Ein unvergesslicher Tag

Beach Party für Hunde-Senioren: „Etwas, was sie nie vergessen werden“

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Für diese Hundesenioren geht es ab an den Strand. Getreu dem Motto „Beach Party“ gibt es allerlei Spaß und Leckereien für die Vierbeiner.

Derek, McMuffin, Snoop und Lady sind zwar schon im Hunde-Seniorenalter angekommen, doch sich noch einmal wie junge Welpen zu fühlen, das wird ihnen von „Happy Doggo“, einer Organisation die sich um Straßenhunde kümmert, ermöglicht.

Niall Harbison steht hinter „Happy Doggo“ und verfolgt mit seinem Team das Ziel: „Wir wollen das weltweite Straßenhundeproblem lösen“. Sie posten auf TikTok (@happydoggonial) zahlreiche Videos über ihre alltägliche Arbeit, gerettete Hunde auf dem Weg der Genesung und über ganz viel Spiel und Spaß mit den Vierbeinern.

Happy End: Diese Hunde fanden ein neues Zuhause

Staffordshire Mix Chicco
Über vier Jahre war Hund Chicco im Tierheim Nürnberg, dann gab es ein Happy End. Der Staffordshire Mix fand ein neues Zuhause. Das Tierheim ist überglücklich: „Keiner konnte verstehen, warum der nette aber temperamentvolle Rüde so lange warten musste! Umso erleichterter sind wir, dass es endlich geklappt hat!“ © Tierheim Nürnberg
Banjo ist ein Hund der Kategorie 2 in Bayern.
„Banjo gibt sich bald auf“: Mit diesen Worten suchte das Tierheim Nürnberg verzweifelt nach einer neuen Familie für den Rottweiler. Über ein Jahr musste der Vierbeiner warten, nie gab es ernsthafte Anfragen. Doch dann entdeckte ihn eine 51-Jährige. „Ich sagte mir: Ich hol dich da raus“, schildert sie auf Facebook den Moment. „Alle erklärten mich für verrückt.“ In ihrer Familie lebten bereits zwei Hunde, darunter ebenfalls ein Rottweiler. Nach einer sechswöchigen „Probezeit“ durfte er für immer bei der Familie einziehen, die sich liebevoll um ihn kümmert. © Thomas Hahn/Tierheim Nürnberg
Fast vier Jahre verbrachte „Kampfhund“ Pablo im Nürnberger Tierheim.
Listenhund Pablo verbrachte - wie Chicco - ebenfalls fast vier Jahre im Nürnberger Tierheim. Aber dann gab es auch für ihn ein Happy End. „Er hat nicht nur seine Menschen gefunden, sondern auch eine Hundefreundin und wird jetzt Schweizer“, schreiben die Tierschützer. „Wir freuen uns so sehr!“ Sie wünschen Pablo und seiner neuen Familie das „allerbeste und eine ganz lange gemeinsam Zeit“. © Tierheim Nürnberg
Ein Paar aus Erfurt adoptierte den Staffordshire aus dem Nürnberger Tierheim.
Cora ist ein Listenhund der Kategorie 1 und gilt in Bayern somit als „Kampfhund“. Eine Vermittlung im Freistaat daher so gut wie unmöglich. Ein Jahr und zwei Monate verbrachte der Staffordshire im Nürnberger Tierheim, bis die Hündin endlich ihre neue Familie kennenlernte. Ein Paar aus Erfurt ist überglücklich mit dem Vierbeiner. „Glück kann man eben doch kaufen, oder eben adoptieren“, freuen sich die stolzen Eltern. „Es war Liebe auf den ersten Blick, als diese süße kleine Hundedame das erste Mal zu uns gebracht wurde.“ © privat
Balou kam mit enormem Übergewicht ins Nürnberger Tierheim. 17 Kilogramm hat er schon abnehmen können.
Sein Besitzer starb, daher blieb für Balou nur der Weg ins Tierheim. „Wie man deutlich sehen kann, hat er nicht mehr viel Bewegung gehabt in den letzten Jahren und musste dringend abnehmen“, so die Tierschützer damals. Und das schaffte Balou auch, „stolze 17 Kilo“ verlor er. „Unverständlicherweise“ musste der Vierbeiner trotzdem fast ein Jahr auf eine neue Familie warten. Im November gaben die neuen Besitzer dann ein Update: „Balou hat sich prima bei uns eingelebt und zeigt sich bisher als toller Familienhund“, heißt es von den neuen Besitzern. Er sei total lieb. © Tierheim Nürnberg
Hundeopi Tommy hört nichts mehr und sieht nicht mehr gut.
Ein tragisches Schicksal musste Hundeopi Tommy erleiden: Durch einen geplatzten Tumor hört und sieht er nicht mehr gut. Als Fundhund wurde er von der Polizei aufgegabelt, er sei „schon voller Maden“ gewesen. Vermisst wurde er nie. Eine Not-OP rettete dem Vierbeiner das Leben. Das Tierheim startete einen Vermittlungsaufruf für ein letztes, schönes Zuhause für Tommy - und wurde fündig. „Wir haben ihn alle schnell in unser Herz geschlossen und es ist schön, dass er hier ist!“, gaben die neuen Besitzer bekannt. Ein Happy End für den kranken Hundeopa. © Tierheim Nürnberg
Terrier Mix Hund
Wie Tommy hatte auch Hundeopa Jack Glück im Unglück. Weil der Besitzer erkrankte, landete der Terrier-Mix mit stolzen 16 Jahren im Tierheim Nürnberg. Die Tierschützer beschrieben ihn als „mürrischen, kleinen Opi“. Nach einigen Wochen dann das Wunder: Jack darf in sein neues Zuhaue ziehen. „Mir gehts es super“, schreiben seine neuen Besitzer aus Sicht des Hundes. „Ich glaube ich werde immer jünger, ich springe mein Frauchen jeden Tag an, wenn es Futter gibt.“ © Tierheim Nürnberg
Happy End für Brasco: Der Listenhund hat nach Jahren im Tierheim endlich eine neue Familie.
Jahrelang wurde er laut Tierschützern übersehen, dann fand Listenhund Brasco doch noch ein neues Zuhause. In Bayern ist die Haltung des Staffordshire Mix in der Regel nicht erlaubt. Die Vermittlung außerhalb Bayerns für die Tierschützer daher ein „Vorweihnachtswunder“. „Brasco, wir wünschen dir ein wundervolles und vor allem langes Leben bei deiner neuen Familie!“. © Tierheim Nürnberg
Hundeopa „Brauni“ musste mit 13 Jahren ins Tierheim.
Hundeopa „Brauni“ musste mit 13 Jahren ins Tierheim. Seine Besitzer wollten ihn nicht mehr. „Manchmal fehlen uns einfach die Worte!“, ärgerten sich die Tierschützer damals darüber. Auch auf ihn wartete jedoch nach kurzer Zeit ein Happy End. Wie das Tierheim mitteilt, hat Brauni ein „tolles, neues Zuhause“ finden können. © Tierheim Amberg
Die kleine Luna wartet im Tierheim Amberg auf ein neues Zuhause.
„So klein und schon so viel Pech im Leben“: Gerade mal ein paar Wochen von ihrer Mama weg, landete das kleine Labrador-„Mädel“ Luna im Tierheim Amberg. Lange musste der Welpe dort nicht auf ein neues Zuhause warten, zahlreiche Anfragen erreichten das Tierheim. Luna konnte kurze Zeit später zu ihrer neuen Familie ziehen. © Tierheim Amberg

