Die Reifeprüfung

Woran Sie erkennen, dass Ihre Äpfel wirklich reif sind – ohne davon zu probieren

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Wenn der Apfel noch am Baum hängt, können Sie anhand mehrerer Merkmale erkennen, ob er schon essbar ist. Machen Sie den Reifetest, ohne hineinzubeißen.

Wer Äpfel zum falschen Zeitpunkt erntet, hat oft die Wahl zwischen zu sauer und mehlig-fad. Überprüfen Sie den Reifegrad regelmäßig, um den optimalen Erntezeitpunkt nicht zu verpassen. Jeden Tag einen Apfel vom Baum zu pflücken und hineinzubeißen, ist eine mögliche Methode, um den Reifegrad der Früchte zu ermitteln. Aber auch etwas schade um die vielleicht zu früh geernteten Exemplare. Es gibt einfache Zeichen, um die Reife Ihrer Äpfel ohne Kostprobe zu überprüfen und dabei das Beste aus Ihrer Ernte herauszuholen.

Die Erntezeit von Äpfeln variiert je nach Sorte, aber in der Regel erfolgt die Ernte im Herbst. Hierfür ist es natürlich sinnvoll, den entsprechenden Reifezeitraum des Apfelbaums zu kennen. Beispielsweise sind Sorten wie Alkmene oder James Grieve schon im August essbar, für späte Sorten wie Boskop oder Topaz müssen Sie meist bis Oktober warten.

1. Farbe als Indikator

Die Apfelsorte Braeburn trägt bei der Reife eine goldgelbe Grundfarbe mit einer gestreiften, großflächigen und roten Deckfarbe.

Die Farbe der Schale ist oft ein guter Hinweis auf die Reife eines Apfels. Jede Sorte hat eine charakteristische Reifefarbe. Hier gilt es, den Zeitpunkt zu finden, an dem ein Farbumschlag der Grundfarbe stattfindet, beispielsweise von grün zu grünlich-gelb. Die Deckfarbe, also rote Streifen oder Bäckchen, strahlt dann etwas intensiver, der Apfel glänzt oder ist sogar leicht fettig.

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2. Geruch prüfen

Der Geruch eines Apfels kann ebenfalls auf seine Reife hinweisen. Ein reifer Apfel verströmt einen angenehmen, süßen Duft. Wenn Sie den Apfel leicht riechen können und dieser Duft ansprechend ist, ist der Apfel wahrscheinlich reif.

3. Stieltest

Ein weiterer nützlicher Test ist der Stieltest. Prüfen Sie, wie gut der Stiel des Apfels noch am Zweig sitzt, indem Sie ihn leicht schräg nach oben abknicken. Wenn er leicht abbricht oder sich mühelos herausdrehen lässt, ist der Apfel bereit für die Ernte. Ein festsitzender Stiel zeigt hingegen an, dass der Apfel noch Zeit zur Reifung benötigt. Dann den Apfel noch etwas hängen lassen.

Oft sind auch von den Äpfeln naschende Vögel ein Hinweis, dass nun die Erntezeit gekommen ist.

Alte Apfelsorten: Zehn Sorten, die man mal kosten sollte

Rote Äpfel der Sorte Gravensteiner am Baum hängend
Der Gravensteiner ist seit 1669 bekannt und wird von vielen Allergikern gut vertragen. © CHROMORANGE/Imago
Ein Apfel der Sorte Prinz Albrecht von Preußen
Gestatten: Prinz Albrecht von Preußen. Pflegeleicht, mildsäuerlich und extrasaftig. © imagebroker/schreiter/Imago
Mehrere rote Äpfel der Sorte Winter-Goldparmäne
Leicht mehlig, aber würzig: Die Winter-Goldparmäne ist eine der ältesten Apfelsorten (um das Jahr 1510). © imagebroker/schreiter/Imago
Eine große Menge frisch gepflückter Äpfel der Sorte Cox Orange
Ein sehr allergener Apfel aus Übersee: Der aromatische Cox Orange ist trotzdem äußerst beliebt. © imagebroker/Imago
Drei Granny-Smith-Äpfel auf Holzunterlage
Wer hätte das gedacht: Der grellgrüne Granny Smith ist eine alte neuseeländische Sorte, die 1868 entdeckt wurde. © Panthermedia/Imago
Eine Hand hält einen Zweig, an dem drei Martini-Äpfel hängen
Der Apfel Martini hat nichts mit dem gleichnamigen Cocktail zu tun – schmeckt aber ebenfalls süßsäuerlich. © Manfred Ruckszio/Imago
Ein Mann hält in seinen Händen viele Boskopäpfel
Der Rote Boskop ist für seine säuerliche Note bekannt und eignet sich gut zum Einmachen oder Backen. © Lars Berg/Imago
Apfel Jonathan in Nahaufnahme
Schneewittchen entsprungen: Der oft rotbackige Jonathan hat ein sehr süßes, festes Fruchtfleisch. © McPHOTO/Imago
Weißer Klaräpfel an einem Apfelbaum
Der Klarapfel reift bereits Ende Juli und eignet sich sehr gut für Apfelmus und Apfelstrudel. © Seeliger/Imago
Mehrere Äpfel der Sorte Berlepsch in einem Korb
Der Apfel Goldrenette Freiherr von Berlepsch wurde 1880 gezüchtet und ist sehr knackig. © agefotostock/Imago

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Ines Alms sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: ©  Pond5 Images/Imago

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