DIY-Anleitung

So kommen Sie in vier Schritten zu perfekten Beet- und Rasenkanten

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Achten Sie beim Abstechen von Rasenkanten auf saubere Technik in den Kurven.
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Wer im Garten auf Details achtet, für den sind saubere Umrandungen von Beeten und dem Rasen eine Wohltat für das Auge. Und dies gelingt mit dieser Anleitung ohne viel Arbeit.

Viele fühlen sich in einem aufgeräumten Garten am wohlsten. Dies schließt ein naturnahes Gärtner nicht aus, sondern zeigt eine Vorliebe für klare Linien und eine Wertschätzung, mit der man sich selbst für die Gartenpflege und getane Arbeit belohnt. Der Unterschied zwischen einem von Unkraut besetzten Beetsaum und einer sauber geschnittenen Rasenkante ist auf jeden Fall offensichtlich – es ist die Kür nach der Pflicht. Und gelingt auch jedem Anfänger ohne viel Aufwand.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für saubere Beet- und Rasenkanten

Wie man in wenigen Schritten eine klare Abgrenzung von Blumenrabatten und Rasenkanten gestaltet, verriet der Architekt Ray Baker gegenüber dem Magazin Fine Gardening. Hier die Anleitung:

1. Eine Kante anlegen

Im ersten Schritt schneidet man die Kante. Wenn man ein neues Beet anlegt, markiert man hierfür zunächst die gewünschten Linien am besten mit einem Gartenschlauch oder einem Strick. Wenn man ein bestehendes Beet verschönern möchte, kann man gleich loslegen. Hierfür gibt es zwei Methoden:

  • Methode 1: Arbeiten Sie mit einem Spaten oder einem (Halbmond-)Kantenstecher entlang der von Ihnen festgelegten Linie. In Kurven muss man dabei sorgsam vorgehen, während man sich bewegt, damit die Linie glatt bleibt.
  • Methode 2: Fortgeschrittene können einen Rasenkantenroller verwenden, der dank seiner Rädchen eine gleichmäßige und doch flexible Linie in den Boden schneidet.

2: Die Grasnarbe entfernen

Sobald Sie Ihre Einfassung festgelegt haben, vertiefen Sie diese mit einem Spaten auf zehn bis 15 Zentimeter, sodass die Kante möglichst einen 90-Grad-Winkel bildet. Dies gilt auch für die Innenseite des Beetes, wenn Sie es neu anlegen. Die gelockerte Grasnarbe können Sie einfach entfernen.

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3. Säubern der Kante

Setzen Sie eine Schere senkrecht an der Grabenwand an und schneiden Sie die restlichen Grashalme von der Kante ab. Achten Sie darauf, dass Sie die Schere nicht waagerecht halten, sonst wird der rechte Winkel der Kante leicht zunichtegemacht. Diesen Schritt kann man für die Beetpflege im Laufe der Gartensaison mehrmals wiederholen, um die Kanten gerade zu halten.

Rasenpflege rund ums Jahr: Die wichtigsten Arbeiten von Säen bis Mähen

Ältere Frau harkt einen Rasen und bückt sich, um etwas aufzuheben.
Im Frühling sollte man den Rasen von Laub und kleinen Ästen befreien, damit er gut wachsen kann. © Petra Schneider/Imago
Ältere Frau mäht Rasen in ihrem Garten.
Beim ersten Mähen im März oder April sollte das Gras eine Wuchshöhe von etwa sieben Zentimetern haben. Gestutzt wird auf etwa vier bis fünf Zentimeter. © Petra Schneider/Imago
Vertikutierer auf Rasen mit Moos
Anfang April bis Mitte Mai, nach dem zweiten Mähen im Jahr: Das Moos muss raus und der Rasen belüftet werden, dafür sollte man ihn vertikutieren. © Zoonar/Imago
Unkraut in Eimer auf Rasen
Ab April sprießt auch das Unkraut. Wer es früh entfernt, hat später weniger Ärger damit. Regelmäßig im Jahr den Rasen untersuchen und Fremdwuchs tilgen. © Shotshop/Imago
Frau bestreut ihren Rasen mit Kalk.
Kalk ist angebracht, wenn der Boden zu sauer ist und sich viel Moos breit macht. © Redeleit/Imago
Mann liegt auf Wiese.
Auch eine wichtige Aufgabe: Zwischendrin mal alle Fünfe gerade sein lassen und auf dem Grün entspannen. © Westend61/Imago
Mann streut Dünger.
Mitte März bis Mitte April, nachdem sich der Kalk im Rasen aufgelöst hat und kurz bevor der nächste Regen naht, folgt die erste Düngergabe. © Zoonar/Imago
Ein Rasensprenger wässert einen Rasen vor einem Haus.
Das Wichtigste im Sommer: Rasen morgens und gegebenenfalls abends bewässern. Etwa ein Mal in der Woche mähen. © Panama Pictures/Imago
Mann beim Laub rechen
Etwa alle zwei Wochen wird bis November gemäht. Herabfallendes Laub sollte man regelmäßig entfernen, damit der Rasen darunter nicht erstickt und keine Pilze wachsen. © Panthermedia/Imago
Hände halten Grassamen.
Der beste Zeitpunkt für die Nachsaat ist der Herbst, idealerweise im September. Aber auch Ende April und Mai sind geeignete Monate. © Shotshop/Imago

4. Das Beet mulchen

Bringen Sie eine etwa fünf Zentimeter dicke Mulchschicht auf das Beet auf. Dieser unterdrückt nicht nur Unkraut, sondern grenzt den Rand auch farblich noch gut ab. Am besten mulcht man bis zum Rand des Rasens, um ein sanftes Gefälle vom Rand zum Beet zu schaffen – aber das ist Geschmackssache.

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