Unter dem rührenden TikTok-Video schreibt Niall: „Manchmal ist es schöner im Leben, dem Alltag zu entfliehen und den Moment zu genießen. Diese vier älteren Hunde kämpften mit gesundheitlichen Problemen und Verletzungen. Hartes Leben auf der Straße. Derek, McMuffin, Snoop und Lady sind glücklich, noch hier zu sein. Sie haben so viel Zeit mit Behandlungen und ihrer Genesung verbracht, dass ich ihnen heute einfach etwas geben wollte, was sie nie vergessen werden. Einen Tag, den niemand ihnen wegnehmen kann.“

@happydoggoniall

Sometimes in life it's nice to just escape the grind and enjoy the moment. These 4 senior dogs have had some serious battles with health and injuries. Tough street living. Derek, McMuffin, Snoop and Lady are all lucky to still be here. They spend so much time getting treatment and recovering that today I just wanted to give them something they'd never forget. A day that nobody can ever take away from them. This might not saved the 1000s of dogs l'm trying to but doing things like this are important. These aren't just worthless creatures that should be left on the street to die a miserable lonely death in pain. These are wonderful animals that experience emotions just like we do. Thanks to everyone involved in making this happen. A day they'll never forget 🥰🥰🥰 #dogrescue #seniordog

♬ Home - Edith Whiskers

Spiel, Spaß und Leckereien warten auf die Hundesenioren

Die Taschen sind gepackt, die Hunde sind im Auto verstaut und ab geht es an den Strand. Niall und sein Team haben für alles gesorgt: Von Poolnudel über Schwimmreif bis hin zu leckeren Snacks für Mensch und Hund ist alles dabei.

