Weihenstephan und Sachsenmilch

Großer Milch-Rückruf in Deutschland: Mehrere Marken betroffen – Infektion droht

  • schließen

Vorsicht, Gesundheitsgefahr bei Milch: Weihenstephan und Sachsenmilch rufen Packungen zurück. Unter anderem Kinder sollten sie auf keinen Fall trinken.

Kassel – Kaum ein anderes Lebensmittel befindet sich so im alltäglichen Gebrauch wie Milch. Für viele Menschen gehört sie gleich am Morgen in den Kaffee. In Hunderttausenden Haushalten in Deutschland befindet sie sich immer im Kühlschrank, auch wenn Milch-Alternativen immer beliebter werden. Umso erschreckender, wenn ein solches Alltagslebensmittel zurückgerufen wird. Derzeit wird vom Verzehr gleich mehrerer Produkte abgeraten. Die beiden bekannten Hersteller Weihenstephan und Sachsenmilch warnen ihre Kunden. Auch für mehrere Quark-Produkte wurde ein Rückruf gestartet.

Derzeit befindet sich die Milch mehrerer Molkereien im Rückruf, da sie Infektionen auslösen können sollen. (Symbolbild)

Milch-Rückruf bei Weihenstephan und Sachsenmilch

Bei einem der Produkte aus dem Rückruf handelt es sich um die 0,5- und 1-Liter-Packung von Weihenstephan.

Derzeit findet sich die Milch mehrerer Molkereien im Rückruf, da sie Infektionen hervorrufen können. Dazu gehört auch die Milch der bekannten Molkerei Weihenstephan.
HerstellerWeihenstephan
ProduktFrische Milch 1,5% Fett (1 Liter und 0,5 Liter)
MHD 1 Liter06.10.2023 + 08.10.2023
MDH 0,5 Liter07.10.2023

Beim Rückruf von Sachsenmilch ist nur eine Packungsgröße betroffen.

Derzeit befindet sich die Milch mehrerer Molkereien im Rückruf, da sie Infektionen hervorrufen kann. Dazu gehört auch die Milch des Herstellers Sachsen Milch.
HerstellerSachsenmilch
ProduktFrische Milch 1,5% Fett (1 Liter)
MHD08.10.2023

Mehrere Molkereien rufen Milch zurück: Weihenstephan und Sachsenmilch liefern selbe Erklärung

Über die Rückrufe wird in zwei Pressemeldungen je für Weihenstephan und Sachsenmilch informiert. Die Meldungen lesen sich sehr ähnlich, in beiden ist von einer „mikrobiologischen Abweichung“ die Rede, die Infektionen auslösen können soll. Vor allem vulnerable Gruppen wie ältere Personen, Schwangere und Kinder sollten die Milch nicht trinken. Um was genau es sich bei der Abweichung handelt und welche Infektionen speziell verursacht werden können, wird nicht konkretisiert. Wer eine vom Rückruf betroffene Milch gekauft hat, kann diese auch ohne Kassenzettel zurückgeben und erhält dort den Kaufpreis zurück.

Milch ist allerdings nicht das einzige Produkt, dass sich derzeit im Rückruf befindet. Auch ein Dessert wird zurückgerufen – Grund dafür sind Salmonellen.

Rubriklistenbild: © Rolf Vennenbernd/dpa

Kommentare