Im Frühjahr

Kartoffeln setzen – diese Fehler sollten Sie nicht machen, wenn Sie viel ernten möchten

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Kartoffeln lassen sich mit wenig Aufwand anbauen. Doch es gibt einige Anfangsfehler, die es zu vermeiden gilt.

Die eigenen Kartoffeln anbauen – das hat viele Vorteile. Beispielsweise können Sie so eine der unzähligen exotischen Sorten ausprobieren und wissen auch, wie die Knollen gedüngt wurden und was in ihnen steckt. Egal ob blau, violett oder marmoriert – besonders, wer häufig Gäste einlädt, wird mit diesen Kartoffeln punkten können.

Kartoffeln sind innerhalb von drei Monaten erntereif

Kartoffeln werden im Frühjahr gesetzt.

Sobald die Bodentemperatur mindestens zwischen sieben und neun Grad beträgt, können Sie Kartoffeln pflanzen oder setzen, wie der Vorgang noch genannt wird. Eine Regel lautet, dass es so weit ist, wenn der Löwenzahn blüht. Wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) berichtet, sollten Sie im Frühjahr aber noch zu einem Abdeckvlies greifen, wenn es wieder etwas kälter wird. Denn Kartoffelpflanzen sind generell empfindlich bei Frost und das Abdecken führt dazu, dass die Wärme besser gespeichert werden kann.

Die zehn schönsten Wildblumen-Sorten für den Garten

Wildkräuter
Klatschmohn setzt im Garten hübsche Akzente. Er mag einen vollsonnigen Standort.  © M. Henning/Imago
Wilde Möhre
Bienen, Wespen, Fliegen und andere Insekten lieben die Wilde Möhre. © Vaivirga/Imago
Esparsette
Esparsetten gelten als Bodenverbesserer. Als Standort eignet sich ein sonniger Standort mit eher nährstoffarmem Boden.  © Oskanov/Imago
Lichtnelke
Lichtnelken bestechen durch ihre filigrane Blüte, die einen starken Duft von sich geben.  © Mykolaj/Imago
Flockenblumen
Die Blüten der Flockenblume erinnern an die der Distel, die ebenfalls zur selben Pflanzengattung gehören.  © Volker Rauch/Imago
Wiesen-Schlüsselblume (Primula veris)
Schlüsselblumen werden auch Primeln genannt und wachsen in sonniger bis halbschattiger Lage.  © Friedhelm Adam/Imago
Glockenblume
Die glockenförmigen Blüten sind charakteristisch für Glockenblumen.  © Imago
Malve
Malven gelten als besonders insektenfreundlich.  © Olga Volodina/Imago
Kornnblumen (Centaurea cyanus)
Kornblumen stammen ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und benötigen einen sonnigen Standort.  © Rolf Mueller/Imago
Johanniskraut
Johanniskraut sieht nicht nur besonders hübsch aus, dem Gewächs wird auch eine heilende Wirkung zugesprochen.  © F. Hecker/Imago

Generell empfiehlt es sich, die Kartoffeln vorkeimen zu lassen, da diese Pflanzen dann robuster sind. Wie Mein schöner Garten weiß, kann die Ernte bei solchen Kartoffeln bis zu 20 Prozent größer ausfallen. Beachten Sie auch diese Tipps:

  • Setzen Sie die Kartoffeln etwa zehn bis 15 Zentimeter tief in die Erde.
  • Achten Sie auf einen Abstand von etwa 30 Zentimetern innerhalb der Kartoffeln und den doppelten Abstand innerhalb der Pflanzreihen.
  • Gießen Sie Kartoffeln regelmäßig, allerdings niemals über die Blätter.
  • Ernten können Sie etwa drei Monate nach dem Pflanzen.

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Vermeiden Sie diesen Fehler

Wichtig ist es, dass der Boden vor dem Pflanzen umgegraben wird. Auch wenn Kartoffeln zu den Starkzehrern zählen, Sie sollten nicht zu viel düngen, denn das macht sie anfälliger für Krankheiten. Es reicht aus, wenn Sie das Beet im vergangenen Herbst mit Mist vorbereitet haben und etwas Humus ausbringen, wie Düngme weiß. Ernten Sie Kartoffeln nicht zu früh, sondern erst etwa zwei Wochen, nachdem die Pflanze abgestorben ist.

Rubriklistenbild: © Olga G/Imago

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