbank bieten kostenlose Abhebungen weltweit an. Vorausschauend ist es deshalb nicht unklug, ein Konto bei einer dieser Banken für Reisen zu eröffnen.

Rubriklistenbild: © Michael Bihlmayer/Imago

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