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Am laufenden Band: Jetzt Radieschen säen und alle paar Wochen ernten

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Ob Sie ein erfahrener Gärtner sind oder gerade erst Ihre grünen Daumen entdecken, Radieschen sind eine wunderbare Wahl für Ihren Gemüsegarten.

Radieschen sind kälteresistente Gemüsesorten, die im Allgemeinen relativ schnell wachsen und geerntet werden können. Hier sind einige Gründe, warum es sinnvoll sein könnte, Radieschen im Juli auszusäen.

Radieschen von Juli bis September aussäen

Wer Radieschen kontinuierlich aussät, kann sie am laufenden Band ernten.

Radieschen wachsen schnell und sind daher beliebt im Anbau. Folgende Vorteile hat ein Anbau im Juli:

  • Kurze Anbauzeit: Radieschen haben eine kurze Anbauzeit und können bereits in 20-30 Tagen nach der Aussaat geerntet werden. Im Juli ausgesät, können Sie also relativ schnell eine Ernte erhalten.
  • Kühleres Wetter: Radieschen gedeihen am besten in kühleren Temperaturen. Wenn Sie in einer Region mit milden Sommern leben oder in einer Höhenlage, in der die Temperaturen im Sommer nicht zu heiß sind, ist der Juli eine gute Zeit für die Aussaat.
  • Kontinuierliche Ernte: Wenn Sie Radieschen im Juli aussäen und diese schnell reifen, können Sie in den kommenden Wochen eine kontinuierliche Ernte haben, indem Sie alle paar Wochen eine neue Charge aussäen. Dadurch können Sie über einen längeren Zeitraum frische Radieschen ernten.
  • Platznutzung: Falls Sie bereits eine andere Kultur geerntet haben oder planen, im selben Gartenbeet eine weitere Pflanze anzubauen, können Radieschen als Zwischenfrucht oder Platzhalter dienen. Sie wachsen schnell und ermöglichen es, den Boden effektiv zu nutzen, bevor Sie eine andere Pflanze für die Haupternte aussäen.

Außerdem können Sie mit Sorten experimentieren. Es gibt verschiedene Sorten von Radieschen, einige sind hitzeresistenter als andere. Im Juli können Sie mit hitzeresistenteren Sorten experimentieren und sehen, wie sie in Ihrem Garten oder Ihrer Region gedeihen.

Freund oder Feind? Schädliche und harmlose Raupen im heimischen Garten

Schmetterlingsraupe des Großen Kohlweißlings mit Hand
Die Raupen des Großen Kohlweißlings sind gut zu erkennen und treten oft in Scharen auf. Am besten setzt man die Tiere weit entfernt vom Gemüse wieder aus, damit sich der schöne Falter daraus entwickeln kann. © Shotshop/Imago
Baumstamm mit Raupen des Eichenprozessionsspinners
Nicht jeder hat eine Eiche oder Buche im Garten, aber wenn Sie die haarigen Raupen des Eichenprozessionsspinners sichten, nehmen Sie sich in Acht: Ihre Brennhaare enthalten ein Gift, das zu Haut- und Atemwegsreizungen bis hin zu einem allergischen Schock führen kann. Beauftragen Sie Profis mit der Beseitigung. © Shotshop/Imago
Raupen des Kleinen Fuchses auf Brennnesseln
Sieht gefährlich aus, tut aber nix: Aus den Eiern des Kleinen Fuchses schlüpfen schwarz-gelbe stachelige Raupen, die sich selten von ihren Futterpflanzen, den Brennnesseln, wegbewegen. Dafür hat man bald bildschöne Schmetterlinge im Garten. © blickwinkel/Imago
Grüne Raupe vom Kleinen Frostspanner ( Operophtera brumata )
Ach, irgendwie ganz putzig? Mitnichten! Die Raupe des Kleinen Frostspanners frisst ganze Obstbäume und Ziergehölze bis auf die Rippen kahl. © Zoonar/Imago
Raupe des Schwalbenschwanzes auf Doldenblüter
Aber hallo! Die auffällige Raupe des Schwalbenschwanzes bevorzugt Doldenblüter wie Wilde Möhre, Fenchel, Dill und Giersch als Nahrungsquelle. Gönnen Sie der harmlosen Raupe den Schmaus. © Panthermedia/Imago
Raupen der Gespinstmotte in einem Baum
Die Raupen der Gespinstmotte sitzen zum Beispiel an Obstbäumen, Pfaffenhütchen oder Schlehen. Wenn sie in Massen auftreten, fressen sie ganze Bäume kahl ... © Steinach/Imago
Gespinstmotten haben einen Baum mit einem weißen Gespinst überzogen.
... deswegen sollte man sie im Garten absammeln, sobald man sie findet. Denn sonst wird es bald sehr gespenstisch. Es ist aber nicht so tragisch, wie es aussieht: Irgendwann verschwinden die Raupen und die Pflanzen treiben danach wieder aus. © blickwinkel/Imago
Raupe der Kohleule (Barathra brassicae) auf einer Blüte
Eine eher unscheinbare grüne Raupe mit unangenehmen Eigenschaften: Die Abkömmlinge der Kohleule zählen zu den häufigsten Gemüseschädlingen im Garten. Sie verschmutzen die Kohlköpfe mit Kot und diese faulen daraufhin schnell. © Steffen Schellhorn/Imago
Raupe des Landkärtchens
Bitte leben lassen: Das Landkärtchen ist Schmetterling des Jahres 2023 und legt seine Eier gerne auf Doldenblüter. Die dornigen schwarzen Raupen wirken bedrohlich, richten aber keinen nennenswerten Schaden an. © CHROMORANGE/Imago
Buchsbaumzünsler (lat. Cydalima perspectalis) frisst Buchsbaum kahl.
Sie haben einen Buchsbaumzünsler gesichtet? Dann ist Gefahr in Verzug und Sie sollten mit Schädlingsbekämpfungsmitteln dagegen vorgehen, sonst ist Ihr Buchsbaum verloren. In dem Fall muss er sofort entsorgt werden. © localpic/Imago

Es ist jedoch zu beachten, dass Radieschen hohe Temperaturen nicht gut vertragen und leicht bitter werden können, wenn sie in zu heißem Wetter wachsen. Wenn Sie in einer Region mit sehr heißen Sommern leben, könnte es besser sein, die Aussaat von Radieschen auf den Spätsommer oder frühen Herbst zu verschieben, wenn die Temperaturen etwas abgekühlt sind.

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Joana Lück sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © Pond5/Imago

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