Vom Welpenchaos bis zum Pfoten-Patscher: die 11 tollpatschigsten Hunderassen, die jeden zum Lachen bringen

Porträt eines Pekinesen, der auf der Wiese steht.
Der Pekinese zählt zu den sogenannten „Löwenhunden“: Einer Legende zufolge wurde Budda stets von gedrungenen Löwenhündchen begleitet, die sich in echte Löwen verwandeln konnten, wenn Gefahr in der Luft lag. Als dumm gilt der Pekinese heute vermutlich deshalb, weil er Fremde nicht sofort an sich heranlässt. Auch Befehle lässt er sich lieber zweimal durch den haarigen Kopf gehen. Obwohl er als störrisch und eigensinnig gilt, erweist er sich seinem Besitzer gegenüber als loyal und liebevoll. © Pond5/Imago
Ein Mastiff rennt durch den Garten, wobei sein Gesicht zu einer lustigen Grimasse verzogen wird.
Den Mastiff gibt es in mehreren Rassen. Aufgrund ihrer Größe, Stärke und Ausdauer wurden die Hunde ursprünglich als Jagd- und Wachhunde, aber auch als Kampfhunde eingesetzt. In manchen Bundesländern steht der Mastiff wegen seiner erhöhten Reizbarkeit auf der Rasseliste problematischer Hunderassen und sollte deshalb ausschließlich von erfahrenen Hundehaltern gehalten werden. Weshalb er in Statistiken als dumm klassifiziert wird, erschließt sich jedoch nicht. © alimdi/Imago
Eine alte Englische Bulldogge ist in der Natur unterwegs.
Ursprünglich als Kampfhunde gezüchtet, mussten die sogenannten Bullenbeißer gegen Bullen antreten. Neben einem geeigneten Körperbau brauchte die Englische Bulldogge dafür neben Aggressivität auch jede Menge Mut. Heute zählt sie nicht zu den hübschesten Hunderassen und ist als schwer erziehbar bekannt, auch weil sie Befehle nur bedingt befolgt. Sie deshalb als wahrhaft dumm zu bezeichnen, wäre jedoch ein Fehler: Die Englische Bulldogge ist eine liebenswerte, aufmerksame und treue Hunderasse. © Panthermedia/Imago
Ein Basset steht auf einer Wiese und blickt in die Ferne.
Der Basset, auch Basset Hound genannt, hat zwar kurze Beinchen, dafür aber eine umso feinere Nase. Als Spürhund erledigt er seine Arbeit nicht sonderlich zügig, beweist dabei jedoch eine außerordentliche Ausdauer. Hat er erstmal eine Fährte erschnüffelt, lässt er sich davon so schnell nicht mehr abbringen und reagiert oftmals eigensinnig – vermutlich mit ein Grund dafür, dass diese Hunderasse gerne als etwas dümmlich beschrieben wird. © Anka Agency International/Imago
Ein Beagle blickt mit großen Augen treu in die Kamera.
Auch beim Beagle ist sein Jagdtrieb vermutlich der Grund dafür, dass er als eher unintelligent eingestuft wird. Der lauffreudige Hund mit dem großen Selbstbewusstsein ist zwar aufgrund seiner schweren Erziehbarkeit nicht zu unterschätzen – doch sein Mut, seiner Ausdauer und seine Freundlichkeit haben ihm längst einen Platz als beliebter Familienhund beschert und das nicht zu Unrecht. Die Gassirunde mag hin und wieder durch plötzliche Jagdinstinkte unterbrochen werden, dumm ist der niedliche Beagle deshalb längst nicht. © imagebroker/Imago
Ein Barsoi steht mit der Rückseite zum Betrachter in einem Gewässer und blickt sich um. Seine Zunge hängt dabei raus.
Der Barsoi zählt zu den Windhunden und ist eines der schnellsten Landtiere der Welt. Vor allem die Rüden neigen dazu, sehr selbstbewusst zu werden. Seine Bewertung als unintelligent ist auf den starken Jagdtrieb zurückzuführen: Beim Gassigehen mit einem Barsoi kann es passieren, dass er plötzlich ausbricht, um zu jagen. Er gilt daher als unberechenbar, ist aber auch ein liebevoller und treuer Begleiter. © YAY Images/Imago
Ein Chow-Chow liegt im Garten auf einer Mauer und sonnt sich.
