Gegen trockene Haut

Die 3 besten Fußcremes – so wird die Haut wieder geschmeidig

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Fußcreme pflegt besonders beanspruchte Füße gut. Welche Creme für die Fußpflege am besten ist und was Sie beim Kauf beachten sollten:

Unsere Füße tragen uns durch das ganze Leben und werden oft stark beansprucht. Gerade deswegen sollten sie eine liebevolle Pflege erhalten. Ein Inhaltsstoff ist dabei besonders wichtig: Urea. Neben der richtigen Creme gibt es außerdem noch weitere Maßnahmen, mit denen man die rissige Haut wieder zart und geschmeidig macht. Welche Creme am besten gegen trockene Füße hilft und was man beim Kauf beachten sollte, erklärt HEIDELBERG24:

Welche Creme ist am besten für die Füße?

Bei einem Produkt, das auf die Haut geschmiert wird, sollte man genauer auf die Inhaltsstoffe achten. Öko-Test hatte Fußcreme mit Urea getestet – mit einem überraschenden Ergebnis. Getestet wurden 20 Artikel, von denen elf die Bestnote erhielten. Zu den „sehr guten“ Produkten gehören:

  • Balea Fußcreme mit 10 Prozent Urea
  • Barfuss Natur Schätze Urea Fußcreme, 10 Prozent Urea
  • Be Routine Schöne Füße Fußcreme 10 Prozent Urea

Allerdings gibt es im Test auch zwei Ausreißer: Zwei Produkte bekannter Marken fallen haushoch durch, da diverse Schadstoffe darin gefunden wurden. Erfreulich: Zu den Testsiegern gehören auch günstige Cremes.

Welche Creme hilft am besten bei trockenen Füßen?

Urea ist ein körpereigener Harnstoff, der dafür sorgt, dass die Haut nicht austrocknet und der pH-Wert stabilisiert wird. Viele Fußcremes enthalten deshalb Urea. Cremes mit über 10 Prozent werden für die Behandlung von Hautkrankheiten wie Neurodermitis eingesetzt, wie Öko-Test erklärt. Bei sehr trockenen Füßen sollte also unbedingt darauf geachtet werden, dass Urea enthalten ist.

Auch Hausmittel können gegen sehr trockene Füße helfen. Ein Fußbad mit etwas Essig und ein paar Tropfen Olivenöl macht die Haut wieder geschmeidig. Eine Kokoskur, die über Nacht einwirkt oder eine Bananenmaske, die etwa 20 Minuten auf den Füßen bleibt kann ebenfalls für geschmeidige Füße sorgen. Ganz klassisch: Ein Bad mit Milch und Honig, wie es schon Kleopatra machte.

Welche Creme hilft wirklich gegen Hornhaut?

Im Kampf gegen Hornhaut sollten Sie ebenfalls auf einen hohen Urea-Gehalt achten. In höherer Konzentration weicht der Harnstoff die harte Hornhaut auf. Wie Öko-Test erklärt, enthält Schrundensalbe bis zu 25 Prozent Urea. Wird sie gegen Nagelpilz eingesetzt, dürfen es sogar 40 Prozent sein.

Dabei sollte man jedoch bedenken, dass sich Hornhaut, auch wenn sie ganz entfernt wurde, immer wieder bilden wird. Sie entsteht dort, wo der Fuß Reibungen ausgesetzt ist und dient zum Schutz oft beanspruchter Haut. Wird die Hornhaut allerdings so dick, dass es schmerzt, sollten Sie sie nach einem Fußbad mit einem Hobel entfernen und mit passender Fußcreme pflegen.

Was bringt es, sich die Füße einzucremen?

Die Haut an den Füßen ist trockener als zum Beispiel Gesichtshaut. Außerdem besitzt sie keine Talgdrüsen, sondern erhält ihre Feuchtigkeit über ihre Schweißdrüsen. Verliert die Haut an den Füßen ihre Feuchtigkeit, wird sie trocken und rissig.

Auf der Fußhaut sitzen etwa 500 bis 600 Schweißdrüsen pro Quadratzentimeter. Durch das ständige Tragen von Socken und Schuhen entsteht an den Füßen ein feucht-warmes Milieu. Dadurch ist der Lipidfilm, die natürliche Schutzbarriere an den Füßen gestört und Bakterien können leichter eindringen. So verliert die Haut Feuchtigkeit – der Fuß wird trocken.

Worauf sollte man achten, wenn man Fußcreme kauft?

Je nachdem, ob die Füße einfach trocken sind oder sich bereits Hornhaut und Schwielen gebildet haben, sollten Sie beim Kauf auf den passenden Urea-Gehalt achten. Bei gewöhnlicher Fußcreme liegt dieser meist bei zehn Prozent. Wie Öko-Test erklärt, sollte Creme mit Urea allerdings nicht auf Wunden und Entzündungen aufgetragen werden, da diese sonst anfangen könnten zu brennen. Damit die Haut rundum gepflegt ist, lohnt es sich, die beste Gesichtscreme zu kaufen.

Auch bei der Hautpflege von Kindern sollten Produkte mit Urea eher vorsichtig eingesetzt werden. Cremes sind Emulsionen, die einen höheren Wassergehalt haben. Salben und Balsame enthalten dagegen mehr Fett. Sie brauchen dadurch länger, um in den Fuß einzuziehen. Wer also für die Fußpflege weniger Zeit hat, sollte eine Creme kaufen. Salbe und Balsam können auch für eine Kur über Nacht verwendet werden.

Fußpflege selber machen: Nicht nur die Haut behandeln

Neben passender Fußcreme und Hausmitteln gibt es noch weitere Regeln, auf die Sie bei der Fußpflege achten sollten. Nicht nur die Haut, auch die Nägel wollen richtig behandelt werden: Mit einem Knipser könnten sie splittern, deswegen sollten Sie lieber zur Feile greifen. Die Fußnägel sollten immer kurz gehalten werden, sonst besteht die Gefahr, dass sie einwachsen.

Hühneraugen sind Schwielen, die durch Reibung entstehen und schmerzhaft sein können. Sie lassen sich vorsichtig durch Fußbäder und einen Hobel entfernt. Allerdings sollten Sie auch einen Blick auf die Ursache werfen: Vielleicht sitzen die Schuhe nicht richtig und erzeugen zu hohe Reibung. Weitere Tipps, wie Sie Ihre Pediküre durchführen und Ihre Füße richtig pflegen, finden Sie hier. (resa)

Rubriklistenbild: © Pond5 Images/Imago

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