Dichtes, üppiges Fell wie ein Löwe und eine blaue Zunge: Die Optik des Chow Chows ist etwas Besonderes. Mit ihrem großen Selbstbewusstsein ist die Hunderasse aus China in der Haltung anspruchsvoller als andere Hunde. Aufgrund seines Drangs zur Unabhängigkeit, seiner Eigenwilligkeit und dem lückenhaften Gehorsam wurde der Chow Chow von Stanley Coren, einem Psychologieprofessor für Hunde, als nicht besonders intelligent bewertet. Seinen Besitzern ist der Chow Chow jedoch ein aufmerksamer, wachsamer und treuer Gefährte. Gut zu wissen: Mit ihrer Herkunft, die nachweislich weit über 1000 Jahre zurückreicht, gelten Chow Chows als sogenannte Hunde des Urtyps. © blickwinkel/Imago
Ein roter Basenji mit weißen Abzeichen vor einem ländlichen Hintergrund.
Stanley Coren zählt auch den Basenji mit zu den dümmsten Hunden. Und es stimmt: Diese Hunderasse kann wirklich dickköpfig sein. Ihr ausgeprägtes Temperament ist bei erfahrenen Hundebesitzern mit viel Geduld am besten aufgehoben. Doch wie dumm kann ein Hund, der bis heute mit indigenen Völkern im afrikanischen Busch lebt und dort als Jagdhund agiert, tatsächlich sein? Dass der Basenji nicht jeden Befehl sofort befolgt, wenn er ihn unter Umständen für sinnlos hält, versteht sich quasi von selbst. Unter Kennern punktet diese Hunderasse mit ihrer hypoallergenen Eigenschaft und ihrem sanften, treuen Charakter. © Pond5/Imago
Seitenansicht eines alten Bluthundes, der auf einem Teppich liegt und aus der Kamera schaut.
Zugegeben: Die Optik des Bloodhounds ist etwas gewöhnungsbedürftig. Doch seiner Bewertung als etwas dümmlich wird er bei Weitem nicht gerecht. Einige Hundekenner sind sogar der Meinung, dass die belgische Hunderasse unter allen Hunden die feinste Spürnase hätte. Fährten erschnüffelt er auch noch nach mehreren Tagen. Sein starker Trieb, diesen zu folgen, erfordert deshalb einen erfahrenen Hundeführer. Bei entsprechender Haltung wird sich der Bloodhound seinen Besitzern gegenüber als empfindsam und treu erweisen. © Cavan Images/Imago
Niedlicher Shih Tzu Hund im Sommergarten mit Schubkarre und Werkzeug.
Die Geschichte des Shih Tzu ist abenteuerlich: In seinem Herkunftsland Tibet hielten die tibetischen Mönche die Hunderasse bereits ab dem 7. Jahrhundert als Tempelhunde. Aufgrund seiner Sturheit und seiner Fähigkeit, eigenständig zu denken, befolgt der wuschelige Vierbeiner nur rund 30 Prozent der Kommandos und wird damit als „dumm“ beschrieben. Dabei überzeugen die charmanten Vierbeiner mit Fröhlichkeit und Verspieltheit. In den USA und Großbritannien werden Shih Tzus sogar erfolgreich als Therapiehunde eingesetzt. © Pond5/Imago
Ein Afghanischer Windhund liegt auf dem Rasen.
Der Afghanische Windhund gehört zu den angeblich dümmsten Hunden der Welt. Der niederländische Verhaltensforscher Frans de Waal jedoch hält den eigenständig denkenden Vierbeiner beispielsweise schlichtweg für zu intelligent, als dass er die Befehle des Menschen ausführen würde. © Panthermedia/Imago

Es wird im Meer geplanscht, im Sand gespielt oder einfach die Meeresluft und der Ausblick genossen. Und natürlich darf ein kleines Sonnenbad mit einem leckeren Knochen zwischen den Pfoten nicht fehlen.

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„Das bringt mich vor Freude zum Weinen“ – Kommentare sind herzerwärmend

In den über 500 Kommentaren teilen die TikTok-User ihre Gedanken zu dem Video mit der Community. Anbei eine kleine Auswahl.

  • „Danke, dass ihr das für die älteren Hunde macht. Wasser lindert den Schmerz. 🥰🥰🥰“
  • „Das lässt mein Herz einfach lächeln. ❤️“
  • „Ich weine Freudentränen. Einfach wundervoll. 😭“
  • „Es macht mich einfach glücklich, die Hunde so glücklich zu sehen.“
  • „Was für ein schöner Tag für alle von euch. 🥰🥰“

Rubriklistenbild: © happydoggoniall/tiktok

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